Lesungen am Spirit Canoe
Lübeck - Innenstadt: Am 9. und 23. September 2026 finden jeweils um 18 Uhr kostenfreie Lesungen aus Robin Wall Kimmerers Bestseller „Geflochtenes Süßgras“ am Spirit Canoe im Domhof des Museums für Natur und Umwelt statt. Juliane Tengelmann liest ausgewählte Kapitel.
Am Mittwoch, den 9. und 23. September 2026, findet jeweils um 18 Uhr eine Lesung aus Robin Wall Kimmerers Bestseller „Geflochtenes Süßgras“ statt. Die Referentin Juliane Tengelmann liest an beiden Abenden am Spirit Canoe des indigenen Künstlers David Seven Deers im Domhof des Museums für Natur und Umwelt aus ausgewählten Kapiteln des Buches. Die Lesungen knüpfen an die regelmäßigen Lagerfeuergespräche am Spirit Canoe mit David Seven Deers aus dem vergangenen Jahr an. Die Teilnahme ist kostenfrei.
In ihrem Buch „Geflochtenes Süßgras“ verbindet Robin Wall Kimmerer, Professorin für Umweltbiologie und Angehörige der Citizen Potawatomi Nation, wissenschaftliche Erkenntnisse mit indigenem Wissen. Im Mittelpunkt steht das Argument, dass das Erwachen eines ökologischen Bewusstseins erfordert, die wechselseitige Beziehung zur übrigen lebenden Welt anzuerkennen und wertzuschätzen. Am ersten Abend, dem 9. September, geht es unter anderem darum, wie Sprache die Verbindung zu Mitlebewesen stärken oder erschweren kann. Bei der zweiten Lesung am 23. September steht Kimmerers mehrtägige Exkursion mit Medizinstudierenden im Mittelpunkt und damit ihr Ringen um eine angemessene Form der Wissensvermittlung zwischen wissenschaftlicher Lehre, eigenen Erlebnissen und Erkenntnissen.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gesellschaft für Geographie und Kulturen der Welt e.V., der Sammlung Kulturen der Welt und dem Museum für Natur und Umwelt Lübeck ausgerichtet.
In ihrem Buch „Geflochtenes Süßgras“ verbindet Robin Wall Kimmerer, Professorin für Umweltbiologie und Angehörige der Citizen Potawatomi Nation, wissenschaftliche Erkenntnisse mit indigenem Wissen. Im Mittelpunkt steht das Argument, dass das Erwachen eines ökologischen Bewusstseins erfordert, die wechselseitige Beziehung zur übrigen lebenden Welt anzuerkennen und wertzuschätzen. Am ersten Abend, dem 9. September, geht es unter anderem darum, wie Sprache die Verbindung zu Mitlebewesen stärken oder erschweren kann. Bei der zweiten Lesung am 23. September steht Kimmerers mehrtägige Exkursion mit Medizinstudierenden im Mittelpunkt und damit ihr Ringen um eine angemessene Form der Wissensvermittlung zwischen wissenschaftlicher Lehre, eigenen Erlebnissen und Erkenntnissen.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gesellschaft für Geographie und Kulturen der Welt e.V., der Sammlung Kulturen der Welt und dem Museum für Natur und Umwelt Lübeck ausgerichtet.