Baustellen: Fehlt in Lübeck die Koordination?

Lübeck: Mit der Sperrung der Eric-Warburg-Brücke, der Hubbrücke und der Mühlentorbrücke zeigen sich Schwächen in der Lübecker Baustellenplanung. So finden in der Falkenstraße mehrere Bauarbeiten statt. Der Grund: Lübecks Verkehrsflussmanagement ist nicht für Umleitungsstrecken zuständig.

Im Jahr 2021 wurde bei der Stadtverwaltung das Verkehrsflussmanagement eingeführt. Ziel war die Vermeidung von Staus und die gebündelte Koordination von Absprachen mit Polizei, Feuerwehr und Busbetrieben. Dafür wurde eine eigene Software eingeführt.

Aktuell sind allerdings viele Autofahrer verwundert über eine mangelnde Koordinierung. So werden zum Beispiel auf der Falkenstraße, die als Umleitungsstrecke für die Hubbrücke und die Eric-Warburg-Brücke genutzt werden, Kabel verlegt. Auch auf der weiteren Umleitungsstrecke über die Marienbrücke wird gebaut. "Die Leitstelle Verkehrsflussmanagement ist für die Koordinierung von mittel- bis langfristigen Maßnahmen zuständig, aber auch beteiligt, falls sich kurzfristige Bedarfe ergeben", erklärt Oliver Groth, Leiter der Bürgermeisterkanzlei, auf Anfrage. "Die Verkehrsplanung mit der entsprechenden Ausarbeitung der Umleitungsstrecken obliegt der jeweiligen Projektplanung."

Die Behinderungen auf der Strecke rund um die nördliche Altstadt erklärt er so: "Die offizielle Umleitungsstrecke für die Arbeiten an der Eric-Warburg-Brücke verläuft nicht über die Falkenstraße, sondern über den Heiligen-Geist-Kamp, Marlistraße, St.-Jürgen-Ring, Possehlstraße, Lindenplatz und Schwartauer Allee. Aus diesem Grund gab es keinen Anlass, Maßnahmen in der Falkenstraße zu verschieben. Den wesentlichen Einfluss auf den Verkehrsfluss wird vermutlich die Leitungsanbindung des Hauses des Sports haben, da sich die Zielgrube in der Fahrbahn befindet. Geplant ist, dass diese Baueinrichtungsfläche nur noch bis Mitte kommender Woche benötigt wird."

Eine Antwort auf die Frage, warum Lübeck keine Ampelschaltungen anpasst, steht noch aus. So führt die Sperrung der Unterführung der Sandbergbrücke stadtauswärts zu Staus. Die Grünphase ist hier sehr kurz. Da die Nordtangente im Moment nicht genutzt wird, würde eine Änderung zu keinen Problemen führen.

Die Stadtverwaltung erklärt allgemein dazu: "Auch der Hansestadt Lübeck ist bewusst, dass der Verkehr sich seinen Weg sucht und dann zu Beeinträchtigungen führt. Aufgrund der Vielzahl an geplanten und sich aktuell in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen können nur begrenzt Straßen außerhalb der vorgesehenen Umleitungsstrecken freigehalten werden. Hier kann die Hansestadt Lübeck bei den Verkehrsteilnehmenden nur um Verständnis bitten. Zumal viele Maßnahmen auch bewusst in die jetzige Ferienzeit gelegt wurden, um den Schul- und Pendlerverkehr zu entlasten."

Die Umleitungsstrecken bei den Sperrungen werden von Planern der Baustellen bearbeitet und nicht bei der zentralen Stelle für den Verkehrsfluss.

Die Umleitungsstrecken bei den Sperrungen werden von Planern der Baustellen bearbeitet und nicht bei der zentralen Stelle für den Verkehrsfluss.


Text-Nummer: 181046   Autor: VG   vom 05.08.2026 um 17.02 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Birgit

schrieb am 05.08.2026 um 17.21 Uhr:
Warum sprechen die nicht miteinander?

Lübecker

schrieb am 05.08.2026 um 17.48 Uhr:
Lübeck sollte weiträumig über HH, FL, B usw umfahren werden, da ist man schneller als hier einmal von einem Ortsteil zum Nächsten. Mehr Unfhigkeit der Verantwortlichen geht nicht, (...), Frechheit

H M

schrieb am 05.08.2026 um 17.48 Uhr:
Das es in Lübeck keine Baustellenkoordination gibt erkennt selbst das ungeübte Auge.Eine Umleitung trifft auf die andere. Von verkehrsgerechten Ampelschaltungen kann man nur träumen.Gibt es eigentlich einen Bausenator?

Fossy

schrieb am 05.08.2026 um 18.29 Uhr:
Stauvermeidung,.... Was hab ich gelacht! Bestes Beispiel : Berliner Platz. Einfahrten auf eine Spur verengen und künstlich einen Stau aufbauen. Soviel zum Thema Stauvermeidung. Mehrere Brücken in Lübeck gesperrt. Selbst ich als Lübecker habe richtig Problem ans. Ziel zu kommen. Glückwunsch für so eine Planung... In anderen Firmen wäre man fristlos entlassen worden.

Fahrer

schrieb am 05.08.2026 um 19.05 Uhr:
(...)
Was diese miese Planung an Geld, Kraftstoff und Zeit kostet scheint da niemanden zu interessieren!
Theorie und Praxis. Dazwischen liegen Welten!

Markus

schrieb am 05.08.2026 um 19.14 Uhr:
Es wird um Verständnis gebeten.
Nein, die Zeiten sind vorbei.
Es ist keines mehr vorhanden.
Punkt.

SaSo

schrieb am 05.08.2026 um 19.35 Uhr:
Seitdem es das Verkehrsflussmanagement gibt, fließt der Verkehr kaum noch. Zumindest lässt sich überhaupt keine Koordination erkennen. Wenn es so ist, wie im Text beschrieben, dass für Umleitungsstrecken wieder andere zuständig sind, frage ich mich wozu das Verkehrsflussmanagement mit den hochbezahlten Personal überhaupt notwendig ist. Da reicht dann wohl auch eine KI, die bekommt das sicher besser hin.

Aliminator

schrieb am 05.08.2026 um 20.00 Uhr:
Unfähigkeit zu 100%

Netter Chef

schrieb am 05.08.2026 um 21.09 Uhr:
Dankbar nehme ich zur Kenntnis, dass die negativ skandierenden Oberunwissenden wohl in Urlaub gefahren sind?
Uns Allen eine schöne Zeit mit ruhigen, themenbezogenen Kommentaren! :-)

unwissenser

schrieb am 05.08.2026 um 21.38 Uhr:
Wird die Warburg-Brücke denn pünktlich fertig? Es ist erschreckend ruhig um das Thema!

Klauser

schrieb am 05.08.2026 um 22.50 Uhr:
Ziemlich arrogant wie die Stadt Lübeck über diese Anfrage hinweggeht, und meint nichts damit am Hut zu haben.

Die Marienbrücke ist jetzt tatsächlich nur noch einseitig in Richtung Innenstadt befahrbar, raus geht es nicht mehr da die Fahrbahnseite voll gesperrt ist, nun also totales Chaos an der Untertrave, und besonders auf der Drehbrücke, Richtung Willi-Brandt-Allee bzw. MUK, um dann zum Lindenteller zu kommen.

Die Stadt schafft es nicht einmal solche Sperrungen bei Google Maps & Co zu melden! Die Fahrer versuchen dann verzweifelt hinter der Drehbrücke zu wenden oder fahren in die Falle Lastadie, um dann wieder auf die Willi -Brandt-Allee Richtung MUK zu treffen!

Schrecklich! Danke Lübeck! In den Ferien gibt es ja keinen Fahrzeugverkehr, da muss ja keiner arbeiten - träumt schön weiter! Und - besser kann man den Touristen nicht Adieu sagen, wir wollen Euch nicht!

Karin Hardt

schrieb am 05.08.2026 um 22.55 Uhr:
Hier kann man nur noch die Hände über den Kopf zusammen schlagen.
Wer so plant gehört entlassen.

Hein Stockel

schrieb am 05.08.2026 um 23.58 Uhr:
Lübeck – wenn politische Verantwortung im Stau steht
Was für ein Chaos! Und niemand kann ernsthaft behaupten, das sei nicht absehbar gewesen. Seit Jahren zeigt die Lübecker Stadtverwaltung, dass sie mit Steuergeld und Großprojekten auf Kriegsfuß steht. Kosten explodieren, Planungen werden korrigiert, Termine verschoben – und am Ende zahlen die Bürger die Zeche.
Dazu kommt ein Verkehrschaos, das größtenteils hausgemacht ist. Immer neue Baustellen, fragwürdige Verkehrsversuche und fehlende Abstimmung sorgen dafür, dass sich Pendler, Handwerker und Gewerbetreibende täglich durch die Stadt quälen.
Von der Stadtspitze ist in dieser Situation wenig Führung zu erkennen. Der Bürgermeister setzt andere Schwerpunkte, während die Probleme auf Lübecks Straßen immer größer werden. Dass er selbst keinen Führerschein besitzt, ist zwar Privatsache – erklärt aber vielleicht, warum die Sorgen vieler Autofahrer offenbar keine hohe Priorität genießen.
Und der Bausenator? Von ihm hört man erstaunlich wenig. Gerade jetzt wäre es seine Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen, Projekte transparent zu erklären und Lösungen aufzuzeigen.
Noch enttäuschender ist allerdings das Schweigen der politischen Mehrheit. Statt die Verwaltung kritisch zu kontrollieren und Fehlentwicklungen zu korrigieren, wird vieles einfach hingenommen. Kontrolle scheint durch Zustimmung ersetzt worden zu sein.
Lübeck braucht keine neuen Ausreden, sondern eine Verwaltung, die solide wirtschaftet, Projekte realistisch plant und die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt stellt. Politik bedeutet Verantwortung – nicht das Aussitzen offensichtlicher Probleme.

links dumm

schrieb am 06.08.2026 um 00.11 Uhr:
Mit einem Wort, es fehlt an (...)
.....

ExPope

schrieb am 06.08.2026 um 03.52 Uhr:
Und die Sandbrücke dazu. Wenn alle in Urlaub sind, dann gibt es keine Koordination. Deshalb wurden die Wildschweine vorerst auf dem Ehrenfriedhof, neben der Sandbrücke, eingesperrt. Über sieben Brücken konnte man früher gehen. Die Baufälligkeit ist bekannt, aber die finanziellen Mittel nicht. Aber Kreisverkehr in eine Kreuzung umbauen. Hauptsache Radrennstrecke nach Ratzeburg, trotz Klagen über Radunfälle.

Sylvia Zastrow

schrieb am 06.08.2026 um 06.05 Uhr:
Was für eine Frage ! Das sieht doch selbst der Dümmste , das da null Koordination ist ! Autofahrerin möchte ich ,in dieser Stadt, nicht sein und selbst als Fahrradfahrerin ist das eine Katastrophe ! Diese ganzen kleinen Baustellen ,auf Fahrradwegen / Fußwegen ,die neue erwähnt werden und die auch nicht ,z.t. , zum Abschluß kommen und wo z.t. auch nicht gearbeitet wird ! Wie die zuständigen Stellen nicht zusammen arbeiten ,ist unfassbar ! Und kein Ende in Sicht !

Muco

schrieb am 06.08.2026 um 07.59 Uhr:
Warum sollte es in Lübeck anders laufen
als in Deutschland?
Beispiele gibt es doch wohl genug!

JessyHL79

schrieb am 06.08.2026 um 08.45 Uhr:
Moin!
ich muss da jetzt auch mal was zu sagen...

Bewerbung als inoffizieller Optimierer des Lübecker Verkehrsflusses

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach jahrelanger Feldforschung – hauptsächlich hinter roten Ampeln und in Baustellenumleitungen – bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Lübeck mein Talent dringend benötigt.

Ich bewerbe mich daher als zukünftiger Verkehrsflussmanager. Nicht, weil ich Verkehrsplaner bin, sondern weil ich überzeugt bin, dass ich bereits sämtliche Verkehrsphänomene aus der Perspektive des Betroffenen analysiert habe.

Meine Qualifikationen:
Ich plane grundsätzlich mehrere Schritte voraus – egal ob beim Einkaufen, auf Reisen oder an der nächsten Kreuzung.
Ich erkenne Engpässe, bevor sie entstehen. Spätestens wenn drei Autos gleichzeitig den gleichen Parkplatz ansteuern.

Geduld gehört zu meinen größten Stärken. Diese wurde über Jahre hinweg an Baustellenampeln und im Feierabendverkehr perfektioniert.

Ich kann Prioritäten setzen und komplexe Situationen strukturiert lösen – selbst wenn das Navi, der Beifahrer und die Beschilderung jeweils etwas anderes behaupten.

Ich verliere auch in stressigen Situationen weder den Überblick noch meinen Humor.

Mein Ziel wäre es, Lübeck zur ersten Stadt zu machen, in der man eine grüne Welle nicht nur aus Erzählungen kennt. Baustellen würden sich nicht mehr gegenseitig überraschen, Ampeln würden miteinander reden und Autofahrer hätten gelegentlich sogar das Gefühl, dass jemand einen Plan hatte.

Sollte das technisch nicht vollständig umsetzbar sein, verspreche ich zumindest, kreative Ideen, analytisches Denken und eine gehörige Portion Humor mitzubringen.
Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch – vorzugsweise ohne Umleitung und mit freier Fahrt.

Mit freundlichen Grüßen

J.N.

P.S.: Falls die Stelle bereits vergeben ist, bewerbe ich mich alternativ gern als offizieller Erfinder der "grünen Dauerwelle" für den Lübecker Verkehr.

--------------------

Nu ma ehrlich... Traurig, dass es nicht an Google Maps weitergeleitet wird. Nicht mal auf Lübeck.de Baustelleninfo ist irgendwas davon eingezeichnet.
Für Lübecker eine Herausforderung.
Für Touristen unmöglich!

Jetzt aber mal hoppi galoppi!!!

Thomas Böttcher

(eMail: info.boettcher@gmx.de) schrieb am 06.08.2026 um 09.31 Uhr:
An alle:
Nicht immer nur nörgeln,sondern es besser machen,wenn Sie alle davon mehr Ahnung haben!

Erik

schrieb am 06.08.2026 um 09.33 Uhr:
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

Hubbrücke, Mühlentornrücke, Hüxtertorbrücke, Marienbrücke, jetzt die Warburg-Brücke - liegt das alles am Verkehrsfluss-"Management"? Das es nicht als als seine Aufgabe ansieht, auch die Umfahrungsstrecken im Auge zu behalten? Ich will nur hoffen, dass für solche Planungsgiganten nicht extra eine Stelle geschaffen wurde, weil die Ämter nicht miteinander sprechen?

Mir als Bürger muss es egal sein, wie die Verwaltung sich intern aufstellt. Es muss nur funktionieren. Und das tut es nicht erst seit der Warburg-Brücke nicht. Ein irrer Schuldenberg, trotzdem funktioniert die Verwaltung nur sehr unzureichend. Peinlich. Aber die Lübecker dürfen nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen: Nur 30 % sind zur Kommunalwahl gegangen. Wem seine Stadt gleichgültig ist, darf sich nicht über eine gleichgültige Verwaltung ärgern. Die Lübecker wollen eine autofreie Stadt. Das ist zwar nur zum Teil gelungen, aber dafür ist die Stadt unattraktiv geworden, weil damit auch die Ansiedlung netter Geschäfte verhindert wurde, und bestehenden Geschäften wird die Existenz schwer gemacht (siehe Beckergrube, auch so eine Glanzleistung der Verwaltung). Das alles war vorhersehbar Man bekommt eben das, was man wählt.

H M

schrieb am 06.08.2026 um 09.40 Uhr:
@Hein Stockel
Sehr gut auf den Punkt gebracht. Ist auch genau meine Meinung.

Manfred Vandersee

schrieb am 06.08.2026 um 09.53 Uhr:
Verkehrsplanung wird in Lübeck offensichtlich nur von Leuten betrieben, die ihre Berufsausbildung lediglich durch Auswendiglernen erlangt haben und stets in der warmen Stube am "grünen Tisch" sitzen, statt sich mit den Örtlichkeiten und Herausforderungen eines guten Verkehrsmanagement vertraut zu machen. Leider werden von den Experten offensichtlich Fachleute kaum zu Rate gezogen, die jeden Tag unterwegs sind und schon aus eigenem Interesse behilflich wären.

Die Immobilitätspolitik hat Ursachen und bis ein gutes Verkehrsflussmanagement für alle Verkehrsteilnehmenden funktionieren könnte, wird es wohl noch viele Jahrzehnte dauern.

Bekannterweise stirbt die Hoffnung zuletzt.

Klaus

schrieb am 06.08.2026 um 11.01 Uhr:
Moin Allerseits.Mit dem Fahrrad ,E-Bike oder E-Scooter kommt man in Lübeck zur Zeit gut ans Ziel.
Einfach mal das Auto ,in dem meist eh nur eine Person sitzt ,stehen lassen .🙏❤️

Barny

schrieb am 06.08.2026 um 11.09 Uhr:
Die Leute in der Stadtverwaltung haben das von Anfang an so geplant. Es fing an mit den Ampelschaltungen auf den Hauptverkehrsstraßen, wo man mit erlaubter Geschwindigkeit von 50 Kmh von Rot zu Rot fährt. Dann das ignorieren der kaputten Brücken, und zuletzt überall Sperrungen, ohne das ein Fortschritt der Arbeiten zu erkennen ist. Aber einen Radfahrschnellweg bauen, die Beckergrube sperren und im Buddenbrockhaus Millionen versenken. Alles unter einem Bürgermeister initiiert. (...).

Marco

schrieb am 06.08.2026 um 11.35 Uhr:
@Thomas Böttcher:

Also, wenn ich Leute dafür bezahle (und nicht mal zu knapp), dass sie meine Angelegenheiten regeln (vulgo: Stadtverwaltung), dann bin ich nicht berechtigt eine mangelhafte Arbeit zu kritisieren, weil ich es sonst selbst machen muss?


Kann man natürlich so sehen, aber ich habe so eine Ahnung, wie mein Chef reagieren würde, wenn ich nur Mist baue und ihm bei Kritik dann antworte: "Halt die Klappe, mach´s halt selber, wenn Du das besser kannst".

Unfassbar, so einen Kommentar rauszuhauen.

Marco

schrieb am 06.08.2026 um 11.56 Uhr:
@Klaus:

Klar, einfach Material und Werkzeug für die Baustelle auf den E-Scooter packen oder die Palette mit den Dachziegeln mit in den Bus nehmen, kein Problem.

Merke: Antworten, die mit "Einfach mal [...]" beginnen, enthalten meist völlig weltfremde Anmerkungen.

Unternehmer

schrieb am 06.08.2026 um 12.01 Uhr:
Wir als Fuhrunternehmer leiden ebenfalls an der fehlenden Koordination und Intelligenz dieser Stadt ! das Gerüst der Klappbrücke wurde wegen Sturm kurzfristig abgebaut, der Aufbau dauert plötzlich Tage ! Die Marienbrücke sollte fertig sein jetzt nur Einspurig, somit schlimmer wie vorher. Alle anderen Brücken Baufällig, egal wo wir hinschauen Baustellen. Was macht das Koordinierungsbüro in Lübeck?
Ein Großteil der Lübecker Verwaltung weiß wahrscheinlich nicht für wen die das dort eigentlich machen sollen, Geschweige denn was sie dort machen sollen.
Wir Lübecker Unternehmen zahlen einen Haufen Steuern an die Stadt und Staat und die verbrennen es für nicht und wieder nichts.

Alexy

schrieb am 06.08.2026 um 12.26 Uhr:
@Karin Hardt

Och, die paar Brücken die gesperrt , kaputt, einseitig nutzbar ,oder seit 2023 nicht Instandgesetzt sind, sind doch nicht der Rede wert. Und die paar Kilometer die man jetzt mit Lieferwagen, LKW , usw. extra fährt, erzeugen doch kaum CO2. Das ist plötzlich unwichtig.

Lübeck hat doch gewählt. Also: Alles klar.

Thomas K.

schrieb am 06.08.2026 um 12.33 Uhr:
Die Kommentare mit den Wutmails sind verständlich... Bevor ich "Aufräumen in der Stadtververwaltung" nachdenke, interessiert mich vielmehr: --- wer ist für diese (...) --- namentlich verantwortlich und meine zweite Frage: --- wieviel bekommen diese Leute eigentlich monatlich --- für diese (...)??? In jeder privaten Firma würden solche (...) mehrfach freigesetzt oder entlassen. Ich frage für einen steuerzahlenden Freund!

Wish Mopp

schrieb am 06.08.2026 um 13.12 Uhr:
Solche "wertvollen Tipps" wie der vom Klaus gehen mir (...) auf den Keks. Und Klaus, (...) evtl. kommst du drauf, warum es Autos mit nur 1 Person gibt. (...) Mal etwas WEITER DENKEN kann dem einen oder anderen hier auch von Vorteil sein.

Martin Walter

schrieb am 06.08.2026 um 13.52 Uhr:
Der Artikel wirft eine Frage auf, die viele Lübecker seit Wochen beschäftigt: Wer trägt eigentlich die Gesamtverantwortung für den Verkehr in unserer Stadt?

Die Antwort der Verwaltung überrascht. Es gibt ein Verkehrsflussmanagement, aber die Planung der Umleitungsstrecken liegt bei den jeweiligen Projektplanern. Das mag verwaltungsintern logisch erscheinen. Für die Bürger ist es das nicht. Wer im Stau steht, interessiert sich nicht für Organigramme oder Zuständigkeiten. Er erwartet, dass die verschiedenen Bereiche miteinander sprechen und gemeinsam dafür sorgen, dass der Verkehr trotz notwendiger Baustellen möglichst reibungslos läuft.

Niemand bestreitet, dass Brücken saniert werden müssen. Viele Bauwerke wurden jahrzehntelang auf Verschleiß gefahren. Jetzt rächt sich dieser Sanierungsstau. Auch Leitungsarbeiten oder andere Infrastrukturmaßnahmen lassen sich nicht beliebig verschieben. Das eigentliche Problem ist deshalb nicht die Existenz der Baustellen, sondern der Eindruck, dass sie nebeneinander geplant werden, ohne die Auswirkungen auf das gesamte Stadtgebiet ausreichend zu berücksichtigen.

Besonders unverständlich ist, dass gleichzeitig auf Ausweichstrecken ebenfalls gebaut wird oder Ampelschaltungen offensichtlich nicht an die veränderten Verkehrsströme angepasst werden. Moderne Verkehrssteuerung sollte heute in der Lage sein, auf außergewöhnliche Belastungen flexibel zu reagieren. Wenn schon ein eigenes Verkehrsflussmanagement eingerichtet wurde, erwarten die Bürger auch sichtbare Ergebnisse.

Hinzu kommt die Kommunikation. Viele Autofahrer verlassen sich inzwischen auf digitale Navigationssysteme. Wenn aktuelle Sperrungen oder geänderte Verkehrsführungen dort nicht zeitnah hinterlegt werden, fahren Ortsfremde und Touristen in Sackgassen oder gesperrte Bereiche und verschärfen das Chaos zusätzlich. Gerade in einer touristisch geprägten Stadt wie Lübeck ist das kein gutes Aushängeschild.

Die Diskussion in den Kommentaren zeigt außerdem, wie groß der Vertrauensverlust inzwischen geworden ist. Zwischen sachlicher Kritik und pauschalen Schuldzuweisungen liegt zwar ein Unterschied, doch eines wird deutlich: Viele Menschen haben den Eindruck, dass Verwaltung und Politik eher erklären, warum etwas nicht möglich ist, als Lösungen aufzuzeigen.

Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten, das Vertrauen zurückzugewinnen. Eine zentrale Baustellenkoordination mit echter Entscheidungsbefugnis, transparente Zeitpläne, regelmäßige Informationen über Baufortschritte, dynamische Ampelschaltungen und eine konsequente Einbindung von Navigationsdiensten würden zeigen, dass man die Probleme ernst nimmt. Auch der verstärkte Einsatz digitaler Systeme und KI könnte helfen, Verkehrsströme zu simulieren und Baustellen besser aufeinander abzustimmen.

Lübeck wird auch in den kommenden Jahren wegen der Sanierung seiner Brücken mit Einschränkungen leben müssen. Umso wichtiger ist es, dass diese Zeit professionell organisiert wird. Die Bürger werden Baustellen akzeptieren, wenn sie erkennen, dass sie sinnvoll koordiniert sind. Dauerstaus, widersprüchliche Verkehrsführungen und der Eindruck fehlender Abstimmung hingegen kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Verwaltung.

Muco

schrieb am 06.08.2026 um 15.03 Uhr:
@@ Klaus
Tolle Idee mit den E-Scootern
Bin leider,wie viele andere auch,auf Rollator angewiesen.
Brauchte vorher zum Arzt 15. Min,jetzt
1,5 StD
Mit Taxi auch nicht schneller,nur unbezahlbar
Thats it!

Oliver

schrieb am 06.08.2026 um 15.46 Uhr:
@Lübecker
schrieb am 05.08.2026 um 17.48 Uhr:
"Lübeck sollte weiträumig über HH, FL, B usw umfahren werden, da ist man schneller als hier einmal von einem Ortsteil zum Nächsten. Mehr Unfhigkeit der Verantwortlichen geht nicht, (...), Frechheit"

Ernstgemeinte Frage, warst du einmal in Hamburg unterwegs? Im Berufsverkehr?
Du darfst in der Regel, wenn du von Lübeck nach Hamburg willst die Zeit, die du bis Hamburg benötigst x2 wenn nicht sogar x2,5 rechnen für die Zeit, die du noch in Hamburg benötigen wirst um durch die Stadt zu kommen.
Von Staus ohne Ende mal ganz abgesehen, alleine schon die eine Autobahn da, die an dem riesigen Kreisverkehr endet, da steht man doch locker 30-45 Minuten.
Also in was für einer Fantasiewelt lebst du?

In Hamburg und Berlin bist du alleine schon mit Regio, S-Bahn und U-Bahn locker schneller am Ziel als mit dem Auto. Hier in Lübeck gibt es ja nur den Bus im ÖPNV von den 3-4 Bahnhöfen mal ganz zu schweigen, denn hier ist man ja leider teilweise sogar schneller mit dem Bus am Ziel als mit der Bahn.
Aber Hamburg und Berlin zeigen wie überlegen ein ÖPNV im Vergleich zum Individualverkehr sein kann.

Henning Müller

(eMail: henningmueller1@freenet.de) schrieb am 06.08.2026 um 15.48 Uhr:
Hallo heute braucht man 1Stunde von der Travemünder Alle,bis zur Ziegelstrasse.Alle Brücken kaputt, die Hubbrücke schon seit ca.4Jahren,die Hüxtertorbrücke komplett gesperrt usw.Das darf man keinen erzählen.Aber 315 Millionen für Radwege in Peru geben,hier ist überall die Infrastruktur kaputt. H.Müller

Oliver

schrieb am 06.08.2026 um 16.00 Uhr:
Und wieder sammeln sich hier die Oberexperten....


Wisst ihr eigentlich wie lange im Vorraus eine Baustelle geplant wird?
Dass da Verträge mit den Baufirmen abgeschlossen werden müssen oder mit Firmen wie Telekommunikationsanbietern und Co. Zeitpläne ausgearbeitet werden müssen, damit ein Bau einigermaßen ohne große Probleme überhaupt von Hand gehen kann?

Ihr würdet alle bei dem Versuch eine Baustelle zu organisieren so dermaßen scheitern, reißt hier aber groß die Klappe auf wie doof die Leute in der Verwaltung doch alle wären.

Und dann noch die Brücken, denkt ihr, dass die Stadt geahnt hätte, dass die Brücken nun alle nach und nach den Geist aufgeben und gesperrt werden MUSSTEN?
Ständig mussten die Brücken alle herhalten um als Umleitung für irgendwelche anderen Baumaßnahmen zu dienen. Jetzt fährt der gesamte Verkehr über die Rehderbrücke wegen der gesperrten Mühlentorbrücke, denkt ihr die wird das einfach so mitmachen? Das wird bestimmt die nächste Brücke, die saniert werden muss, sobald die Mühlentorbrücke wieder offen ist.

Und dann werft ihr ja auch gerne mal Baustellen verschiedener Verantwortlichkeiten in einen Topf, da wird sich dann über ne Baustelle auf der Autobahn aufgeregt oder über eine Sperrung einer Abfahrt und auf die Stadt geschimpft obwohl das Baustellen der Autobahn GmbH sind oder Baustellen auf Land- und Bundesstraßen für die aber auch nicht die Stadt zuständig ist.

Ja, die Verkehrsführung ist fürn A**** in Lübeck, aber ihr würdet es auch nicht besser hinbekommen und auch andere Bürgermeister oder wer auch immer als Sündenbock laufend herhalten muss, würden bei dieser Sache versagen. Das hat nichts damit zu tun, dass ein Bürgermeister persönlich lieber Fahrrad fährt (denn dann würde er ja endlich mal die kaputten Radwege mal sanieren lassen!!) oder was auch immer für ein dämliches Argument und auch eure ach so geliebte rechtsextreme Partei würde die Situation nicht besser hinbekommen bei dem limitierten Budget. Nicht jedes Bauprojekt ist förderfähig! Und ja, auch förderfähige Projekte kosten der Stadt Geld, aber wenn die Stadt alle Fördergelder sausen lassen würde, nur um bisschen was zu sparen (wo ihr dann ernsthaft denkt, dass dann für andere Projekte mehr Geld übrig wäre), dann würde hier in der Stadt garnichts mehr umgesetzt werden.

Meine Güte, geht doch alle in die Verwaltung, wenn ihr es wirklich SOOOOOO VIEL besser wisst... (...).

Klaus

schrieb am 06.08.2026 um 16.18 Uhr:
Extrem viele Fahrgemeinschaften bilden würde dem Verkehrsfluß helfen.
Bei den vielen Staus ,komnt man mit 2 Rädern schneller ans Ziel ,wobei das schöne Wetter unterstützend wirkt.
Handwerker sind ausgenommen.🙏

Alexy

schrieb am 06.08.2026 um 19.45 Uhr:
@Wish Mop

Du machst Deinem Namen alle Ehre.
Zum Thema Umwege und unnötiger Co2 allerdings eine glatte 6. Bei der Hubrücke schon 3 Jahre und ein paar Jahre folgen noch; da spielt das CO2 keine Rolle.

Komisch. Niemand geht auf die Strasse mit dem Globus auf den Plakaten und demonstriert.

Karl Setzer

schrieb am 06.08.2026 um 21.57 Uhr:
Lübeck fehlt es nicht nur an Koordination. Es fehlt an Kompetenz und Verstand in fast allen Verwaltungen. Als jemand, der schon in vielen Orten der Republik tätig war, kann man dieser Stadt eine "Auszeichnung" nicht versagen: sie ist ganz sicher die tiefste Verwaltungshölle des Deutschlands, vielleicht noch übertroffen (...), dem Bürgermeister.

Oha

schrieb am 06.08.2026 um 23.27 Uhr:
@ Oliver

Ja, wie immer haben sie nichts bemerkt!

Das die Mühlenbrücke schon seit / vor 30 Jahren bekanntermaßen marode war konnte ja kein Verwaltungsmitarbeiter je ahnen, das sie sich nicht allein reparieren wird.

Alles andere spare ich mir, es geht ihnen mit ihrem Tretroller nur um Provokation, da sie selbst überhaupt nicht betroffen sind.

Ludwig

schrieb am 07.08.2026 um 01.44 Uhr:
In der digitalen Landesbibliothek Berlin gibt es eine Analyse, Bewertung und Empfehlung mit dem Thema "Lübeck - staufrei bis 2015".....

Was daraus wohl geworden ist?

Scheinbar hat dieses 60-seitige Dokument vom 17.01.2008 nur richtig Geld gekostet und wurde dann bewusst vergessen.

Auf jeden Fall ist die Überschrift schon einen Lacher wert.

Meineguete

schrieb am 07.08.2026 um 07.26 Uhr:
Ihr habt vergessen, dass auch die Beckergrube und Alfstrasse gesperrt sind.

öffnet doch einfach die Einbahnstrassen in der Innenstadt für alle oder dreht ihre Richtung um, dass man zumindest das Burgtor in beide Richtungen nutzen kann und durch die Stadt fahren könnte.

und das sage ich als Anwohner der Innenstadt.

Wish Mopp

schrieb am 07.08.2026 um 08.42 Uhr:
@Alexy
Ich gebe mir Mühe, verstehe aber nicht, was du mir mit deinem Kommentar sagen willst. Als Antwort auf das, was ich anspreche (Warum es Autos mit nur einem Insassen gibt = zentrale Frage) und dem, was du da schreibst, keinen Sinn ergibt.

Meine Intention ist, dass Klaus nicht versteht, warum die Autos nicht voller Menschen ist - er wünscht sich Fahrgemeinschaften - dass es reichlich Situationen im Leben gibt, wo nur 1 Person fährt.

Und da passt dein Kommentar überhaupt nicht, da musst du dir mehr Mühe geben. Meinen Kommentar hat hl-live ja bis zur Unkenntlichkeit zensiert obwohl es nichts zu zensieren gab. (...)

Oliver

schrieb am 07.08.2026 um 09.32 Uhr:
@Oha:

Typisch Kommentar gelesen und nichts verstanden.
Den Teil wo ich erwähnt habe dass die Brücken laufend als Umleitungen für andere Projekte herhalten mussten, den hast du entweder übersehen oder bewusst ignoriert.

Und ob ich betroffen bin oder nicht, das lass mal schön meine Sorge sein. Hier sind genug Leute, die sich über Baustellen oder Parkverbote usw. aufregen von denen sie nicht betroffen wären, hauptsache auf Bürgermeister und Co. schimpfen.
Merkste selber, oder?