Interkulturelle Wochen fördern Zusammenhalt
Herzogtum Lauenburg: Vom 1. September bis 9. Oktober 2026 laden die Interkulturellen Wochen im Herzogtum Lauenburg zu Verständigung und Begegnung ein. Das Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg und Partner bieten mehr als 30 Veranstaltungen unter dem Motto „Dafür!“.
Vom 1. September bis zum 9. Oktober 2026 lädt das Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg mit zahlreichen Partnern zu den Interkulturellen Wochen ein. Mehr als 30 Veranstaltungen stehen im Programm. Das Motto lautet „Dafür!“. Ziel ist es, Räume für Begegnung, Verständigung und Vielfalt zu schaffen. Das Programm ist online verfügbar.
„Das Schöne ist, dass bei den Interkulturellen Wochen immer wieder ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen“, so Christian Klingbeil von der offenen Jugendarbeit Gleis 21/Stellwerk in Ratzeburg. „Wir erleben immer wieder, dass sich in unseren Angeboten Menschen begegnen und miteinander verbunden bleiben, die sich vielleicht sonst nicht gefunden hätten“, ergänzt Dr. Ulf Kassebaum, Geschäftsführer des Diakonischen Werks.
Im Zentrum steht die Einladung, den Horizont zu erweitern und mit Menschen zusammenzukommen. Raum für Begegnungen schafft etwa das interkulturelle Seniorenfrühstück am 1. Oktober in Sandesneben, bei dem der Pflegestützpunkt Mölln seine Arbeit vorstellt. Auch interkulturelle Cafés, der Lese- und Erzähltreff, das BibQuiz in der Stadtbücherei Ratzeburg und das Frauenfrühstück der Migrationsberatung in Mölln bieten Gelegenheit zum Austausch. Wieder dabei ist das traditionelle Schlemmen International der Flüchtlingsinitiative in Sandesneben. Am 25. September locken kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern.
Kreativ wird es mit der Kulturwerkstatt des Lebenshilfewerks unter dem Motto „Kuck Mal - Kunst“. Geplant ist eine Ausstellung im November zum Thema Insekten in Mölln. Wer sich einbringen möchte, kann sich bei Mirja Schneidereit für Mal-Aktionen anmelden (MSchneidereit@LHWZukunft.de). „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass gemeinsames kreatives Miteinander Distanzen abbaut, Persönlichkeiten stärkt und Verbindungen zwischen Menschen schafft“, so Schneidereit.
Den Fokus auf Fluchtgeschichten und -ursachen setzt ein Filmabend am 29. September im Burgtheater Ratzeburg mit dem Film „Eldorado“ und einem Impulsvortrag von Brot für die Welt.
Eine Besonderheit ist die vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein initiierte Veranstaltung zum Thema Jugend und Armut. Am Freitag, den 25. September, geht es im Gleis 21 in Ratzeburg ab 15 Uhr um die Bedürfnisse und Nöte junger Menschen. Zahlreiche Vertreter aus der Politik sind eingeladen, es gibt ein interkulturelles Buffet. Mit und für junge Menschen geht es auch bei „words – meets – music“ am 2. Oktober im Ratzeburger Stellwerk – mit Gedichten, Geschichten und Musik in Wohnzimmer-Atmosphäre von und für Menschen ab 12 Jahren.
Die Interkulturellen Wochen schlagen mit Angeboten für Eltern und Kinder bis zu Senioren einen weiten Bogen. Themen wie Demenz und Schwerbehinderung sind ebenfalls im Programm vertreten, etwa mit einem Fachtag sowie Vorträgen und Beratungsangeboten. Wie im vergangenen Jahr lädt die ukrainische Community am 27. September von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in Ratzeburg ein, ebenso am 3. Oktober die islamische Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lübeck.
„Die Interkulturellen Wochen sind keine nostalgische Tradition, sondern hochaktuelle gesellschaftliche Arbeit“, betont Dr. Ulf Kassebaum. In Zeiten eines rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas sei die entscheidende Frage, wie künftig zusammengelebt werden soll. Die Antwort finde sich dort, wo Menschen einander begegnen, Geschichten austauschen und gemeinsam essen, diskutieren, musizieren oder feiern. Genau dafür stünden die Interkulturellen Wochen mit ihrem Motto „Dafür!“.
Mehr Informationen zum Programm finden sich auf der Homepage des Diakonischen Werks und im Flyer zum Download: diakonie-ratzeburg.de.
„Das Schöne ist, dass bei den Interkulturellen Wochen immer wieder ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen“, so Christian Klingbeil von der offenen Jugendarbeit Gleis 21/Stellwerk in Ratzeburg. „Wir erleben immer wieder, dass sich in unseren Angeboten Menschen begegnen und miteinander verbunden bleiben, die sich vielleicht sonst nicht gefunden hätten“, ergänzt Dr. Ulf Kassebaum, Geschäftsführer des Diakonischen Werks.
Im Zentrum steht die Einladung, den Horizont zu erweitern und mit Menschen zusammenzukommen. Raum für Begegnungen schafft etwa das interkulturelle Seniorenfrühstück am 1. Oktober in Sandesneben, bei dem der Pflegestützpunkt Mölln seine Arbeit vorstellt. Auch interkulturelle Cafés, der Lese- und Erzähltreff, das BibQuiz in der Stadtbücherei Ratzeburg und das Frauenfrühstück der Migrationsberatung in Mölln bieten Gelegenheit zum Austausch. Wieder dabei ist das traditionelle Schlemmen International der Flüchtlingsinitiative in Sandesneben. Am 25. September locken kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern.
Kreativ wird es mit der Kulturwerkstatt des Lebenshilfewerks unter dem Motto „Kuck Mal - Kunst“. Geplant ist eine Ausstellung im November zum Thema Insekten in Mölln. Wer sich einbringen möchte, kann sich bei Mirja Schneidereit für Mal-Aktionen anmelden (MSchneidereit@LHWZukunft.de). „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass gemeinsames kreatives Miteinander Distanzen abbaut, Persönlichkeiten stärkt und Verbindungen zwischen Menschen schafft“, so Schneidereit.
Den Fokus auf Fluchtgeschichten und -ursachen setzt ein Filmabend am 29. September im Burgtheater Ratzeburg mit dem Film „Eldorado“ und einem Impulsvortrag von Brot für die Welt.
Eine Besonderheit ist die vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein initiierte Veranstaltung zum Thema Jugend und Armut. Am Freitag, den 25. September, geht es im Gleis 21 in Ratzeburg ab 15 Uhr um die Bedürfnisse und Nöte junger Menschen. Zahlreiche Vertreter aus der Politik sind eingeladen, es gibt ein interkulturelles Buffet. Mit und für junge Menschen geht es auch bei „words – meets – music“ am 2. Oktober im Ratzeburger Stellwerk – mit Gedichten, Geschichten und Musik in Wohnzimmer-Atmosphäre von und für Menschen ab 12 Jahren.
Die Interkulturellen Wochen schlagen mit Angeboten für Eltern und Kinder bis zu Senioren einen weiten Bogen. Themen wie Demenz und Schwerbehinderung sind ebenfalls im Programm vertreten, etwa mit einem Fachtag sowie Vorträgen und Beratungsangeboten. Wie im vergangenen Jahr lädt die ukrainische Community am 27. September von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in Ratzeburg ein, ebenso am 3. Oktober die islamische Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lübeck.
„Die Interkulturellen Wochen sind keine nostalgische Tradition, sondern hochaktuelle gesellschaftliche Arbeit“, betont Dr. Ulf Kassebaum. In Zeiten eines rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas sei die entscheidende Frage, wie künftig zusammengelebt werden soll. Die Antwort finde sich dort, wo Menschen einander begegnen, Geschichten austauschen und gemeinsam essen, diskutieren, musizieren oder feiern. Genau dafür stünden die Interkulturellen Wochen mit ihrem Motto „Dafür!“.
Mehr Informationen zum Programm finden sich auf der Homepage des Diakonischen Werks und im Flyer zum Download: diakonie-ratzeburg.de.