Possehlbrücke: Baustelle bleibt länger
Lübeck: Die Einschränkungen für die Verkehrsführung für den öffentlichen Verkehr auf der Possehlbrücke müssen bis Ende Juli verlängert werden. Dies ist notwendig, da die Schäden in Folge der Nichteinhaltung der 7,5 t Beschränkung zu begutachten und zu beheben sind.Die Gehwegplatten im Bereich der Behelfsüberfahrt für die Fahrspur in Richtung Innenstadt sind vor und hinter der Brücke beschädigt. Der Schadensumfang auf bis zu 10 Meter langen Abschnitten geht über das Maß für eine im Vorfeld einkalkulierte Reparatur hinaus. Grund dafür ist, dass trotz der verkehrsrechtlichen Vorgaben die Beschränkung des Schwerlastverkehrs auf 7,5 t Fahrzeuggesamtgewicht nicht eingehalten wurde.
Zusätzlich zu den Schäden auf dem Gehweg, vor und hinter der Brücke, ist die Brückenkonstruktion auf weitere mögliche Schäden zu untersuchen. Der Bereich der Brücke, der für die behelfsmäßige Überfahrt von maximal 7,5 t vorbereitet wurde, ist nicht für die dauernde Überfahrt von Schwerlastverkehr ausgelegt. Die vorgesehene Sonderprüfung des Bauwerkes könnte Schäden aufzeigen, deren Reparatur weitere Sperrungen des Verkehrs zur Folge hat. Besonders der Rad- und Fußverkehr wird hierfür eingeschränkt.
Ab dem 20. Juli 2026 werden die Fahrspuren eingeengt, aber in beide Richtungen befahrbar bleiben. Dies entspricht der Bauphase zum Ausbau der Asphaltkeile, die für die Verschwenkung der Fahrbahn eingebaut wurden und ursprünglich bis zum 24. Juli 2026 vorgesehen waren. Diese Bauphase wird bis Ende Juli verlängert, so dass die Umleitung für die Rad- und Gehwege über die gegenüberliegende Brückenseite bestehen bleibt.

Die Gewichtsbegrenzung bei Verschwenkung wurde missachtet. Die Schäden müssen jetzt zusätzlich behoben werden. Foto: HL
Text-Nummer: 180722 Autor: Presseamt/red. vom 17.07.2026 um 09.53 Uhr
