Sonntagsgespräch mit Historiker Wollenberg
Ostholstein: In der Gedenkstätte Ahrensbök erläutert Professor Jörg Wollenberg am 30. August 2026 sein Buchprojekt „Erinnerung für die Zukunft“. Das Sonntagsgespräch findet anlässlich des Antikriegstags statt. Der Eintritt ist frei.
Der Historiker Professor Jörg Wollenberg stellt am Sonntag, den 30. August 2026, um 15 Uhr in der Gedenkstätte Ahrensbök sein abschließendes Buchprojekt vor. Unter dem Titel „Erinnerung für die Zukunft – Lernen aus Niederlagen und verpassten Chancen“ erscheint die Arbeit zu seinem 90. Geburtstag im nächsten Jahr im Bremer Donat Verlag. Darin blickt Wollenberg auf Jahrzehnte seines Wirkens an Orten wie Göttingen, Bielefeld, Nürnberg, Wien, Paris, New York und zuletzt am Lehrstuhl für Weiterbildung der Universität Bremen zurück. Dort setzte er den Schwerpunkt auf historisch-politische Bildung.
Anlass des Sonntagsgesprächs ist der Antikriegstag am 1. September. Moderiert wird die Veranstaltung von Ingaburgh Klatt, stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins. Wollenberg ist Gründungsmitglied des Vereins und begleitete Planung sowie Aufbau der Gedenkstätte Ahrensbök von Beginn an über mehr als 25 Jahre. Der gebürtige Ahrensböker lieferte den historischen Inhalt für die Einrichtung. Er erforschte und beschrieb, wie Anfang, Alltag und Ende des nationalsozialistischen Regimes in seinem Herkunftsort funktionierten. In seinem Buch „Ahrensbök, eine Kleinstadt im Nationalsozialismus. Konzentrationslager – Zwangsarbeit – Todesmarsch“ (Edition Temmen, 2000) kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, die er zu Lebzeiten befragte und die sich an den Todesmarsch erinnerten.
Interessierte sind zu dem Sonntagsgespräch eingeladen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Anlass des Sonntagsgesprächs ist der Antikriegstag am 1. September. Moderiert wird die Veranstaltung von Ingaburgh Klatt, stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins. Wollenberg ist Gründungsmitglied des Vereins und begleitete Planung sowie Aufbau der Gedenkstätte Ahrensbök von Beginn an über mehr als 25 Jahre. Der gebürtige Ahrensböker lieferte den historischen Inhalt für die Einrichtung. Er erforschte und beschrieb, wie Anfang, Alltag und Ende des nationalsozialistischen Regimes in seinem Herkunftsort funktionierten. In seinem Buch „Ahrensbök, eine Kleinstadt im Nationalsozialismus. Konzentrationslager – Zwangsarbeit – Todesmarsch“ (Edition Temmen, 2000) kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, die er zu Lebzeiten befragte und die sich an den Todesmarsch erinnerten.
Interessierte sind zu dem Sonntagsgespräch eingeladen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.