15-jähriger soll mit Cannabis gehandelt haben
Lübeck - Travemünde: An den ersten beiden Tagen der Travemünder Woche, 17. und 18. Juli 2026, führten Beamte der Bezirkskriminalinspektion Lübeck Kontrollen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln durch. Dabei wurden 11 Straftaten und 5 Ordnungswidrigkeiten festgestellt.In den Abendstunden des Freitags und Samstags führten Polizeibeamte des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck Kontrollen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln auf dem Veranstaltungsgelände der Travemünder Woche durch. Am Freitagabend waren außerdem Beamte des Hauptzollamtes Kiel eingesetzt.
Gleich am ersten Abend wäre den Beamten ein 15-jähriger Deutscher aufgefallen, der einen Joint geraucht hätte. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person erlangten die Polizeikräfte den Verdacht des Handels mit Cannabis. Eine Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete daraufhin die Durchsuchung in der Wohnung seiner Eltern zur Nachtzeit an. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Polizeibeamten weiteres Cannabis sowie Verpackungsmaterial.
Aufgrund der Kontrollergebnisse leitete die Polizei 11 Strafverfahren ein: 5 Strafanzeigen zum Besitz von Kokain, 4 Anzeigen wegen des Handels mit Cannabis, sowie jeweils ein Fall des unerlaubten Besitzes von verschreibungspflichtigen Medikamenten und Bedrohung von Polizeibeamten.
In drei Fällen stellten die Beamten Messer und in einem Fall Tierabwehrspray fest und leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Messer jeglicher Art, Waffen und andere gefährliche Gegenstände sind auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verboten. Verstöße werden konsequent geahndet, so die Polizei. Dazu führt die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck und der Bundespolizei Kontrollen auf der der Travemünder Woche durch.

Die Polizei geht gegen Drogen und Waffen auf dem Festgelände vor. Foto: PD Lübeck/Archiv
Text-Nummer: 180771 Autor: PD Lübeck/red. vom 20.07.2026 um 14.28 Uhr
