Bürgerbegehren: Unterschriftensammlung bei Konzert
Lübeck: Die Initiative Ja zum Mühlentorteller kündigt an, dass am Freitag, 7. August, ab 17.30 Uhr vor dem Strandsalon auf der nördlichen Wallhalbinsel Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt werden. Am Samstag ist die Initiative am Brink, in der kommenden Woche vor dem Rathaus.„MAX AND FRIENDS unterstützen das Bürgerbegehren zum Erhalt des Mühlentortellers und gestatten uns, bei diesem Event dabei zu sein und vor und nach dem Konzert Unterschriften zu sammeln. Eine gute Gelegenheit für alle, die gerne unterschreiben möchten, damit eine Kreuzung am Mühlentor verhindert werden kann“, so der Initiator Detlev Stolzenberg.
Am Samstag, 8. August, ab 9 Uhr ist die Initiative dann mit einer Kundgebung auf der Grünfläche Am Brink vor Ort. Dort können wieder ausgefüllte Unterschriftenlisten abgegeben und neue Listen mitgenommen werden. In der kommenden Woche plant die Initiative von Mittwoch, 12. August, bis Samstag, 15. August, täglich einen Info-Stand am Rathaus. Dies dient dazu, dass auch Personen aus den anderen Stadtteilen Lübecks eine zentrale Anlaufstelle zum Unterschreiben finden. Weitere Einzelheiten dazu werden rechtzeitig angekündigt.

Die Bürgerinitiative für den Erhalt des Mühlentortellers sammelt in den kommenden Tagen wieder Unterschriften.
Text-Nummer: 181047 Autor: Initiative/red. vom 05.08.2026 um 16.57 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
Andreas Anders
schrieb am 05.08.2026 um 21.33 Uhr:
Da sich 90 % der Fahrradfahrer beim herausfahren des Kreisels nicht an die StVO halten (ein deutliches Handzeichen mit dem rechten Arm geben) und somit alle KFZ welche auch den Kreisel verlassen wollen unnötig halten und somit Staus entstehen bzw. beim Abbiegen einige Fahrradfahrer nicht gesehenen werden (toter Winkel, schnelle Roller und E-Bike) und dieses eine massive Gefährdung für den Radfahrer ist, bin ich für eine Kreuzung!
Eine Kreuzung regelt eindeutig Besser den Straßenverkehr und die Unfallgefahr wird minimiert. Das sollte im Interesse vor allem der Fahrradfahrer sein! Daher KEINE Unterschrift!
Herbert von Lurch
schrieb am 06.08.2026 um 06.30 Uhr:
Dem Kommentar von H. Anders schließe ich mich an.
Olee
schrieb am 06.08.2026 um 10.16 Uhr:
Das Ganze ist Aktionismus, um ein Bürgerbegehren nur um des Bürgerbegehrens anzustrengen. Die Begründung, warum ausgerechnet dieser Kreisverkehr erhalten bleiben muss, anstatt ihn endlich verkehrssicher umzubauen und mit Lichtzeichen zu regeln, scheint nicht schlüssig zu sein. Außerdem heißt der Herr Stolzenberg, nicht Solzenberg und ist bekannt dafür, seit Jahren schon eigene Fehden mit der Verwaltung bzw. dem BM auszutragen. Aber das nur am Rande. Die Initiative sollte den Text korrigieren.
Hein Stockel
schrieb am 06.08.2026 um 11.21 Uhr:
Ach, wie schön – sie sind wieder unterwegs: die Klemmbrett-Kommandos und Jammerfolkloristen. Mit ernster Miene, Unterschriftenlisten unterm Arm und der festen Überzeugung, allein die Wahrheit gepachtet zu haben. Offiziell nennt sich das Bürgerbegehren, gefühlt ist es eher eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die glauben, das Gemeinwohl beginne direkt vor ihrer eigenen Haustür.
Am liebsten würden sie sich wahrscheinlich am Mühlenteller anketten und in den Hungerstreik treten. Blöd nur, dass sich dort kaum etwas zum Anketten findet. An einer Ampelkreuzung wäre die Inszenierung natürlich deutlich fotogener.
Mich würde viel mehr interessieren, ob derselbe Eifer auch dann zu beobachten ist, wenn die Freiwillige Feuerwehr Mitglieder sucht, wenn bei der Tafel Lebensmittel ausgegeben werden, wenn Vereine Helfer brauchen oder soziale Einrichtungen um Unterstützung bitten. Dort gibt es nämlich keine Kameras, keine Schlagzeilen und meist auch keinen Applaus – nur ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwohl.
Stattdessen scheint das Motto zu lauten: Mein Anliegen ist das Gemeinwohl – alles andere kann warten.
Natürlich darf jeder für seine Überzeugung eintreten. Aber wer ständig vom Gemeinwohl spricht und am Ende doch nur die eigenen Interessen verteidigt, sollte sich über kritische Nachfragen nicht wundern.
Schade eigentlich. Denn echtes bürgerschaftliches Engagement erkennt man nicht am Klemmbrett, sondern am Einsatz für andere – auch dann, wenn man selbst nichts davon hat.
Powow
schrieb am 06.08.2026 um 14.19 Uhr:
@Hein Stockel: da drängt sich beim lesen die Frage auf wofür du dich hier einsetzt, indem du versuchst hier das Engagement dieser Leute so herabzuwürdigen? Engagement fürs nicht Engagieren? Fürs sein lassen? Für die da Oben mal lieber machen lassen? Entweder Feuerwehr oder gefälligst zu Hause bleiben?
Zwilling
schrieb am 06.08.2026 um 16.34 Uhr:
Vielen lieben Dank, Herr Stolzenberg.
Durch diese Initiative wird ganz einfach "bürgerliche Demokratie" mitgenommen.
Herzliches Dankeschön auch an Max & Friends an der Teilhabe.
Hier entscheidet eine Kreuzung gegen ein Kreuz auf dem Wahlschein.
Bitte Mehr davon.
Otto Schneider
schrieb am 07.08.2026 um 15.53 Uhr:
@Andreas Anders
"...die massive Gefährdung der Radfahrer.."
ist nicht der Kreisel,
sondern das sind die ungeduldigen Autofahrer:innen,
wie es zu sein scheinen.
Bei einer Kreuzung müssen Sie wesentlich länger warten,
und vor allem wichtig für Sie, beim Abbiegen auf querende, Vorfahrt berechtigte Radfahrer: und Fußgänger:innen achten und Rücksicht nehmen.
"... (ein deutliches Handzeichen mit dem rechten Arm geben) und somit alle KFZ welche auch den Kreisel verlassen wollen unnötig halten und somit Staus entstehen bzw. beim Abbiegen einige Fahrradfahrer nicht gesehenen werden (toter Winkel, schnelle Roller und E-Bike)... "
Rechtes Handzeichen der Radfahrer:innen wird oft übersehen,
weil der Körper der Radler:innen den Arm abdeckt,
also einfach Blick-Kontakt halten und achtsames Heranfahren!
Der" Tote Winkel" ist allseits bekannt,
auf den man einfach eingehen kann
und ihn mit achtsamem, vorherigem Schauen "beleben" kann.
Es ist Alles eine Frage des
"Wir's" und des Willens.
Zahlreiche Altbäume abholen und
die historische und denkmalwürdige Einfahrt zur Lübecker Innenstadt fahrlässig zu zerstören,
um hinterher feststellen zu müssen,
es liegt doch an den ungeduldigen, egoistischen Autofahrer:innen,
die die Gefährdung darstellen,
ist fahrlässig und höchst unvernünftig.
Es ist nicht die erste Entscheidung Lübecks,
die so daneben gehen wird.
Stichwort "Herrentunnel" und natürlich "Lindenteller",
der wirklich als Kreuzung geeignet,
ja, notwendig ist, aber doch nicht der kleine, einspurige Mühlenteller!
Die Fußgänger- und Radfahrer:innen - Brücke kann gerne nach der Mühlenbrücke-Sanierung bestehen bleiben,
weil dort Vieles an Gefahren entschärft wird.
Einfach mal kreativ und vor allem vernünftig denken und planen.
Aber wer sagte einst so treffend:
"Menschen sind alles, nur nicht vernünftig".
Wie wahr!