Podcast: Was darf die Travemünder Woche kosten?
Lübeck - Travemünde: Für ihren neuen Podcast der Fraktion „Die Fraktion“ haben sich Ali Alam und André Kleyer wieder drei Lübecker Themen herausgesucht. In der Reihe „Hauptsache Lübeck“ diskutieren sie unter anderem über den städtischen Zuschuss für die Großveranstaltung „Travemünder Woche“. Der Podcast ist jetzt auf der Plattform „YouTube“ erschienen.
Ali Alam und André Kleyer diskutieren, ob die Veranstalter mehr finanzielle Unterstützung (aktuell gäbe die Stadt etwa 300.000 Euro dazu) erhalten sollten. Beide sind sich einig, dass die Travemünder Woche ein bedeutungsvolles Aushängeschild und Wahrzeichen für Lübeck und Travemünde sei. Zuletzt hatten die Veranstalter von mehr als einer halben Million Besuchern gesprochen.
André Kleyer betont, dass sich jeder investierte Euro durch Gewerbesteuern, Hotelbuchungen und Tourismus für die Stadt rentiert – vorausgesetzt, die Gelder werden vom ausrichtenden Verein sinnvoll und kontrolliert eingesetzt. Ali Alam schlägt am Ende scherzhaft vor, dass man der Travemünder Woche das Geld geben könne, wenn die Stadt im Gegenzug die Tornadowiese bekomme, um dort den von ihm lang geforderten Skatepark direkt am Wasser zu bauen. Beide sind klar pro Travemünder Woche.
Weitere Themen:
Beim Beschluss, ein neues Gymnasium im Stadtteil Moisling zu gründen, vertritt Ali Alam die Meinung, dass Gymnasien elitär seien, und würde stattdessen eine Gesamtschule mit Oberstufe bevorzugen, da das Abitur dort genauso viel wert sei. André Kleyer erklärt jedoch die rechtliche und praktische Lage: Die Stadt sei gesetzlich verpflichtet, dem Elternwillen nachzukommen.
Auch beim Pilotprojekt für autonomes Fahren im ländlichen Raum, das auf einen Antrag von Linken und GAL zurückgehe, ist Ali Alam skeptisch. Er weist auf bestehende Probleme im Nahverkehr hin (etwa ausfallende Züge) und glaubt, dass ein solches Projekt in Lübeck an der Bürokratie scheitern würde. André Kleyer hingegen sieht im autonomen Fahren die Zukunft und befürwortet das Projekt.
www.youtube.com
André Kleyer betont, dass sich jeder investierte Euro durch Gewerbesteuern, Hotelbuchungen und Tourismus für die Stadt rentiert – vorausgesetzt, die Gelder werden vom ausrichtenden Verein sinnvoll und kontrolliert eingesetzt. Ali Alam schlägt am Ende scherzhaft vor, dass man der Travemünder Woche das Geld geben könne, wenn die Stadt im Gegenzug die Tornadowiese bekomme, um dort den von ihm lang geforderten Skatepark direkt am Wasser zu bauen. Beide sind klar pro Travemünder Woche.
Weitere Themen:
Beim Beschluss, ein neues Gymnasium im Stadtteil Moisling zu gründen, vertritt Ali Alam die Meinung, dass Gymnasien elitär seien, und würde stattdessen eine Gesamtschule mit Oberstufe bevorzugen, da das Abitur dort genauso viel wert sei. André Kleyer erklärt jedoch die rechtliche und praktische Lage: Die Stadt sei gesetzlich verpflichtet, dem Elternwillen nachzukommen.
Auch beim Pilotprojekt für autonomes Fahren im ländlichen Raum, das auf einen Antrag von Linken und GAL zurückgehe, ist Ali Alam skeptisch. Er weist auf bestehende Probleme im Nahverkehr hin (etwa ausfallende Züge) und glaubt, dass ein solches Projekt in Lübeck an der Bürokratie scheitern würde. André Kleyer hingegen sieht im autonomen Fahren die Zukunft und befürwortet das Projekt.
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