Haushalt 2027: Kaum größere Investitionen in Straßen

Lübeck: Ein Blick in den städtischen Haushalt für das kommende Jahr zeigt, dass es auch 2027 keine größeren Investitionen in die Lübecker Straßen gibt. Nur an Stellen, an denen die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, wird saniert.

Zu den größten Posten im Bereich Straßenbau gehören auch im kommenden Jahr der Radschnellweg Ratzeburger Allee und die Mühlentorbrücke. Bei den grundhafte Straßensanierungen stehen die Marienstraße, die Straße "An der Untertrave" und die "Erste Ochsenkoppel" im Haushalt. Auf der Krempelsdorfer Allee und der Fackenburger Allee sind weitere Sanierungen eingeplant.

Die Kreuzung Geniner Straße und Bei der Gasanstalt wird um eine Fahrspur erweitert. Hier wird mit zusätzlichem Verkehr gerechnet. Außerdem soll die Behinderung von Einsatzfahrzeugen der Polizei und der Feuerwehr reduziert werden.

Zwei Maßnahmen erfolgen im Bereich Schlutup. Der Ortskern wird nach der Sanierung der Abwasserkanäle neu gepflastert und die Mecklenburger Straße wird saniert. Zudem wird in Travemünde die Straße "Auf dem Baggersand" endgültig hergestellt.

Für die anstehenden größeren Brückenbauarbeiten, wie die Sandbergbrücke (2029) und die Karlstraßenbrücke im Zuge der Nordtangente, stehen Planungsmittel bereit. Für den Neubau der Karlstraßenbrücke sind im Haushalt bereits Gelder für den Ankauf von angrenzenden Grundstücken vorgesehen.
Größere Baustellen an den Hauptstraßen wird es auch im kommenden Jahr nicht geben. Foto: STE/Archiv
Größere Baustellen an den Hauptstraßen wird es auch im kommenden Jahr nicht geben. Foto: STE/Archiv

Text-Nummer: 181042    Autor: VG    vom 10.8.2026 17.24 Uhr