Ausstellung in St. Marien bis Oktober 2026 verlängert

Lübeck - Innenstadt: Die Ausstellung „Winter 1941. Lübeck – Endstation Riga“ in der Kirche St. Marien zu Lübeck wird wegen großen öffentlichen Interesses bis zum 5. Oktober 2026 verlängert. Ein Begleitbuch und Führungen ergänzen das Angebot.

Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wird die Ausstellung mit dem begehbaren Bild „Winter 1941. Lübeck – Endstation Riga“ in der Kirche St. Marien zu Lübeck bis zum 5. Oktober 2026 verlängert. Die Ausstellung thematisiert die Verbrechen an den lettischen Juden nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Sowjetunion sowie die Deportation jüdischer Männer, Frauen und Kinder aus Lübeck nach Riga.

Seit der Eröffnung hat das Ausstellungsprojekt zahlreiche Besucher in die Kirche geführt, die sich intensiv mit dem Inhalt des Werks auseinandersetzen. Die Verlängerung ermöglicht es auch Schulklassen, die Marienkirche in den kommenden Wochen im Rahmen des Unterrichts zu besuchen.

Ergänzend zur Ausstellung ist das Begleitbuch vor Ort erhältlich. Es enthält weiterführende Informationen und Hintergründe zum Werk. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Kirche St. Marien zu Lübeck zugänglich.

Eine Führung durch die Ausstellung mit Dagmar Calais und Chris Steinbrecher findet am 21. September 2026 um 11 Uhr und um 17 Uhr statt.
Die Ausstellung „Winter 1941. Lübeck – Endstation Riga“ in der Kirche St. Marien zu Lübeck wird verlängert. Foto: Archiv
Die Ausstellung „Winter 1941. Lübeck – Endstation Riga“ in der Kirche St. Marien zu Lübeck wird verlängert. Foto: Archiv

Text-Nummer: 181624    Autor: Veranstalter/red.    vom 1.9.2026 14.36 Uhr