Soll man Stadttauben füttern?
Lübeck - Innenstadt: Wer in der Hansestraße Richtung Lübecker Hauptbahnhof unterwegs ist, sieht sie fast täglich: In einem Gebüsch am Wegesrand hocken unzählige Tauben dicht beisammen. Sie fliegen nicht weg, wenn man direkt an ihnen vorbeigeht. Auf Social Media fordern viele Leser bei diesem Anblick, die Tauben zu füttern. Aber ist das richtig?
Ein Spaziergang über den Fußweg der Hansestraße bietet derzeit einen ungewöhnlichen Anblick. Wie auf einer großen Versammlung stehen unzählige Tauben unter den Bäumen und im Efeu beisammen. Die Vögel zeigen keinerlei Scheu vor Passanten, die in unmittelbarer Nähe auf dem Fußweg an ihnen vorbeigehen. Dieses Verhalten weckt nicht nur die Neugier der Fußgänger, sondern sorgt auch in den sozialen Medien für reichlich Gesprächsstoff und Diskussionen über den richtigen Umgang mit den Tieren.
Schattenplatz oder Futterstelle?
In den Kommentarspalten im Netz gehen die Meinungen über den Grund der Zusammenkunft auseinander. Während ein User den Anblick als einen "Himmel auf Erden" bezeichnet, weisen andere auf die teils schwierigen Bedingungen für die Vögel in der Stadt hin. "Sie suchen Schatten und leider ohne Wasser", stellt eine Kommentatorin besorgt fest. Ein anderer Nutzer appelliert an die Hilfsbereitschaft der Passanten: "Wer dort bei Trockenheit vorbeiläuft, der sollte diesen wunderbaren Tieren Wasser bereitstellen. Das nenne ich dann ein Herz für Tiere." Dass die Vögel die Stelle häufig in großer Zahl aufsuchen, bestätigen auch andere Beobachter. Ein Nutzer scherzt über die Hartnäckigkeit der tierischen Versammlung: "Die Polizei hatte einen Platzverweis erteilt. Sie haben darauf nicht gehört."
Sollte man Stadttauben füttern?
Neben der Sorge um fehlendes Wasser wird online auch intensiv über das Füttern diskutiert. Manche Kommentatoren fordern ganz direkt: "Gib ihnen lieber was zu essen!" Als Vorschlag fallen dabei "Sonnenblumenkerne" und "Körner" aus dem Tiermarkt, damit die Vögel "nicht verhungern". Doch ist das gut gemeinte Zufüttern durch Passanten wirklich der richtige Weg? Um das zu beantworten, muss man sich ansehen, um was für Tiere es sich bei unseren Stadtvögeln eigentlich handelt.
Ausgesetzte Haustiere im Elend
Viele Menschen halten Stadttauben für gewöhnliche Wildvögel, die sich in der Natur problemlos selbst versorgen können. Ein informierter Kommentator bringt jedoch Licht ins Dunkel: "Traurig, dass Tauben so ungern geduldet werden. Es sind meist Zuchttauben und der Besitzer hatte keine Lust mehr, für sie zu sorgen, und nun leben sie eigentlich im Elend."
Genau diese Tatsache unterstreicht auch der Verein Stadttauben Lübeck e.V. auf seiner Internetseite und räumt mit gängigen Vorurteilen auf: Stadttauben seien "oft arme, missverstandene Tiere, weil sie keine wilden Vögel sind, sondern von ausgesetzten Haustieren abstammen." Weil ihnen die Instinkte echter Wildtiere fehlen, sind sie in der Stadt oft auf sich allein gestellt und auf artgerechte Hilfe angewiesen.
Wer mehr darüber wissen möchte, woher die Lübecker Stadttauben wirklich kommen, wie man sich im Alltag richtig verhält und was man tun sollte, findet umfassende Informationen und Aufklärung auf der Internetseite des Vereins unter: stadttaubenluebeck.de
Schattenplatz oder Futterstelle?
In den Kommentarspalten im Netz gehen die Meinungen über den Grund der Zusammenkunft auseinander. Während ein User den Anblick als einen "Himmel auf Erden" bezeichnet, weisen andere auf die teils schwierigen Bedingungen für die Vögel in der Stadt hin. "Sie suchen Schatten und leider ohne Wasser", stellt eine Kommentatorin besorgt fest. Ein anderer Nutzer appelliert an die Hilfsbereitschaft der Passanten: "Wer dort bei Trockenheit vorbeiläuft, der sollte diesen wunderbaren Tieren Wasser bereitstellen. Das nenne ich dann ein Herz für Tiere." Dass die Vögel die Stelle häufig in großer Zahl aufsuchen, bestätigen auch andere Beobachter. Ein Nutzer scherzt über die Hartnäckigkeit der tierischen Versammlung: "Die Polizei hatte einen Platzverweis erteilt. Sie haben darauf nicht gehört."
Sollte man Stadttauben füttern?
Neben der Sorge um fehlendes Wasser wird online auch intensiv über das Füttern diskutiert. Manche Kommentatoren fordern ganz direkt: "Gib ihnen lieber was zu essen!" Als Vorschlag fallen dabei "Sonnenblumenkerne" und "Körner" aus dem Tiermarkt, damit die Vögel "nicht verhungern". Doch ist das gut gemeinte Zufüttern durch Passanten wirklich der richtige Weg? Um das zu beantworten, muss man sich ansehen, um was für Tiere es sich bei unseren Stadtvögeln eigentlich handelt.
Ausgesetzte Haustiere im Elend
Viele Menschen halten Stadttauben für gewöhnliche Wildvögel, die sich in der Natur problemlos selbst versorgen können. Ein informierter Kommentator bringt jedoch Licht ins Dunkel: "Traurig, dass Tauben so ungern geduldet werden. Es sind meist Zuchttauben und der Besitzer hatte keine Lust mehr, für sie zu sorgen, und nun leben sie eigentlich im Elend."
Genau diese Tatsache unterstreicht auch der Verein Stadttauben Lübeck e.V. auf seiner Internetseite und räumt mit gängigen Vorurteilen auf: Stadttauben seien "oft arme, missverstandene Tiere, weil sie keine wilden Vögel sind, sondern von ausgesetzten Haustieren abstammen." Weil ihnen die Instinkte echter Wildtiere fehlen, sind sie in der Stadt oft auf sich allein gestellt und auf artgerechte Hilfe angewiesen.
Wer mehr darüber wissen möchte, woher die Lübecker Stadttauben wirklich kommen, wie man sich im Alltag richtig verhält und was man tun sollte, findet umfassende Informationen und Aufklärung auf der Internetseite des Vereins unter: stadttaubenluebeck.de
Kommentare zu diesem Text (2):
Peter
schrieb am 7.9.2026 9.36 Uhr:
die tauben (...) alles voll ich hoffe das gegen die tiere was unternommen wir zur deutlichen reduzierung, das der schaden an den häusern sich reduziert
Lübecker
schrieb am 7.9.2026 10.45 Uhr:
Ich hoffe, dass gegen Leute wie Peter was unternommen wird. (...).