Drogenfund bei Verkehrskontrolle

Lübeck - St. Lorenz Süd: Am Mittwochvormittag (05.08.2026) kontrollierten Polizeibeamte des 2. Polizeireviers einen Audi in Lübeck – St. Lorenz und fanden in dem Fahrzeug eine größere Menge an Cannabis und etwa 6 Gramm Kokain. Der 32-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einem Haftrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt.

Gegen 11:30 Uhr entschlossen sich Polizeibeamte des 2. Polizeireviers Lübeck einen
Audi, der die Meierstraße in Richtung der Hansestraße befuhr, zu kontrollieren. Als der Audi verkehrsbedingt an der Kreuzung Meierstraße/Hansestraße warten musste, nutzten die Beamten die Rotphase und leiteten die Kontrolle ein. Zum Anhaltezeitpunkt befand sich neben dem 32-jährigen Fahrer noch ein 17-jähriger Beifahrer.

Im Rahmen der Kontrolle fanden die Beamten eine Tüte mit Cannabis, sowie mehrere Laborgefäße mit Kokain. Eine Wägung bei der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ergab, dass es sich um etwa 4200 Gramm Cannabis und 6 Gramm Kokain handelte.

Die Betäubungsmittel konnten im Rahmen der ersten Ermittlungen dem 32-Jährigen (albanische Staatsangehörigkeit) zugeordnet werden, der daraufhin vorläufig festgenommen wurde. Der 17-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Neben den Betäubungsmitteln stellten die eingesetzten Kräfte unter anderem drei Handys und ein Messer sicher. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Besitzes und des Handels mit Betäubungsmitteln sowie des Handels mit Cannabis aufgenommen.

Im Rahmen der Kontrolle fanden die Beamten eine Tüte mit Cannabis, sowie mehrere Laborgefäße mit Kokain. Foto: Symbolbild

Im Rahmen der Kontrolle fanden die Beamten eine Tüte mit Cannabis, sowie mehrere Laborgefäße mit Kokain. Foto: Symbolbild


Text-Nummer: 181058   Autor: Polizei/red.   vom 06.08.2026 um 14.06 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Martin Walter

schrieb am 06.08.2026 um 14.43 Uhr:
Über vier Kilo Cannabis und Kokain, mitten am helllichten Tag an der Kreuzung Meierstraße/Hansestraße – diese Meldung lässt einen sprachlos zurück. Ein Fund in dieser Größenordnung ist für Lübeck keine Kleinigkeit mehr, sondern ein alarmsignalführender Vorfall direkt vor unserer Haustür in St. Lorenz Nord.

Wer mit mehr als vier Kilogramm Marihuana und verkaufsfertigem Kokain durch ein Wohnquartier fährt, betreibt kein Delikt im Schatten der Nacht, sondern zeigt eine unfassbare Dreistigkeit. Das ist längst kein Eigenbedarf mehr, sondern knallharte, organisierte Drogenkriminalität. Dass bei dem Einsatz zudem ein Messer und gleich drei Mobiltelefone sichergestellt wurden, verdeutlicht das Gefahrenpotenzial, das täglich über unsere Straßen rollt. Besonders erschreckend ist dabei die Präsenz eines 17-Jährigen auf dem Beifahrersitz – hier wird die Jugend direkt in kriminelle Strukturen hineingezogen.

Den Beamtinnen und Beamten des 2. Polizeireviers gebührt für ihren wachsamen Einsatz in der Rotphase uneingeschränktes Lob. Doch dieser Zufallsfund zeigt auch die Kehrseite: Wie hoch ist die Dunkelziffer auf Lübecks Straßen? Das verharmlosende Wegsehen muss ein Ende haben. Wir dürfen uns in Lübeck nicht an solche Zustände gewöhnen oder diese als alltägliche Begleiterscheinung abtun. Die Justiz muss hier nun ein klares, abschreckendes Signal setzen und die volle Härte des Gesetzes ausschöpfen.

Sucuk Krabbowski

schrieb am 06.08.2026 um 14.52 Uhr:
Ich bekommee meine medizinischen, qualitativ einwandfreien Cannabisblüten für unter 3€ das Gramm aus der Apotheke per DHL nach Hause geliefert - verstehe nicht, wieso man diese noch auf dem Schwarzmarkt kauft. Oder ist die Kundschaft nur minderjährig?

Ehemaliger Sucht- und Drogenberater

schrieb am 06.08.2026 um 16.28 Uhr:
@Martin Walter:

Deinem Kommentar nach müsstest du auf Dauer sprachlos sein!
In Lübeck - einer anerkannten Drogenstadt - sind nämlich noch größere Mengen durchaus gängig.
Die Drogenfunde sind allerdings nur Zufall, die Netzwerke der Dealer sind zu groß und zu verdeckt/verzweigt.
Solange aber der Staat selbst Drogen verharmlost, sind Berater verzweifelt, aber sinnlos!
Da müsste endlich ein noch denkfähiger Entscheider tätig werden - doch wo mag so einer sein?

Leslie

schrieb am 06.08.2026 um 16.32 Uhr:
@Martin Walter: Warum müssen denn jetzt schon hl-live Kommentare mit KI geschrieben werden? Die Rechenleistung und Energieressourcen wären für andere Zwecke deutlich sinnvoller.

Arne

schrieb am 06.08.2026 um 17.22 Uhr:
Moin Martin Walter,

(...)
Gibt tatsächlich schlimmeres, als mit einen bißchen Gras und etwas Kokain durch die Gegend zu fahren. Ist zumindest meine Meinung. Also locker bleiben.

Gruß, Arne

Ehemaliger Sucht- und Drogenberater

schrieb am 06.08.2026 um 20.06 Uhr:
@Sucuk Krabbowski:

Deine eigene Apotheke?

Einer (...) Regierung sei Dank für die fortschreitende Verblödung der Bürger durch idiotische Verharmlosung von Drogen! (...)

Nadine

schrieb am 06.08.2026 um 20.37 Uhr:
@ Martin Walter

das war St. Lorenz Süd
Sie sind wohl nicht von hier?