FDP zur Gewerbesteuer in Stockelsdorf

Lübeck: Stockelsdorf bietet Unternehmen laut einer Mitteilung der FDP mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 340 Prozent günstige Standortbedingungen. Der Wert liegt unter dem Ostholstein-Durchschnitt und deutlich unter Lübeck. Die kommunale Kooperation sichert den Satz bis mindestens 2028.

Die FDP berichtet in ihrer Mitteilung zum Thema wie folgt: Stockelsdorf positioniert sich als attraktiver Standort für Unternehmen und Gewerbetreibende. Maßgeblich dafür ist der Gewerbesteuerhebesatz von 340 Prozent. Im regionalen Vergleich liegt die Gemeinde damit rund zehn Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des Kreises Ostholstein von etwa 350 Prozent. In Bad Schwartau und Ratekau beträgt der Hebesatz jeweils 380 Prozent, in Lübeck 450 Prozent. Stockelsdorf unterschreitet den Lübecker Wert um 110 Prozentpunkte.

Bei einem Gewerbeertrag von einer Million Euro ergibt sich in Stockelsdorf eine Gewerbesteuer von rund 119.000 Euro. In Lübeck wären es 157.500 Euro, was einem jährlichen Unterschied von 38.500 Euro entspricht. Gegenüber Bad Schwartau und Ratekau beläuft sich die Differenz in diesem Beispiel auf 14.000 Euro pro Jahr.

Die Kooperation aus FDP, CDU und UWG hat vereinbart, den Hebesatz von 340 Prozent bis mindestens 2028 und damit bis zur nächsten Kommunalwahl stabil zu halten. Für Unternehmen schafft dies verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen, Arbeitsplätze und langfristige Standortentscheidungen.

Ergänzend wirken die Lagevorteile: die unmittelbare Nähe zu Lübeck, die gute Verkehrsanbindung und vorhandene Gewerbegebiete. Ziel der Gemeinde ist es, Unternehmen günstige Bedingungen zu bieten, Investitionen zu ermöglichen sowie Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort zu sichern und auszubauen.
Laut FDP bietet Stockelsdorf FDP mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 340 Prozent günstige Standortbedingungen. Foto: FDP Stodo
Laut FDP bietet Stockelsdorf FDP mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 340 Prozent günstige Standortbedingungen. Foto: FDP Stodo

Text-Nummer: 181435    Autor: FDP Stodo/red.    vom 24.8.2026 13.29 Uhr