Welterbe-Beirat lobt Pläne für den Pesel-Anbau

Lübeck - Travemünde: Der Welterbe- und Gestaltungsbeirat hat die Pläne für den Umbau und die Erweiterung der ehemaligen Gaststätte „Pesel“ in der Travemünder Vorderreihe vorgestellt. Ein schlanker Kopfbau und ein Wintergarten zur Trave hin sollen dem Traditionsstandort neues Leben einhauchen – im Konsens zwischen Denkmalschutz, Investor und Stadtplanern.

Eröffnet wurde die Beratung mit dem Ergebnis des vorausgegangenen Workshops zum Umbau und zur Erweiterung der ehemaligen Gaststätte Pesel, Vorderreihe 23 in Travemünde. Der Workshop ist ein Format, in dem mit Handskizzen und einem Arbeitsmodell konzeptionelle Lösungen im direkten Austausch zwischen allen Beteiligten entwickelt werden. In diesem Fall sollte ausgelotet werden, mit welcher Kubatur die gastronomischen Anforderungen und die gestalterischen und städtebaulichen Ziele in einem Erweiterungsbau zu vereinen sind.

Architekt Wolfgang Bruch vom Architekturbüro Bruch + Suhr stellte die im Workshop entwickelten Skizzen und Modellfotos vor. Ein schlanker Kopfbau in der Flucht der Vorderreihe mit einem Wintergarten zur Trave schließt die Bebauung ab, die geplante Erweiterung zeigt sich angemessen zu allen Seiten und gibt der Bebauung nun auch ein Gesicht zum Markt. Markus Tubbesing vom Beirat bedankte sich bei Planer und Investoren für die Bereitschaft zum Werkstattverfahren, welches für alle Beteiligten zu einer befriedigenden Lösung führte.

Zukunft für die Vorderreihe 23: Für die ehemalige Gaststätte „Pesel“ in Travemünde liegt nach einem Werkstattverfahren ein abgestimmtes Konzept für Umbau und Erweiterung vor. Foto: Archiv/HN

Zukunft für die Vorderreihe 23: Für die ehemalige Gaststätte „Pesel“ in Travemünde liegt nach einem Werkstattverfahren ein abgestimmtes Konzept für Umbau und Erweiterung vor. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 180899   Autor: Presseamt/red.   vom 28.07.2026 um 09.57 Uhr

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