Männer sprühen Reizgas in Linienbus
Lübeck - St. Gertrud: Am Donnerstagabend (27.08.2026) mussten 10 Fahrgäste und ein Busfahrer in einem Linienbus in Lübeck St. Gertrud aufgrund von Atemwegsreizungen medizinisch durch den Rettungsdienst behandelt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zuvor zwei bislang unbekannte Männer durch ein geöffnetes Fenster des Busses von außen eine reizende Substanz in den Bus gesprüht haben. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden flüchtigen Männer nicht mehr angetroffen werden.
An der Haltestelle Eichholz Teich stiegen die beiden Männer aus. Anschließend sollen sie von außen durch ein geöffnetes Fenster des Busses eine reizende Substanz in den Fahrgastraum gesprüht haben. Fahrgäste informierten daraufhin den Busfahrer. Dieser stoppte den Linienbus an der Endhaltestelle Lübeck Eichholz. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes kümmerten sich um die Busfahrgäste und den Busfahrer. Eine weitere Versorgung in einem Krankenhaus war zunächst nicht erforderlich. Der Linienbus wurde aufgrund der verunreinigten Luft temporär aus dem Betrieb genommen.
Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass von den flüchtigen Männern Reizgas oder eine reizgasähnliche Substanz in den Bus gesprüht worden ist. Der vorliegenden Beschreibung nach ist einer der Männer zwischen 20 und 25 Jahren alt, etwa 170 cm–180 cm groß und von schlanker Statur. Sein Gesamterscheinungsbild wurde mit "arabisch" beschrieben. Der zweite Mann soll ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt und 170cm bis 180cm groß gewesen sein. Sein Erscheinungsbild wurde mit „dick“ und „europäisch“ beschrieben. Der Mann soll zur Tatzeit eine Sportbrille, grüne Oberbekleidung sowie eine weiße Hose getragen haben. Er führte einen schwarzen Rucksack mit sich.
Aktuell wertet die Polizei Zeugenangaben und Videomaterial aus. Weitere Zeugen, die Angaben zu den beiden flüchtigen Männern und dem Tathergang an der Haltestelle Eichholz Teich machen können, werden gebeten, sich unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 bei der Polizei in Lübeck zu melden.
Kommentare zu diesem Text (4):
Andreas Anders
schrieb am 28.8.2026 16.07 Uhr:
Würde der Busfahrer bezahlt vom Dienst genommen, oder musste dieser mit dem Ersatbus den Dienst weiter ausüben?
Boyd lice
schrieb am 28.8.2026 18.18 Uhr:
@ Andreas Anders
Von wem erwartest du hierzu eine Aussage… von der Redaktion? Wenn er verletzt wurde durch das Reizgas, natürlich nicht. Wenn er unverletzt blieb hat er sicherlich gewartet, bis sein Bus von der Feuerwehr, dekontaminiert wurde.
Und jetzt eine Denksportaufgabe an dich:
Was meinst du, wie der Ersatzbus dorthin gekommen ist?
Autonom gefahren
Von Scotty gebeamt
Ein Troll brachte ihn…..
falscher Hase
schrieb am 28.8.2026 22.28 Uhr:
Videomaterial (wohl aus dem Bus) ist vorhanden, also, pragmatische Lösung, morgen hier posten und übermorgen sind die beiden Übeltäter identifiziert.
Oder die Lösung der gutbezahlten deutschen Polizei und Staatsanwaltschaft: erstmal 6 Monate für zigtausend Euro Steuergeld selbst vergeblich ermitteln und dann Verfahren einstellen.
Steffi
schrieb am 31.8.2026 9.23 Uhr:
Zu Falscher Hase;
Welch sehr gut bezahlte Polizei?Wenn Du glaubst Der Polizeidienst ist nichts Wert oder zu hoch dotiert, dann bewerbe Dich dort und da wird Dir auffallen, wieviel jedem Einzelnen abverlangt wird.
Und wir werden ja hier lesen ob die Sprüh(...) gefasst werden und nur ein Du,du,du bekommen!
Sonnige Woche