CDU: Fehmarnbelt-Tunnel eröffnet neue Chancen für Lübeck und Region

Lübeck: Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Lübecker CDU-Bürgerschaftsfraktion die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels und informierte sich über den Baufortschritt dieses bedeutenden europäischen Infrastrukturprojekts. Über den Besuch berichtet die CDU jetzt in einer Mitteilung. „Die CDU unterstützt den Tunnel seit Beginn der Planungen“, so die CDU.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der CDU im Wortlaut:

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Für uns steht fest: Der Tunnel ist weit mehr als eine neue Verkehrsverbindung. Er bietet Lübeck die Chance, sich als internationales Bindeglied zwischen Deutschland und Skandinavien weiter zu etablieren und dauerhaft Wachstum, Innovation und Wissenstransfer zu fördern.

Christopher Lötsch, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Als Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftsstandort kann unsere Stadt erheblich profitieren. Diese Chancen müssen wir entschlossen nutzen.“ Stadtpräsident Henning Schumann ergänzt: „Lübeck und Lolland werden künftig noch enger zusammenarbeiten – wirtschaftlich, wissenschaftlich und touristisch. Jetzt gilt es, international zu denken und die Zukunft aktiv zu gestalten. Den Impuls zu nutzen.“

Bernhard Simon, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Unsere dänischen Partner haben den Blick, über das Bauprojekt hinaus, bereits in die Zukunft gerichtet. Im Anschluss an das Areal der Tunnelbaustelle wird ein ca. 750 ha großes Gewerbegebiet entstehen. Dieses wird schon jetzt aktiv beworben – europaweit, bei Unternehmen genauso wie bei politischen Entscheidungsträgern. Von dieser Dynamik können wir sicher noch lernen. Was mich optimistisch stimmt: Die Akteure (inklusive Wirtschaftsförderung) der deutschen Hansebelt-Region und der dänischen Region Lolland sind bereits gut vernetzt und arbeiten gemeinsam daran, dass jeder seine individuellen Stärken einbringen kann, sodass sich die ‚Fehmarnbelt-Region‘ als Ganzes im Wettbewerb gut positionieren und bestens entwickeln wird.“

Mit rund 18 Kilometern wird der Tunnel der längste Absenktunnel der Welt, sowie der längste kombinierte Straßen- und Eisenbahntunnel. Die Transferzeit zwischen Deutschland und Dänemark verkürzt sich künftig auf rund zehn Minuten mit dem Auto und sieben Minuten mit der Bahn. Unternehmen, Pendler und Touristen profitieren gleichermaßen. Die Tunnelelemente entstehen auf dänischer Seite in einer eigens errichteten Produktionsanlage auf rund 150 Hektar. Auf fünf Produktionslinien werden die 217 Meter langen Tunnelelemente parallel produziert. 14 Elemente sind bereits fertiggestellt, zwei davon bereits in der Ostsee abgesenkt.

Gerade die Verlegung der Elemente im Meer in einer Tiefe bis zu 45 Metern ist eine besondere Herausforderung – hier ist Millimeterarbeit erforderlich.

Jeweils rund 1.500 Fachkräfte arbeiten 24 Stunden täglich/7 Tage in der Woche. Nach 3 Wochen erfolgt regelmäßig ein Teamwechsel. Attraktive Löhne, gute Arbeitsbedingungen sowie die Möglichkeit, an diesem einzigartigen Projekt mitzuwirken, sorgen dafür, dass es keinen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gibt. In der Folge liegt die Arbeitslosenquote auf Lolland nahezu bei null – ein Beispiel dafür, welche wirtschaftliche Dynamik mutige Zukunftsprojekte auslösen können.
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Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Lübecker CDU-Bürgerschaftsfraktion die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels. Foto: Archiv/HN

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Lübecker CDU-Bürgerschaftsfraktion die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 180969   Autor: CDU/red.   vom 02.08.2026 um 12.24 Uhr

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