Lübeck legt Aktionsplan für die Innenstadt vor
Lübeck - Innenstadt: Die Hansestadt Lübeck legt den städtischen Gremien einen Aktionsplan für die Innenstadt vor. Das Innenstadtmanagement soll nach dem Ende der Bundesförderung als Gemeinschaftsaufgabe weiterlaufen. Konkret geht es um zehn Handlungsansätze, um Leerstand zu verhindern.
Der Aktionsplan geht zur Kenntnisnahme in den Bauausschuss, in den Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege sowie in den Ausschuss für Wirtschaft und Kurbetrieb Travemünde.
Er fasst den Prozess "Übergangsweise" zusammen. Seit 2022 hat die Stadt daraus rund fünf Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ eingesetzt, die höchste Einzelsumme unter 217 geförderten Kommunen.
Aus drei Jahren Übergangsnutzung, Freiraumbespielung und Dialog entstanden zehn Handlungsansätze mit 16 Vorhaben. Dazu gehören die Vermittlung von Leerständen, die Stärkung von Kultur- und Kreativwirtschaft, neue Handelskonzepte, die "Übergangsorte" sowie Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen.
Ende November 2025 lief die Förderung aus. Ein Anschlussprogramm fehlt. Der Plan setzt auf Drittmittel und privates Engagement. Die Steuerung liegt beim Team Innenstadt: Mitarbeiter aus dem Fachbereich Planen und Bauen (Abteilung Altstadt, Welterbe und Stadtteilplanung sowie Gebäudemanagement), dem Kulturbüro, der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH arbeiten mit dem Lübeck Management e. V. zusammen.
Bereits in Gang sind der Umbau des "Übergangshauses" in der Königstraße zum Bildungshaus mit geplanter Eröffnung im Sommer 2028, das Angebot des Digital Learning Campus seit Mai 2026 im Haerder Center und der Lübecker Sommergarten auf dem Koberg, der in diesem Jahr überwiegend über Drittmittel finanziert wurde. Für das kommende Jahr ist mit "DENKMAL Lübeck" anlässlich 40 Jahren Welterbe eine stadtweite Kampagne vorgesehen.
Vier Leerstände haben eine feste Nutzung erhalten. Das Hafenglühen auf dem Drehbrückenplatz gehört zur Weihnachtsstadt des Nordens. Aus der "DENKBAR" am Abend wurde das Netzwerkformat Innenstadtgeflüster.
"'Übergangsweise' hat gezeigt, dass Veränderung möglich und nötig ist – und dass wir sie gemeinsam gestalten können. Der Aktionsplan hält diese Dynamik fest. Jetzt kommt es darauf an, dass Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft die Verantwortung für unsere Innenstadt weiter teilen, sagt Bürgermeister Jan Lindenau.
Der Bericht ist unter www.luebeck.de abrufbar.
Er fasst den Prozess "Übergangsweise" zusammen. Seit 2022 hat die Stadt daraus rund fünf Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ eingesetzt, die höchste Einzelsumme unter 217 geförderten Kommunen.
Aus drei Jahren Übergangsnutzung, Freiraumbespielung und Dialog entstanden zehn Handlungsansätze mit 16 Vorhaben. Dazu gehören die Vermittlung von Leerständen, die Stärkung von Kultur- und Kreativwirtschaft, neue Handelskonzepte, die "Übergangsorte" sowie Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen.
Ende November 2025 lief die Förderung aus. Ein Anschlussprogramm fehlt. Der Plan setzt auf Drittmittel und privates Engagement. Die Steuerung liegt beim Team Innenstadt: Mitarbeiter aus dem Fachbereich Planen und Bauen (Abteilung Altstadt, Welterbe und Stadtteilplanung sowie Gebäudemanagement), dem Kulturbüro, der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH arbeiten mit dem Lübeck Management e. V. zusammen.
Bereits in Gang sind der Umbau des "Übergangshauses" in der Königstraße zum Bildungshaus mit geplanter Eröffnung im Sommer 2028, das Angebot des Digital Learning Campus seit Mai 2026 im Haerder Center und der Lübecker Sommergarten auf dem Koberg, der in diesem Jahr überwiegend über Drittmittel finanziert wurde. Für das kommende Jahr ist mit "DENKMAL Lübeck" anlässlich 40 Jahren Welterbe eine stadtweite Kampagne vorgesehen.
Vier Leerstände haben eine feste Nutzung erhalten. Das Hafenglühen auf dem Drehbrückenplatz gehört zur Weihnachtsstadt des Nordens. Aus der "DENKBAR" am Abend wurde das Netzwerkformat Innenstadtgeflüster.
"'Übergangsweise' hat gezeigt, dass Veränderung möglich und nötig ist – und dass wir sie gemeinsam gestalten können. Der Aktionsplan hält diese Dynamik fest. Jetzt kommt es darauf an, dass Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft die Verantwortung für unsere Innenstadt weiter teilen, sagt Bürgermeister Jan Lindenau.
Der Bericht ist unter www.luebeck.de abrufbar.
Kommentare zu diesem Text (4):
Boyd lice
schrieb am 28.8.2026 19.28 Uhr:
Und? Hat jemand der folgenden Kommentartoren Ideen oder Lösungen oder wird nur wie üblich, miese Laune verbreitet?
Alex
schrieb am 28.8.2026 20.01 Uhr:
Es gibt natürlich mehrere Ansätze, wie die Innenstadt wieder belebt werden kann;
Kostenloses Parken am Nachmittag und am Wochenende, Reparatur aller Brücken, Reduzierung von sich überschneidenden Baustellen, Reinigung aller Gebäude von Grafitti und "Fußballhooligan-Aufklebern".
Stark reduzierte Preise vom ÖPNV, mehr Polizeipräsenz generell und besonders an "Brennpunkten" wie ZOB, Hauptbahnhof, Klingenberg und drumherum - 24 Stunden.
Warum fährt man denn zum Einkaufen, Stöbern und Kaffee trinken lieber "auf die grüne Wiese"? Weil die Busse vor der Haustür halten, weil man kostenlos parken kann, weil die Privatwirtschaft ihre Liegenschaften in Stand hält und vom Hausrecht Gebrauch macht.
Kein Mensch fährt in die Innenstadt um zwischen ein Euro Läden, Barbieren und Dönerläden zu flanieren.
Der Tourismus ist wichtig, ebenso Kultur aber dabei sollte man "die Lübecker" nicht vergessen.
Ich war früher gerne "in der Stadt" - heute zieht mich nichts mehr hin. Schade.
Rainer
schrieb am 28.8.2026 21.44 Uhr:
Wie wird aus einer "toten, verkehrsgelähmten Schlafstadt" eine lebendige und bürgerfreundliche Einkaufsmetropole, die dem Stadtsäckel auch etwas einbringt? Warum wohl fahren die einst sehr vielen Busse aus Schweden und Dänemark jetzt auf die "grüne Wiese" oder nach Bad Schwartau? Irgendwie hat Lübeck alles verschlafen und wirkt reichlich "verpeilt"...Einfach mal weniger ideologisch über den Tellerrand hinausblicken und nicht ständig "das Rad nicht neu erfinden" wollen!
Hanseatische Resignation
schrieb am 28.8.2026 22.38 Uhr:
@Boyd lice:
Selber schlechte Laune verbreiten, aber von Anderen gute Laune fordern - geht's noch?
Ansonsten wende dich an Jesus, der kann Tote wieder erwecken - sonst niemand!