Viele Einsätze: Von der defekten Lüftung bis zum brennenden Klo
Lübeck: Ein unruhiger Donnerstag und eine heiße Nacht hielten die Einsatzkräfte in Lübeck in Atem. Während tagsüber und am Abend technische Defekte für teils beißenden Rauch und einen kurzzeitig geräumten Gastronomiebetrieb sorgten, mussten Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Freitag gleich zwei Brände in St. Lorenz löschen. Da bei den nächtlichen Feuern von Brandstiftung ausgegangen wird, sucht die Kriminalpolizei nun dringend Zeugen.

Um 15:45 Uhr 03.09.2026) rückten Feuerwehr und Polizei aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus in der Stresemannstraße aus.
Um 15:45 Uhr (03.09.2026) rückten Feuerwehr und Polizei aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus in der Stresemannstraße aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren keine offenen Flammen zu erkennen. Als Ursache der Rauchentwicklung konnte ein technischer Defekt an einer Heizungsanlage im Kellerbereich festgestellt werden. Es entstand kein Gebäudeschaden, Menschen wurden nicht verletzt.

Aufgrund einer Rauchentwicklung und beißenden Geruchs mussten mehrere Gäste am Donnerstagabend gegen 20:45 Uhr einen Gastronomiebetrieb in der Mengstraße kurzfristig verlassen. Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte standen die Menschen unverletzt vor dem Eingangsbereich, offene Flammen waren nicht ersichtlich. Ursächlich für die Rauchentwicklung war ein technischer Defekt der Lüftungsanlage. Auch hier entstand kein Gebäudeschaden. Knapp 25 Minuten später konnten die Gäste den Gastronomiebetrieb wieder betreten.

In der Nacht zu Freitag (04.09.2026) bemerkte ein Zeuge gegen 02:45 Uhr eine brennende Papiermülltonne in einem Vorgarten in der Hansestraße. Gemeinsam mit einem Passanten konnte er die Flammen mittels mitgeführten Wassers löschen.
Kurz darauf, gegen 03:00 Uhr, meldete ein Zeuge ein Feuer an einem mobilen WC-Häuschen in der Hansestraße. Mittels eines Feuerlöschers gelang es Beamten des 2. Polizeireviers, das Feuer zu löschen. Einsatzkräfte der ebenfalls alarmierten Berufsfeuerwehr kümmerten sich um die Nachlöscharbeiten, damit die Flammen aufgrund der vorhandenen Hitze nicht wieder entfachten.
Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Polizeibeamten keine Personen fest, die die Feuer in der Hansestraße verursachten. Deswegen suchen die Ermittler Zeugen, die zwischen 02:30 Uhr und 03:30 Uhr verdächtige Personen in der Hansestraße zwischen dem Töpferweg und dem ZOB wahrgenommen haben. Hinweise nimmt die Lübecker Kriminalpolizei unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.