Absolutes Haltverbot auf La-Rochelle-Brücke

Lübeck - St. Jürgen: Der Bereich Stadtgrün und Verkehr teilt mit, dass jetzt auch auf der La-Rochelle-Brücke absolute Haltverbote notwendig sind. Im Dezember 2025 wurden zunächst die unübersichtlichen Rampen der La-Rochelle-Brücke mit einem absoluten Haltverbot versehen, um die dortigen Verkehrsbehinderungen bei Gegenverkehr zu reduzieren. Die La-Rochelle-Brücke selbst wurde dabei zunächst von absoluten Haltverboten ausgenommen.

„Leider stellte sich der gewünschte Effekt nicht in dem Maße ein und es kommt weiterhin zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen. Aufgrund dessen erfolgt nun die Erweiterung der Haltverbote. Parkmöglichkeiten sind im weiteren Umfeld vorhanden“, teilt die Verwaltung mit.

Der Bereich Stadtgrün und Verkehr des Fachbereichs Planen und Bauen bittet um Verständnis für die erforderliche Erweiterung und auch um die Einhaltung der absoluten Haltverbote.

Die Halteverbote wurden jetzt erweitert. Foto: HL

Die Halteverbote wurden jetzt erweitert. Foto: HL


Text-Nummer: 180561   Autor: Presseamt/red.   vom 09.07.2026 um 10.41 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

mach break

schrieb am 09.07.2026 um 11.17 Uhr:
... musste erstmal googeln, wo sich diese Brücke befindet.
Sie überquert die Eisenbahnstrecke Lübeck - Büchen und verbindet Hochschulstadtteil mit Siedlung Bornkamp.

Bürger aus HL

schrieb am 09.07.2026 um 11.54 Uhr:
Diese Schilder werden doch als Empfehlung angesehen. Es gibt viele andere Bereiche wo dann die dort Parkenden sich ihre moralische Parkberechtigung basteln. Es wird zu wenig aufgeschrieben bzw. zu wenig Tickets ausgestellt.

waschechte Lübeckerin

schrieb am 09.07.2026 um 12.22 Uhr:
@mach break
Vielen Dank,dass wenigstens Sie uns darüber informieren wo sich diese Brücke befindet, wenn HL-live das schon nicht für nötig hält. Ich hätte es auch nicht gewusst.

Martin Walter

schrieb am 09.07.2026 um 15.03 Uhr:
Wenn die Schilder nicht wirken, dann gibt es ja noch die Sensoren, die ein parkendes Fahrzeug an eine Zentrale melden. In unübersichtlichen Bereichen durchaus sinnvoll. Mir würden noch andere Bereiche mit absolutem Halteverbot einfallen, die ständig beparkt werden, aber aufgrund des erheblichen Parkplatzmangels in manchen Straßen, nachdem Unmengen an Parkplätzen den aufgemalten Radwegen geopfert wurden, sollte man sich da nicht künstlich aufregen. Wenn aber Gastronomie eigentlich Parkplätze vorhalten sollte oder Spielhallen und Wettbüros Menschenmengen anziehen, deren Besucher die Parkplätze der Anwohner dicht parken, dann ist irgendwann Feierabend. (...)

Hans Landa

schrieb am 09.07.2026 um 15.16 Uhr:
Woher kommt der plötzliche Parkdruck? Auf Google Streetview kann man Aufnahmen aus 2022 sehen: Auf der Brücke steht niemand und "unten" im HSST fängt das Parken erst kurz vor den Wohngebäuden an.

T.J.

schrieb am 09.07.2026 um 18.57 Uhr:
Das Halte Verbot sollte auch auf der Maria-Mitchell-Straße und die Straße Bornkamp aus geleitet werden. Für den Linien Bus ist das Warten ob dieser mal vorbeikommen kann, Salon fahren. Wer Wohnungen Baut sollte auch Stellplätze einkalkulieren.

Paulchen

schrieb am 09.07.2026 um 19.13 Uhr:
Ja das Ordnungsamt greift jetzt durch, es wird nur noch abgeschleppt, Knöllchen verteilt oder Halteverbot aufgestellt.
Autofahrer sind mit einer der besten Einnahmequelle für die Hansestadt Lübeck.
Es werden auch keine Alternativen angeboten . Ich sage immer Autofahrer sind auch Wähler.

Oliver

schrieb am 10.07.2026 um 07.26 Uhr:
@Paulchen: Es wird sich endlich mal ums Wildparken gekümmert und etwas gegen das Blockieren von Rettungswegen unternommen. Dies war schon lange überfällig.
Wenn du mit ÖPNV fahren würdest, bräuchtest du auch keinen Parkplatz, so einfach ist das. Nicht jeder Mensch braucht ein eigenes Auto. Soviele Parkplätze kann man garnicht bauen.
Wenn nicht jeder Depp ein Auto hätte, wäre deutlich mehr Platz und die Straße auch freier. Je mehr Autos, umso mehr Stau. Sollte eigentlich logisch sein.
Gerade beim Berufsverkehr zeigt sich deutlich, dass viel zu viele Autos unterwegs sind und die Kapazitäten überfordert sind.

Nennemann

schrieb am 10.07.2026 um 08.37 Uhr:
@ Paulchen
"... das Ordnungsamt greift jetzt durch, es wird nur noch abgeschleppt, Knöllchen verteilt oder Halteverbot aufgestellt."
Stadtteil für Stadtteil wird sich nach und nach vorgenommen, so scheint es. Es werden erhebliche Gelder durch Strafzettel generiert. Ok, niemand ist gezwungen, falsch zu parken. Wo aber zuvor teils jahrzehntelang (auch Falsch-)Parken hingenommen wurde, wäre ein vorheriger Hinweis bürgernah gewesen. Es wird sich auf angebliche "Anwohnerbeschwerden" berufen - entspr. Schreiben aus 2022 liegt mir vor. Ein Weilchen ist der Kommunale Ordnungsdienst nach Beginn einer solchen Aktion dann noch im Stadtteil unterwegs, um sich dann neuen Pfründen zuzuwenden. Die Personaldecke gibt eine dauerhafte Überwachung anscheinend nicht her.
Jedenfalls wird bei mir in der Wohngegend nahe der B75 inzwischen wieder "wild" geparkt wie eh und je. Anwohner parken direkt neben der durchgezogenen weißen Linie oder gegenüber zwischen Bäumen (als "Grünfläche" tituliert), obwohl sie einen eigenen Stellplatz auf dem hauseigenen Parkplatz oder in der Tiefgarage innehaben. Diese Bequemlichkeit führt zu erheblichen Sicht- und anderen Behinderungen.

Daniel

schrieb am 10.07.2026 um 09.08 Uhr:
"Ok, niemand ist gezwungen, falsch zu parken. Wo aber zuvor teils jahrzehntelang (auch Falsch-)Parken hingenommen wurde, wäre ein vorheriger Hinweis bürgernah gewesen."

Ein intelligenter Mensch würde sich denken "Oh, das Ordnungsamt setzt jetzt endlich geltendes Recht durch, das kann auch in meiner Straße passieren. Ich parke jetzt lieber regelkonform."

Die regelmäßigen Berichte in den Nachrichten sollten als Vorwarnung eigentlich genügen. Aber vielleicht sollte die Stadt wirklich mal eine offizielle Pressemeldung rausgeben, dass man sich in ganz Lübeck jetzt an die Verkehrsregeln zu halten hat.

Dirk Schulz

schrieb am 10.07.2026 um 09.55 Uhr:
Nennemann schrieb:

"Stadtteil für Stadtteil wird sich nach und nach vorgenommen, so scheint es."

Na ja, an der Falkenwiese oder der Gegend um den Brink und rund um die Moltkestraße macht man das wohl entweder zuletzt oder mit erheblich anderen wohlwollenden Annahmen, anders ist es nicht zu erklären, dass dort die Fusswege mitbeparkt werden dürfen und anderswo die Straßen oder Fusswege angeblich zu schmal sind...

Könnte natürlich auch daran liegen, wer dort wohnt...

Die Anzahl der zugelassenen Autos in Lübeck dedingt auch eine gewisse Anzahl von Parkplätzen, aber das scheint der Verwaltung und Politik irgendwie egal zu sein...

zum Artikel:
Natürlich sind Parkverbote erforderlich, allerdings ist damit das Nachdenken nicht vorbei...

erbse

schrieb am 10.07.2026 um 10.03 Uhr:
„Parkmöglichkeiten sind im weiteren Umfeld vorhanden“ – diese Aussage wirkt leider ziemlich realitätsfern.
Wer hier wohnt, weiß, dass die umliegenden Wohngebiete schon jetzt unter massivem Parkdruck leiden. Die Straßen sind regelmäßig bis auf den letzten Platz zugeparkt, teilweise so sehr, dass sich Busse festfahren oder nur mit Mühe aneinander vorbeikommen.
Dass auf der La-Rochelle-Brücke aus Sicherheitsgründen ein absolutes Haltverbot eingerichtet wird, kann nachvollziehbar sein. Das eigentliche Problem wird dadurch aber lediglich in die Wohngebiete verlagert. Bevor man behauptet, es gäbe genügend Parkmöglichkeiten, sollte man sich die Situation vor Ort einmal zu den Stoßzeiten ansehen.
Verkehrssicherheit ist wichtig – aber sie darf nicht dadurch erreicht werden, dass die Belastung einfach auf die Anwohner verschoben wird.

Nennemann

schrieb am 10.07.2026 um 10.39 Uhr:
@Daniel
"Die regelmäßigen Berichte in den Nachrichten sollten als Vorwarnung eigentlich genügen.
Nach dem genannten Schreiben aus 2022 der HL fand ein Neuaufbau des KOD statt. Zitat-Anfang: "In der Vergangenheit beschränkte sich das Aufgabengebiet auf die Altstadtinsel mit dem Schwerpunkt Verkehrsüberwachung. Dies erklärt, weshalb zu Recht der Eindruck entstand, dass außerhalb der Altstadt Parkverstöße toleriert wurden. Die angesprochenen Tatbestände existierten aber auch schon in der Vergangenheit - sie wurden und konnten nur nicht überwacht und geahndet werden. Deshalb gibt es in Lübeck, in fast allen Wohngebieten, dass Problem, dass viele Verstöße gar nicht als solche verstanden werden, weil sie durch fehlende Überwachung über die Jahre als unkritisches und rechtlich richtiges Verhalten verstanden wurden. " Zitat-Ende
Meine Straße stand ganz am Anfang der Kampagne des KOD, ergo keine Vorwarnung, vielmehr mehr als 50 Jahre Toleranz, woraus mancher Zeitgenosse eine Art "Gewohnheitsrecht" für sich konstruiert hat. Sie haben vollkommen recht, intelligent ist das nicht. Dennoch war die Empörung hier in der Straße groß, dass nach dieser langen Zeit keine Vorwarnung erfolgte. Auch ich habe mich dazu verleiten lassen, an die HL zu schreiben. Der Vorgang hier in der Straße ging auch durch die Presse damals, meine zu erinnern, auch hier bei HL-live. Leider habe ich den Zeitungsartikel nicht archiviert.
Ich gehörte und gehöre NICHT zu den Falsch-Parkern. Bedauerlicherweise ein Teil der Nachbarn - u.a. sichtbehindernd - aber schon. Nochmals: Sie haben vollkommen recht, intelligent ist das nicht. Aus dem weiteren Verlauf meines Kommentars können Sie ersehen, dass ich das jetzt wieder praktizierte Falsch-Parken - inzwischen - verurteile.

MatthiasG.

schrieb am 10.07.2026 um 16.47 Uhr:
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Autobesitzer mit einer Selbstverständlichkeit ein Grundrecht auf einen Parkplatz im öffentlichen Verkehrsraum beanspruchen. Ja, es wurde zu viel geduldet, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, das moderne KFZ größer sind, die Anzahl der Autos immer größer wird und folglich der Platz knapper wird. Es wurde lange genug gewarnt, dass die vorhandene Infrastruktur die Masse an Kfz nicht mehr aufnehmen kann. Es kann nicht das Problem von 84 Millionen Menschen sein, wo 40 Mio Kfz geparkt werden?! Aber die Politik schwört auf die individuelle Mobilität und steht im Stau.