Lesung gegen das Vergessen in St. Marien

Lübeck - Innenstadt: In der Marienkirche Lübeck wird am 24. August aus Frida Michelsons Erinnerungen an das Massaker von Rumbula gelesen. Die Veranstaltung richtet sich gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Der Eintritt ist frei.

Was geschieht, wenn Menschen zu Feinden erklärt, entrechtet und schließlich ermordet werden? Die Erinnerungen von Frida Michelson an das Massaker von Rumbula geben darauf eine erschütternde und persönliche Antwort.

Am Montag, dem 24. August, um 19.30 Uhr liest Vincenz Türpe in der Marienkirche Lübeck aus dem Buch „Ich überlebte Rumbula“. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Willy Daum am Akkordeon und Andreas Hutzel (Gesang) vom Theater Lübeck. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung unter dem Motto „Gegen das Vergessen. Gegen Menschenfeindlichkeit. Für eine offene Gesellschaft“ ist mehr als ein Blick zurück. Sie versteht sich als Weckruf für die Gegenwart gegen Antisemitismus, Faschismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit und lädt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und Haltung zu zeigen.
Die musikalische Lesung begleitet die aktuelle Ausstellung in St. Marien. Foto: Katharina Micheel/Archiv
Die musikalische Lesung begleitet die aktuelle Ausstellung in St. Marien. Foto: Katharina Micheel/Archiv

Text-Nummer: 181414    Autor: St. Marien/red.    vom 23.8.2026 17.21 Uhr

Kommentare zu diesem Text (1):

Jean Piere Hintze

schrieb am 24.8.2026 14.10 Uhr:
Für eine rechtsstaatliche Gesellschaft - eine kompromisslose "offene" Gesellschaft führt zu Ausgrenzung, Hass, Spaltung sowie Mord und Totschlag. Wir sollten von den Erfahrungen der letzten zehn Jahre deutlich lernen und handeln. Keine weiteren Gesellschaftsexperimente!
jp@hintze.es