Saisonstart mit Schubert und Tenor Michael Schade

Lübeck - Innenstadt: Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck eröffnet die Konzertsaison 2026/27 am 13. und 14. September mit Werken von Franz Schubert. Star-Tenor Michael Schade gastiert unter Leitung von Stefan Vladar in der Musik- und Kongresshalle.

Lübeck, 3. September 2026. Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck startet mit dem 1. Sinfoniekonzert am 13. und 14. September in die Konzertsaison 2026/27. Zu Gast ist Star-Tenor Michael Schade. Unter der Leitung von Opern- und Generalmusikdirektor Stefan Vladar erklingen Arien und Sinfonien von Franz Schubert in der Musik- und Kongresshalle.

Die Schubertiade wirft ein Schlaglicht auf die wenig bekannte Werkgruppe der Bühnenstücke des Komponisten. Michael Schade, der 2014 bei den Salzburger Festspielen mit der Titelpartie in Schuberts Oper „Fierrabras“ begeisterte, präsentiert daraus die dramatische Arie „Was quälst du mich, o Missgeschick“ sowie Gesangsstücke aus der Schauspielmusik zu Goethes „Claudine von Villa Bella“ und den unvollendet gebliebenen Werken „Adrast“ und „Lazarus“.

In seiner Fünften Sinfonie, die der 19-jährige Schubert 1816 komponierte, orientiert er sich noch spürbar an Mozart, doch lassen Ansätze zu romantischer Entgrenzung in Melodik und Harmonik bereits seinen Aufbruch erahnen. Vollends gelingt ihm dieser mit den Sinfonien der 1820er Jahre. Die „Unvollendete“ ist wie kaum ein anderes Werk von der Aura des Rätselhaften umgeben. Obwohl aus nur zwei Sätzen bestehend, ist ihre Spieldauer nicht kürzer als die der viersätzigen Jugendsinfonien. Auf die ausgedehnten Längen in vielen von Schuberts späten Werken angesprochen, erwiderte Igor Strawinsky einmal: „Was tut’s, wenn ich mich beim Erwachen im Paradies wähne?“

Auf dem Programm stehen Franz Schubert (1797–1828): Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485; „Ein schlafend‘ Kind“, Rezitativ und Arie des Adrast aus der gleichnamigen Oper D 137; „Es erhebt sich eine Stimme“, Arie des Pedro aus dem Singspiel „Claudine von Villa Bella“ D 239; „Wenn ich ihm nachgerungen habe“, Arie des Nathanael aus „Lazarus“ D 689; „Was quälst du mich, o Missgeschick“, Arie des Fierrabras aus der gleichnamigen Oper D 796; sowie die Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Die Unvollendete“.

Es dirigiert Stefan Vladar. Solist ist Tenor Michael Schade. Es spielt das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck.

Termine sind der 13. September um 11 Uhr und der 14. September um 19.30 Uhr in der Musik- und Kongresshalle, Konzertsaal. Einführungen finden am 13. September um 10 Uhr und am 14. September um 18.30 Uhr statt.

In Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Lübeck wird während der Sinfoniekonzerte am Sonntagmorgen eine liebevolle und kreative Betreuung für Kinder von 4 bis 10 Jahren angeboten. Das Angebot kostet 5 Euro pro Kind und kann beim Kartenkauf online oder an der Theaterkasse gebucht werden. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Buchung empfohlen.

Karten sind an der Theaterkasse unter 0451/399600, online über theaterluebeck.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Star-Tenor Michael Schade gastiert unter Leitung von Stefan Vladar in der Musik- und Kongresshalle.
Foto: Lukas Beck
Star-Tenor Michael Schade gastiert unter Leitung von Stefan Vladar in der Musik- und Kongresshalle. Foto: Lukas Beck

Text-Nummer: 181679    Autor: Veranstalter/red.    vom 10.9.2026 11.33 Uhr