15-Jährige nach Unfall mit E-Roller lebensgefährlich verletzt
Lübeck - St. Gertrud: Eine Jugendliche ist am Mittwochabend, 26. August 2026, mit einem E-Roller auf einem Weg vom Glashüttenweg zum Ehrenfriedhof in Lübeck ohne äußere Einwirkung gestürzt. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.
Eine 15-Jährige aus Lübeck hatte am Mittwoch gegen 19.00 Uhr auf einem steil abwärts führenden Weg beim Ehrenfriedhof die Kontrolle über den E-Roller verloren und war erst gegen einen Zaun und dann auf den Gehweg gestürzt. Sie war nicht ansprechbar, sodass zwei andere Jugendliche den Rettungsdienst verständigten.
Das Mädchen kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die beiden Jugendlichen wurden von Notfallseelsorgern betreut.
Das Mädchen kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die beiden Jugendlichen wurden von Notfallseelsorgern betreut.
Kommentare zu diesem Text (13):
Coollooker
schrieb am 27.8.2026 11.57 Uhr:
Da denke ich nur an Helm-und Fahrerlaubnispflicht sowie Mindestalter Anhebung.Zudem mehr Polizeistreifen und härtere Strafen bei Vergehen von E-Rollerraudys im Straßenbild ,z.B. zu zweit oder dritt und Gehsteigfahrten.So.
Olaf freut sich
schrieb am 27.8.2026 11.59 Uhr:
Kein wunder so wie fahren !!!!
Mischa
schrieb am 27.8.2026 11.59 Uhr:
Allen Beteiligten wünsche ich schnelle und vollständige Genesung!
Toll, dass die beiden anderen Jugendlichen so schnell reagiert und den Rettungsdienst verständigt haben.
Unabhängig von diesem Unfall: Helme auf! Auch wenn es albern aussehen mag, ein gebrochener Schädel ist auch kein toller Anblick!
SeeRia
schrieb am 27.8.2026 13.38 Uhr:
Erst mal gute Besserung an die Jugendliche.
Dann zu meinen Vorrednern: Was stimmt mit euch eigentlich nicht? Da ist jemand verletzt, der eine hat im Namen stehen "freuts" und der andere liest anscheinend keine allgemeinen Nachrichten oder bildet sich über Facebook.
Die Scooter Strafen werden angehoben und es wird eine Halterhaftung für Scooter kommen, also mal ein wenig von dem Berg des Zorns runter kommen, den man gegen Scooter- und Radfahrer hegt.
Für so unempathische Kommentare wünsche ich euch, dass eure Pulloverärmel ein Leben lang beim Händewaschen nass werden!
Armin Ginstervogel
schrieb am 27.8.2026 13.45 Uhr:
Ich bin froh, dass es diese Dinger zu unserer Jugendzeit noch nicht gab.
Der Eine oder Andere von uns hätte sich ganz sicher in seinem jugendlichen Übermut damit schweren Schaden zugefügt...
Das Mädel hat mit ihren 15 Jahren einfach die Gefahr nicht erkannt.
Dr. Lange
schrieb am 27.8.2026 13.55 Uhr:
Mir ist dieser Weg bekannt, meine frühere Wohnstätte lag in der Nähe.
Es handelt sich um einen reinen Fußweg, der auch mit den entsprechenden Schildern gekennzeichnet ist. Der Untergrund ist sandig, die betreffende Rampe hinab zum (gesperrten) Ehrenfriedhof ist asphaltiert und steil.
Der Weg wird oft und gern von Radfahrenden und Rollerfahrenden zur Abkürzung genutzt. Dabei gefährden sie sich selbst (siehe Unfall) und die eigentlichen Nutzer des Weges.
Dennoch: Gute Besserung - mit häufigeren Kontrollen auf Fußwegen könnte so mancher Unfall mit Zweirädern vermieden werden.
Bjoern
schrieb am 27.8.2026 13.59 Uhr:
An die Vor-Kommentatoren:
Wenn ich mal kommentiere, versuche ich eigentlich, mich auf den Text zu konzentrieren und keine Kommentare zu kommentieren, aber dieses Mal ...
Da ist ein junges Mädchen schwer verunglückt und lebensgefährlich verletzt worden und alles, was Ihnen einfällt ist sich darüber zu FREUEN (! - oder wie soll man den Namen verstehen?), und mit dem Zeigefinger auf die Rollerfahrer zu weisen?
Schämen Sie sich!
Dem verunglückten Mädchen auf diesem Wege alles Gute und baldige vollständige Genesung.
Idefixkimba
schrieb am 27.8.2026 14.18 Uhr:
Das Allerwichtigste ist , dass das Mädchen ohne bleibende Schäden wieder gesund wird!
Dennoch find ich eine Helmpflicht sehr wichtig, sowie eine entsprechende Fahrerlaubnis.
Für einen 25 kmh Motorroller benötigt man eine Rollerführerschein und es ist Helmpflicht...Mit einem E scooter erreicht man auch locker 25 kmh ,und man benötigt keinen Führerschein
und es gibt auch keine Helmpflicht...
Auch mit einem E- bike erreicht man locker 25 kmh.
Ich selbst fahre nicht ohne Helm....Möchte keine Kopfschmerzen haben....
Meinhart Erschwanz
schrieb am 27.8.2026 15.38 Uhr:
@Idefixkimba @coollooker
Die Altersgrenze, zumindest für Mietroller, liegt bereits bei 18 Jahren.
Für eigene Geräte liegt sie bei 14 Jahren.
Problematisch ist imho das keine Kenntnis der Verkehrsregeln verlangt wird, dies betrifft auch Fahrräder und E-Bikes.
Ich hätte bei eigener Vorfahrt "rechts vor links" schon unzählige Unfälle provozieren können - und die Gegenpartei hätte sicher oft nicht gerafft, das die Schuld bei ihr liegt.
Mehr Verkehrsbildung, eventuell eine Prüfung, erscheinen mir dringend erforderlich.
REALIST
schrieb am 27.8.2026 16.46 Uhr:
ganz einfach, siehe Niederlande und Großbritannien, dort sind E Roller im öffentlichen Verkehr verboten--Punkt
Coollooker
schrieb am 27.8.2026 20.48 Uhr:
Nur wer mal so richtig sich "abgemault" hat ,weiß wie sich das anfühlt und welche Schäden das nach sich ziehn kann.Also munter drauf los.....und "deal with it"...
Freiwild
schrieb am 27.8.2026 22.27 Uhr:
@ Coollooker
"Zudem mehr Polizeistreifen und härtere Strafen bei Vergehen von E-Rollerraudys im Straßenbild"
@ Olaf freut sich
"Kein wunder so wie fahren !!!!"
@ Armin Ginstervogel
"Das Mädel hat mit ihren 15 Jahren einfach die Gefahr nicht erkannt."
@ Coollooker
"Nur wer mal so richtig sich "abgemault" hat ,weiß wie sich das anfühlt und welche Schäden das nach sich ziehn kann.Also munter drauf los.....und "deal with it"..."
Das Mädchen hat lebensgefährliche Verletzungen erlitten (...)
Ich hoffe so sehr, dass sie es ohne bleibende Schäden schafft, nicht nur für sie, auch für ihre Familie und Freunde.
Ich hoffe, dass die anderen beiden Jugendlichen dies vollständig mental verarbeiten können und bedanke mich für deren schnelles und lebensrettendes Eingreifen!
Lilly
schrieb am 28.8.2026 10.50 Uhr:
Meinhart E.
"Problematisch ist imho das keine Kenntnis der Verkehrsregeln verlangt wird, dies betrifft auch Fahrräder und E-Bikes."
Leider betrifft das auch sehr viele Fußgänger. Deshalb befürworte ich Ihre Forderung nach einer allgemeinen Verkehrsbildung mit Prüfung sehr. Für alle.