ver.di-Rundgang zur Lübecker Justizgeschichte
Lübeck: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di lädt am 6. September 2026 zu einem Stadtrundgang unter dem Motto „Orte des Rechts und des Unrechts in Lübeck“ ein. Geleitet wird er von Hans-Ernst Böttcher.
Anlässlich des Antikriegstags 2026 lädt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem Stadtrundgang am 6. September unter dem Motto „Orte des Rechts und des Unrechts in Lübeck“ ein. Unter der Leitung von Hans-Ernst Böttcher, Landgerichtspräsident i. R., werden Orte der Justiz aufgesucht, an denen sich die Geschichte von Recht und Unrecht im 20. Jahrhundert in Lübeck, in Deutschland und anderswo aufzeigen lässt.
Zu den Stationen zählen unter anderem das Geburtshaus von Gustav Radbruch, einem der bedeutendsten deutschen Juristen, das ehemalige Oberappellationsgericht und heutige Willy-Brandt-Haus in der Königstraße, das Alte Gerichtshaus in der Großen Burgstraße, in dem die vier Lübecker Geistlichen zum Tode verurteilt wurden, sowie das Neue Gerichtshaus Am Burgfeld, Schauplatz des Prozesses um den Brand in der Lübecker Hafenstraße 1996. An allen Orten gibt es Informationen zur Geschichte und die Möglichkeit zum Austausch.
Der Rundgang startet am 6. September um 11 Uhr in der Fleischhauerstraße 39, dem Geburtshaus Gustav Radbruchs, ist knapp zwei Kilometer lang und endet gegen 12.30 Uhr am Neuen Gerichtshaus Am Burgfeld 7. Anmeldungen sind erwünscht über bz.hlsoh@verdi.de.
Anlässlich des Antikriegstags 2026 weist ver.di darauf hin, dass die aktuelle politische Debatte mit ihrer Verengung auf militärische Aspekte von Sicherheit die Verteilungskonflikte verschärft und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Demokratie selbst schwächt. Sicherheit sei kein rein militärisches Projekt, erklärt ver.di-Geschäftsführer Andreas Wübben. Echte Sicherheit erfordere eine Politik, die die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt stärke und besser gegen Krisen wappne – ob innere und äußere Angriffe auf die Demokratie, Naturkatastrophen, Pandemien oder hybride Bedrohungen. Soziale Gerechtigkeit gehöre in jedem Fall dazu.
Zu den Stationen zählen unter anderem das Geburtshaus von Gustav Radbruch, einem der bedeutendsten deutschen Juristen, das ehemalige Oberappellationsgericht und heutige Willy-Brandt-Haus in der Königstraße, das Alte Gerichtshaus in der Großen Burgstraße, in dem die vier Lübecker Geistlichen zum Tode verurteilt wurden, sowie das Neue Gerichtshaus Am Burgfeld, Schauplatz des Prozesses um den Brand in der Lübecker Hafenstraße 1996. An allen Orten gibt es Informationen zur Geschichte und die Möglichkeit zum Austausch.
Der Rundgang startet am 6. September um 11 Uhr in der Fleischhauerstraße 39, dem Geburtshaus Gustav Radbruchs, ist knapp zwei Kilometer lang und endet gegen 12.30 Uhr am Neuen Gerichtshaus Am Burgfeld 7. Anmeldungen sind erwünscht über bz.hlsoh@verdi.de.
Anlässlich des Antikriegstags 2026 weist ver.di darauf hin, dass die aktuelle politische Debatte mit ihrer Verengung auf militärische Aspekte von Sicherheit die Verteilungskonflikte verschärft und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Demokratie selbst schwächt. Sicherheit sei kein rein militärisches Projekt, erklärt ver.di-Geschäftsführer Andreas Wübben. Echte Sicherheit erfordere eine Politik, die die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt stärke und besser gegen Krisen wappne – ob innere und äußere Angriffe auf die Demokratie, Naturkatastrophen, Pandemien oder hybride Bedrohungen. Soziale Gerechtigkeit gehöre in jedem Fall dazu.