Travemünder Woche: Veranstalter ziehen positive Bilanz

Lübeck - Travemünde: Nach zehn prall gefüllten Regatta- und Festivaltagen konnten die Hauptorganisatoren der Travemünder Woche eine sehr zufriedene Gesamtbilanz ziehen. Obwohl die Woche auch immer ein paar Regenschauer bereithielt, war es eine überwiegend sonnige Travemünder Woche, die trotz durchwachsenem Abschlusssonntag nach Angaben der Veranstalter das angepeilte Ziel von 600.000 Besuchern erreichte.

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„Mit den zahlreichen Klassen und den großen Feldern hatten wir einige Herausforderungen in der Organisation zu meistern. Deshalb haben wir sehr früh mit den Planungen begonnen. Der Flächenbedarf für das Camping der Teilnehmer und die Liegeplätze der Boote war deutlich höher als im vergangenen Jahr. Das zieht natürlich weitere Aufgaben nach sich, wie die Bewachung, erhöhten Bedarf an Sanitäranlagen, und an Strom- und Wasserleitungen. Aber die Organisation hat gut geklappt. Bei ein paar Hakern zum Beginn, wie sie üblich sind, haben wir schnell nachsteuern können“, sagte TW-Geschäftsführer Frank Schärffe.

Der Sportdirektor der Travemünder Woche, Jens Kath, konnte direkt anknüpfen: „Die RS Games, die gemeinsamen Meisterschaften der verschiedenen RS-Klassen, haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt. Man hat das Gefühl, dass es eine große RS-Familie ist, in der sich fast alle kennen. Die Partys waren sehr stimmungsvoll, beim Abschlussfest am Samstagabend wurde bis spät in die Nacht am Strand getanzt.“ Auch mit den weiteren internationalen Meisterschaften, der WM der Vaurien und dem Goldcup der Folkeboote, waren sehr angenehme Sportler in Travemünde.

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Ein junges und feierfreudiges Publikum konnte auch Uwe Bergmann, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur uba, vermelden. Der große Zuspruch war dabei auch auf das Wetter zurückzuführen: „Petrus muss ein Travemünder sein“, sagte Uwe Bergmann. Denn bis auf den Abschlusssonntag gab es Sonne satt, auch wenn ein paar – auch heftigere – Regenschauer für Abkühlung sorgten. „Aber wir hatten viele tolle Abende. Und dann kann man diese tolle, entspannte Atmosphäre hier in Travemünde sehr schön erleben. Leider hatten wir an einem der ersten Abende eine unschöne Auseinandersetzung mit einer größeren Personengruppe, auch körperlicher Art. Danach haben wir das Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt noch verstärkt, sodass es danach sehr friedlich geblieben ist. Man muss sagen, dass das Festival-Areal der Travemünder Woche sehr gut durch Sperren und Barrieren abgesichert ist. Wir danken der Polizei und der Stadt Lübeck, dass sie sich hier in diesem Maße einbringt. Das ist durchaus nicht überall so.“

Die Unterstützung des neu gegründeten Fördervereins Freunde der Travemünder Woche hat zudem dazu beigetragen, das Festivalprogramm weiter aufzuwerten. Die Eröffnungsfeier, die Lasershows an der Passat und auch das Engagement von Alex Christensen and Friends wurden damit möglich. Im kommenden Jahr könnten bei einem weiteren Wachsen des Förderkreises noch mehr Programmpunkte möglich gemacht werden.

Die Vorbereitung der 138. TW beginnt dann bereits Mitte August, wenn der interne Kern der Organisation zu den ersten Sitzungen für 2027 zusammenkommt.

Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Zahl von 600.000 Besuchern erreicht wurde. Fotos: Karl Erhard Vögele

Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Zahl von 600.000 Besuchern erreicht wurde. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 180872   Autor: TW/red.   vom 26.07.2026 um 18.56 Uhr

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