Führung zum Alltag im Lübeck der NS-Zeit

Lübeck - St. Gertrud: Am Dienstag, 28. Juli 2026 (19:00 Uhr), findet eine Führung zum Alltag im Lübeck der NS-Zeit statt. Die Veranstaltung beleuchtet die gesellschaftlichen Veränderungen nach 1933 und die Auswirkungen des NS-Regimes auf den städtischen Alltag.

Die Tour beginnt beim Kiosk auf dem Gustav-Radbruch-Platz. Im Jahr 1933 demonstrierten 15.000 Menschen auf dem Burgfeld gegen die NSDAP. In der Folgezeit griff das Regime zunehmend in das öffentliche Leben ein. Sportvereine wurden verboten, und nationalsozialistische Gruppen gewannen auf den Straßen an Einfluss. Personen, die nicht der völkischen Norm entsprachen, gerieten unter Druck. Auch Kinder und Jugendliche waren betroffen: Das Fest der deutschen Schule diente der Ausrichtung der Jugend auf die Parteilinie. Schüler der Oberschule zum Dom bauten eine Kogge für den Führer. Zeitzeugenberichte und zeitgenössische Zeitungsartikel vermitteln einen Eindruck von der Atmosphäre in Lübeck während der 1930er Jahre. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person.

Die Tour beginnt beim Kiosk auf dem Gustav-Radbruch-Platz. Foto: Archiv/HN

Die Tour beginnt beim Kiosk auf dem Gustav-Radbruch-Platz. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 180874   Autor: Veranstatler/red.   vom 27.07.2026 um 10.01 Uhr

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