Blitzschlag: Bootshaus auf Spieringshorst brennt
Lübeck - St. Jürgen: Am Montag, 31. August 2026, gegen 9.35 Uhr, gab es einen Blitzeinschlag in ein reetgedecktes Bootshaus der Wakenitzinsel Spieringshorst. Dadurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die in Richtung Marli zog.

Durch den Blitzschlag kam es nach ersten Angaben der Polizei zu einem Feuer im Bootshaus. Ein sich zum Zeitpunkt des Einschlags in dem Gebäude
befindlicher Mann konnte sich unverletzt ins Freie begeben. Neben dem Führungsdienst wurden die Wachen 1 und 2 mit den Ergänzungseinheiten der Freiwilligen Feuerwehr, Logistik und Verpflegungseinheiten von DRK und JUH sowie die Wasserwacht alarmiert. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Dafür mussten Ausrüstung und Einsatzkräfte mit Booten auf die Insel gebracht werden. Für die Wasserversorgung wurde eine Schlauchleitung durch die Wakenitz verlegt.
Offene Flammen waren nicht zu erkennen, jedoch kam es aufgrund der Entzündung des Reets zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr veranlasste eine entsprechende Warnung.
Aufgrund der Bauweise dauerten die Löscharbeiten eine längere Zeit an. Die Freiwillige Feuerwehr stellte in dieser Zeit den Grundschutz in den Wachgebieten 1 und 2. Insgesamt waren ca. 40 Kräfte im Einsatz.
Am Vormittag verschafften sich Beamte der Lübecker Kriminalpolizei einen ersten Überblick am Brandort. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.
Kommentare zu diesem Text (8):
Fritze Bolle
schrieb am 31.8.2026 17.41 Uhr:
Es verblüfft mich ein wenig, dass die Feuerwehr kein Wakenitzwasser nutzen konnte und eine Schlauchleitung legen musste. Ansaugschlauch mit Filterkorb in den Fluss, Teich oder was immer auch da ist. Pumpe an und los geht es.
So ein Vorgehen habe ich vor vielen Jahren gesehen als ein ganzer Gutshof abbrannte.
Ist die heutige Gerätschaft zu modern und damit zu empfindlich?
Klugscheißer
schrieb am 31.8.2026 18.58 Uhr:
@Fritze Bolle haben sie eventuell in den letzten Wochen Aufmerksam die Medien der Stadt gelesen?
Wenn ja dann dann dürfte ihnen nicht entgangen sein das die Wakenitz mit der Wasserpest und anderen Gewächsen ein riesen Problem hat.
Erst nachdenken und dann äußern.
Tom Meier
schrieb am 31.8.2026 19.31 Uhr:
Wenn man keine Ahnung hat...
Die Pumpe ist im Fahrzeug und von dort ging der Schlauch auf die Insel.
Entweder wird die Fahrzeugpumpe aus dem eigenen Tank gespeist und wenn der alle geht, dann per Hydrant oder Wasser aus der Wakenitz.
B. Donner
schrieb am 31.8.2026 22.46 Uhr:
Journalistisch beachtlich ist im Text, dass bei einem Blitzeinschlag die Polizei keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden sieht!! Zur Beruhigung: es ist bislang nicht bekannt, dass Blitze als Waffen der „Hybriden Kriegsführung“ nutzbar sind.😉
Kurt Wuchtig
schrieb am 1.9.2026 7.26 Uhr:
@ Bolle
es fehlte von ihnen nur noch der Vorschlag Löschpapier einzusetzen…. unglaublich Ihr Kommentar
Fritze Bolle
schrieb am 1.9.2026 17.47 Uhr:
Nur mal zur Klarstellung meiner Beobachtung von früher.
Auf dem flachen Land zwischen Kiel und Rendsburg, nahe Bovenau brannte ein Gutshof.
Die Stallungen waren mit Reet gedeckt. Hydranten? Fehlanzeige. In ca. 1000 m Entfernung liegt noch ein Stück des alten Kaiser-Wilhelm-Kanals. Dort wurde das Wasser per tragbare Motorpumpe entnommen. Die Menge Schlauch wurde von 3 oder 4 Gemeindefeuerwehren verbunden. Eine Pumpe wurde auf halber Strecke zwischengeschaltet.
Leider hat die Aktion so lange gedauert, dass durch Funkenflug auch weitere Gebäude in Brand gerieten.
Bis auf das Herrenhaus und eine abgelegene Hofschmiede brannte alles ab.
Einsturzgefährdete Giebel " Umgespritzt" und Glutnester gelöscht.
Ein gewisse Verkrautung im Uferbereich des Kanals gab es auch.
Inzwischen habe ich an anderer Stelle gelesen, dass wegen des Wakenitzwassers keinen Wassermangel gab.
Was es wohl nicht gab, ist eine tragbare Motorpumpe, die man per Boot hätte übersetzen können.
Genervte Leserin
schrieb am 2.9.2026 14.03 Uhr:
@B. Donner: Der war gut, selten so gelacht. Bin ich selbst erst nicht drüber gestolpert:D @ der Rest: Was sollen hier jetzt an der Stelle diese (...) Hate-Kommentare. Ich sehe hier keinen Grund jemanden so anzufeinden, nur weil er etwas gefragt hat. In diesem Beitrag war für mich ehrlich gesagt weder (...) noch Besserwisserei ersichtlich, es sei denn man legt es drauf an, weil man die Anonymität des Internets mal wieder nutzen möchte, um seinen persönlichen Frust an fremden Menschen abzuladen, peinlich! Eine frühere Beobachtung wurde geschildert und es wurde ganz banal erfragt, warum das nicht so gemacht wurde, ob die moderne Technik da evtl ein Grund sei.....also @ jeden, der den guten Mann hier jetzt so überzogen anfeindet: Vielleicht erstmal selber sorgfältig lesen, statt wütend in die Tasten zu hauen. (...)
Käpten Dotterbart
schrieb am 3.9.2026 15.03 Uhr:
@ Wuchtig
Der einzige dumme Kommentar hier ist der Ihre. Vielleicht brauchen sie mal etwas Löschpapier für ihre verbohrten Stellungnahmen. Polizei und Feuerwehr machen auch nicht immer alles richtig.
fose-danta@gmx.de