Lesung mit Drehbuch-Stipendiatin Kristina Dreit

Lübeck: Es gibt eine Lesung und ein Gespräch mit der Lübecker Drehbuch-Stipendiatin Kristina Dreit am Dienstag, 18. August 2026, in der Zeit von 19 bis 20.30 Uhr im Willy-Brandt-Haus (Königstraße 21). Der Eintritt ist frei.

Wie bist du aufgewachsen? Welche Rolle haben Arbeit und finanzielle Sicherheit gespielt? Wann hast du das erste Mal gemerkt, dass es so etwas wie Klassen gibt? Diese Fragen haben für die Lübecker Drehbuchstipendiatin Kristina Dreit eine grundlegende Bedeutung für Frauen im Kulturbereich. Sie hat darauf Antworten gesucht und in ihrem Buch „Working Class Daughters. Über Klasse sprechen“ Gespräche zu Klasse, Geschlecht, Queerness, Arbeit, Migration und Widerstand gesammelt. Es basiert auf Interviews, die Kristina Dreit anhand eines Fragebogens einzeln geführt und zu „Gesprächen am Küchentisch“ angeordnet hat.

Viele der Befragten sind oder waren im Kunst- und Kulturbereich tätig. Alle sind oder waren einmal Töchter. Das Buch behauptet eine Wirklichkeit, in der das Sprechen über Klasse nicht von Scham oder Isolierung getragen wird, sondern nach Verbindungen und Klassenbewusstsein sucht. Am 18. August liest die Autorin Kristina Dreit Auszüge aus ihrem Buch.

Kristina Dreit ist multidisziplinäre Künstlerin und Autorin – und in der Lübecker Bucht aufgewachsen. Derzeit ist sie zusammen mit Felix Röben Drehbuchstipendiatin der Nordischen Filmtage Lübeck im Bereich Visuelle Erzählung. Das Buch „Working Class Daughters. Über Klasse sprechen“ ist in Zusammenarbeit mit Karolina Dreit und Selina Lampe entstanden und 2024 im Mandelbaum Verlag erschienen.

Um Anmeldung wird gebeten unter stipendium@nordische-filmtage.de.
Die Lesung findet im Willy-Brandt-Haus (Königstraße 21) statt. Foto: Archiv/HN
Die Lesung findet im Willy-Brandt-Haus (Königstraße 21) statt. Foto: Archiv/HN

Text-Nummer: 180646    Autor: Veranstalter/red.    vom 16.8.2026 11.48 Uhr