Praxisklinik Travemünde: Betreiber sind vorbereitet

Lübeck - Travemünde: Unter dem Titel „Ministerin gibt erste Hinweise zur Krankenhausreform in Schleswig-Holstein. Was bedeutet diese für die Praxisklinik Travemünde?“ haben die Sana Kliniken eine Einschätzung zum Sachstand herausgegeben. „Die Krankenhausversorgung wird zukunftsfähig weiterentwickelt“. Die Entscheidung des Ministeriums sei noch nicht final, aber man sei vorbereitet, heißt es darin.

Die Einschätzung der Sana Kliniken: („) Mit der Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform stellt das Land Schleswig-Holstein die Weichen für die medizinische Versorgung der Zukunft. Derzeit erarbeitet das Land auf Grundlage bundesgesetzlicher Vorgaben einen neuen Krankenhausplan, der festlegt, welche Leistungen künftig an welchen Standorten erbracht werden. Ziel der Reform ist es, Patientinnen und Patienten auch künftig eine bestmögliche Versorgung zu bieten. Leistungen werden stärker nach medizinischer Expertise und strukturellen Voraussetzungen ausgerichtet. Hintergrund sind der medizinische Fortschritt, die zunehmende Spezialisierung und der steigende Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften. Viele Behandlungen erfordern heute spezialisierte Teams, moderne Diagnostik und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dieser Entwicklung wird Rechnung getragen, indem medizinische Leistungen an leistungsfähigen Zentren,
wie zum Beispiel die Sana Klinik Lübeck, gebündelt werden.

Spezialisierung zugunsten der Patientinnen und Patienten
Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine hochwertige Versorgung, die sich an ihren individuellen medizinischen Bedürfnissen orientiert. Komplexe Erkrankungen werden dort behandelt, wo rund um die Uhr spezialisierte Teams, moderne Diagnostik und die erforderliche intensivmedizinische Versorgung verfügbar sind. Gleichzeitig bleibt die wohnortnahe Grund- und Regelversorgung ein wichtiger Bestandteil der Krankenhauslandschaft. Welche Leistungsgruppen künftig an welchen Krankenhäusern vorgehalten werden, wird derzeit im Rahmen der Krankenhausplanung des Landes Schleswig-Holstein geprüft. Ziel ist eine leistungsfähige, qualitativ hochwertige und langfristig tragfähige Krankenhausversorgung für die Menschen in Schleswig-Holstein. Erste Einblicke in die künftige Versorgung, insbesondere mit Blick auf kleinere Klinikstandorte, gab Prof. Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz- und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, heute im Rahmen der Landespressekonferenz in Kiel.

Zu den von der Ministerin genannten kleinen Standorten zählt auch die Praxisklinik Travemünde, die aller Voraussicht nach von einer Umstrukturierung betroffen sein wird. Die Praxisklinik Travemünde steht seit mehr als 20 Jahren für ein medizinisches Versorgungskonzept, das ambulante und stationäre Behandlung erfolgreich miteinander verbindet. Angela Bartels, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Lübeck, betont: „Wir sind sehr stolz auf unser Team in der Praxisklinik Travemünde. Unser Anspruch ist es aber auch, die Medizin, Pflege und Therapie zukunftsorientiert zu gestalten, hochwertig, verlässlich und patientenorientiert für die Menschen in der Region. Daran arbeiten die engagierten und fachlich vielseitig kompetenten Teams an unseren beiden Standorten an der Kronsforder Allee und der Praxisklinik Travemünde jeden Tag mit großer Überzeugung und viel Herzblut. Käme man also nach Abschluss aller Beratungen krankenhausplanerisch zu dem Ergebnis, dass die stationären Leistungen der Inneren Medizin, der Chirurgie/Orthopädie und der Schmerzklinik in der Praxisklinik Travemünde optimalerweise in unser komplexes Leistungsangebot am Hauptstandort der Sana Klinik Lübeck an der Kronsforder Allee integriert werden sollten, so werden wir dieses selbstverständlich mit unseren Teams an beiden Standorten im Sinne unserer Patientinnen und Patienten tatkräftig umsetzen, denn deren bestmögliche Versorgung steht für uns im Vordergrund.“

Schon heute wird das stationäre Angebot in der Praxisklinik Travemünde durch ein breites Leistungsangebot der örtlichen Facharztpraxen abgerundet, wie Dr. Felix Renken, ärztlicher Direktor an den Sana Kliniken Lübeck, erläutert: „Eine wohnortnahe ambulante und sehr qualifizierte Facharztversorgung ist somit für die Travemünder Bevölkerung auch unabhängig von einer krankenhausplanerischen Entscheidung gegeben.“

Die Teams der Sana Kliniken Lübeck am Hauptstandort an der Kronsforder Allee und in der Praxisklinik Travemünde bitten Bevölkerung und Partner, die möglicherweise anstehende Neuordnung der Versorgung positiv zu begleiten: „Noch liegt uns keine finale Entscheidung des Ministeriums vor. Deshalb nutzen wir die Zeit, uns bestmöglich und im Sinne unserer Patienten und Mitarbeitenden auf mögliche Veränderungen vorzubereiten“, so Geschäftsführerin Angela Bartels. („)

Lesen Sie hierzu auch: Travemünde: Steht die Praxisklinik vor dem Aus?

Noch liegt uns keine finale Entscheidung des Ministeriums vor, heißt es von den Sana Kliniken zum möglichen Aus für die Praxisklinik Travemünde. Die Zeit wird jedoch genutzt, um sich vorzubereiten. Foto: Helge Normann

Noch liegt uns keine finale Entscheidung des Ministeriums vor, heißt es von den Sana Kliniken zum möglichen Aus für die Praxisklinik Travemünde. Die Zeit wird jedoch genutzt, um sich vorzubereiten. Foto: Helge Normann


Text-Nummer: 180576   Autor: Sana/red.   vom 09.07.2026 um 17.01 Uhr

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