Achsbruch an einem Bus während der Fahrt
Lübeck - St. Lorenz Nord: Viel Glück im Unglück hatten am Donnerstagmorgen, 6. August 2026, die Fahrgäste eines Expressbusses, der von Fehmarn nach Lübeck unterwegs war. Beim Abbiegen von der Straße "An der Lohmühle" in die Fackenburger Allee standen die Reifen der Hinterachse plötzlich neben dem Bus.

"Der Bus machte bereits auf der Autobahn Geräusche", berichtet ein Fahrgast. Zum Glück brach die Achse erst, als der Doppeldeckerbus mit langsamer Geschwindigkeit in die Fackenburger Allee einbog. "Verletzte gab es nicht", berichtet die Polizei. Sie sicherte den Bus ab, bis er von einem Abschleppunternehmen abtransportiert wurde. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Kommentare zu diesem Text (4):
J. Gerwien
schrieb am 6.8.2026 17.42 Uhr:
Dieser Bericht hat leider ein paar ganz eklatante Fehler.
Das Bild zeigt, dass die Achse NICHT gebrochen ist, die steckt ja noch da, wo sie hingehört. Es haben sich jedoch die Zwillingsräder auf der rechten Seite abgelöst. Vermutlich war das erste Linksabbiegen an Last auf der Achsseite dann zuviel und die (eventuell schon vorher lockeren Bolzen, das muss geklärt werden) haben dem Druck auf der Außenseite der Kurve nicht standgehalten.
Es war laut Bild KEIN Achsbruch!!
Bitte nicht auf BILD-Niveau verfallen, gerne etwas sachlicher berichten.
P.S. Der Bus wurde hinterher von Muhlack mit angehobener Vorderachse zur Werkstatt geschleppt. Bei einem Achsbruch wäre das wohl kaum möglich gewesen.
Fassungsloser
schrieb am 6.8.2026 17.53 Uhr:
Krass!Da denkst du bist gleich wieder zu Hause macht der Bus die Biege! Die Vorstellung die Nummer auf der Autobahn....
Ich würde so nicht mehr nach Fehmarn fahren.Die müssen doch bei der Wartung geschlampt haben.....Horror.
der einzige wahre Dissident
schrieb am 6.8.2026 19.41 Uhr:
Der Bus stand noch auf dem Reifer der sogenannten "Schleppachse", also der dritten, antriebslosen wohl einfach bereiften Achse. Die beiden abgegangenen Räder scheinen noch fest zusammengeschraubt zu sein. Es ist MÖGLICH (genau kann ich es auf dem Foto nicht erkennen), dass hier die Bremstrommel mitsamt den beiden Rädern abgegangen ist. Das ggf. das Radlager in der Bremstrommel, welches oftmals aufgeschrumpft ist, sich abgelöst hat. Vor über 30 Jahren ist mir selbst soetwas bei einem Wechselbrückenzug LKW Mercedes SK auf der A5 in der Nähe von Frankfurt/Main einmal passiert. Der LKW stand dann hinten links nur noch auf der dritten Achse, der Schleppachse und ich konnte mich noch auf die Standspur "retten". Auch damals zum Glück kein Personenschaden.
Kaliber45@yahoo.com
Leser
schrieb am 7.8.2026 8.59 Uhr:
@der einzig wahre dissident - da auf dem foto deutlich zu erkennen ist das die steckachse noch verbaut ist können die radlager sich nicht aufgelöst haben ...