Petrivision startet neue Reihe
Lübeck - Innenstadt: Am Samstag, dem 5. September 2026, um 23 Uhr lädt die Kultur- und Hochschulkirche St. Petri zur ersten Petrivision der neuen Reihe "Baustellen" ein. Unter dem Titel „Fundament“ verbinden Reden, Musik und Rauminszenierung theologische, architektonische und politische Perspektiven zu einem nächtlichen Gesamtkunstwerk.
Die Kultur- und Hochschulkirche St. Petri in Lübeck eröffnet am Samstag, dem 5. September 2026, um 23 Uhr die neue Petrivision-Reihe "Baustellen". Der Auftaktabend trägt den Titel „Fundament“. Pastorin Lilly Schaack, Architekt und Künstler Tobias Mißfeldt sowie Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau fragen aus theologischer, architektonischer und politischer Sicht danach, was die Gesellschaft trägt und was geschieht, wenn vermeintlich sichere Fundamente ins Wanken geraten. Musik, Lesungen und Rauminszenierung verbinden die drei Reden. Die Regie führen Sigrid Dettlof und Mathis Dieckmann.
„Mit der Reihe BAUSTELLEN wollen wir in den kommenden Monaten auf das schauen, was gerade im Umbau begriffen ist – wortwörtlich und im übertragenen Sinn“, sagt Pastorin Lilly Schaack. Vieles, was lange selbstverständlich oder stabil erschien, werde brüchig und müsse saniert, neu gedacht oder neu aufgebaut werden. Das gelte für politische Gewissheiten ebenso wie für gesellschaftliche und persönliche. Der Auftakt setze deshalb beim Fundament an.
In ihrer Rede nimmt die Theologin die Sehnsucht nach einem festen Grund zum Ausgangspunkt und fragt, wie viel Gewissheit Menschen brauchen und ob das Tragende unverrückbar sein muss. Tobias Mißfeldt nähert sich dem Thema architektonisch und richtet den Blick auch auf immaterielle Grundlagen: auf Ideen, Vorstellungen und Entscheidungen, die selbst zur Basis dessen werden, was Gestalt annimmt. Bürgermeister Jan Lindenau spricht am Vorabend der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aus lokalpolitischer Sicht über die Demokratie als Fundament des Gemeinwesens.
„Die Magie der Petrivision liegt darin, wie Wort, Musik, Licht und Raum aufeinander reagieren“, sagt Regisseurin Sigrid Dettlof. So entstehe aus unterschiedlichen Perspektiven für eine Stunde ein gemeinsamer Denkraum. Musikalisch bewegt sich der Abend zwischen Jazz und Chorklang. Sängerin Ella Burkhardt und Kontrabassist Florian Galow bringen jazzige Klänge in den Kirchenraum. Das Gesangsensemble Viva Voce unter der Leitung von Eva-Maria Salomon singt von Frieden, Liebe und Glaube.
„Eine Baustelle ist ja nicht nur ein Ort, an dem etwas kaputt ist“, sagt Co-Regisseur Mathis Dieckmann. „Sie ist vor allem ein Ort, an dem verändert, geprüft und neu gebaut wird.“ Die Reihe BAUSTELLEN nimmt in den kommenden Monaten architektonische Elemente zum Ausgangspunkt für gesellschaftliche, politische, kulturelle und geistliche Fragen der Gegenwart. Geplant sind die Abende „Mauer“ am 3. Oktober 2026, „Schwelle“ am 7. November 2026 und „Gewölbe“ am 23. Dezember 2026.
Neunmal im Jahr gehört die Stunde zwischen 23 Uhr und Mitternacht in St. Petri der Petrivision. Reden, Musik und literarische Texte treffen auf Tanz, Performance und Installation. Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst, Religion und Gesellschaft verbinden sich zu einer Inszenierung, die auch den Kirchenraum einbezieht.
Petrivision „Fundament“ findet am Samstag, dem 5. September 2026, um 23 Uhr in St. Petri zu Lübeck statt. Das Petri-Café öffnet ab 22 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
„Mit der Reihe BAUSTELLEN wollen wir in den kommenden Monaten auf das schauen, was gerade im Umbau begriffen ist – wortwörtlich und im übertragenen Sinn“, sagt Pastorin Lilly Schaack. Vieles, was lange selbstverständlich oder stabil erschien, werde brüchig und müsse saniert, neu gedacht oder neu aufgebaut werden. Das gelte für politische Gewissheiten ebenso wie für gesellschaftliche und persönliche. Der Auftakt setze deshalb beim Fundament an.
In ihrer Rede nimmt die Theologin die Sehnsucht nach einem festen Grund zum Ausgangspunkt und fragt, wie viel Gewissheit Menschen brauchen und ob das Tragende unverrückbar sein muss. Tobias Mißfeldt nähert sich dem Thema architektonisch und richtet den Blick auch auf immaterielle Grundlagen: auf Ideen, Vorstellungen und Entscheidungen, die selbst zur Basis dessen werden, was Gestalt annimmt. Bürgermeister Jan Lindenau spricht am Vorabend der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aus lokalpolitischer Sicht über die Demokratie als Fundament des Gemeinwesens.
„Die Magie der Petrivision liegt darin, wie Wort, Musik, Licht und Raum aufeinander reagieren“, sagt Regisseurin Sigrid Dettlof. So entstehe aus unterschiedlichen Perspektiven für eine Stunde ein gemeinsamer Denkraum. Musikalisch bewegt sich der Abend zwischen Jazz und Chorklang. Sängerin Ella Burkhardt und Kontrabassist Florian Galow bringen jazzige Klänge in den Kirchenraum. Das Gesangsensemble Viva Voce unter der Leitung von Eva-Maria Salomon singt von Frieden, Liebe und Glaube.
„Eine Baustelle ist ja nicht nur ein Ort, an dem etwas kaputt ist“, sagt Co-Regisseur Mathis Dieckmann. „Sie ist vor allem ein Ort, an dem verändert, geprüft und neu gebaut wird.“ Die Reihe BAUSTELLEN nimmt in den kommenden Monaten architektonische Elemente zum Ausgangspunkt für gesellschaftliche, politische, kulturelle und geistliche Fragen der Gegenwart. Geplant sind die Abende „Mauer“ am 3. Oktober 2026, „Schwelle“ am 7. November 2026 und „Gewölbe“ am 23. Dezember 2026.
Neunmal im Jahr gehört die Stunde zwischen 23 Uhr und Mitternacht in St. Petri der Petrivision. Reden, Musik und literarische Texte treffen auf Tanz, Performance und Installation. Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst, Religion und Gesellschaft verbinden sich zu einer Inszenierung, die auch den Kirchenraum einbezieht.
Petrivision „Fundament“ findet am Samstag, dem 5. September 2026, um 23 Uhr in St. Petri zu Lübeck statt. Das Petri-Café öffnet ab 22 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.