Spurensuche: Schicksal jüdischer Kinder in Lübeck
Lübeck - Innenstadt: Am Mittwoch, dem 26. August 2026, berichten Dr. Gerhard Eikenbusch, Martin Herrnkind und Jochen Proske im Haus der Begegnung über das Schicksal verfolgter Lübecker Kinder und Jugendlicher jüdischer Herkunft.
Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung, aber auch Hilfe von Lübeckern stehen im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung am Mittwoch, dem 26. August 2026. Dr. Gerhard Eikenbusch, Martin Herrnkind und Jochen Proske stellen ihre Recherchen zum Schicksal verfolgter Lübecker Kinder und Jugendlicher jüdischer Herkunft vor. Unter anderem geht es um den 1932 in Lübeck geborenen Werner Schenk. Als Kind aus einer sogenannten Mischehe war er ab 1933 zunehmend Verfolgungen ausgesetzt. Freunde der Familie leisteten Unterstützung. Ab Winter 1944/1945 konnte sich Werner in einem Nebenraum der Kapelle des St. Marien-Krankenhauses verstecken. Schwester Damaris Dephta und Schwester Josefa sicherten so sein Überleben in den letzten Monaten der nationalsozialistischen Terrorherrschaft.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung, Parade 4, 23552 Lübeck. Veranstalter ist die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer. Der Abend ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, die vom 24. August bis zum 18. September 2026 in St. Jakobi zu Lübeck gezeigt wird. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Jugendliche und erzählt die Lebensgeschichte Anne Franks sowie die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung, Parade 4, 23552 Lübeck. Veranstalter ist die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer. Der Abend ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, die vom 24. August bis zum 18. September 2026 in St. Jakobi zu Lübeck gezeigt wird. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Jugendliche und erzählt die Lebensgeschichte Anne Franks sowie die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust.