B 75: Nadelöhr Richtung Lübeck bis Ende September
Lübeck - Kücknitz: Pendler und Autofahrer auf der B 75 müssen sich ab sofort auf erhebliche Verzögerungen einstellen: Wegen akuter Fahrbahnschäden wird der Verkehr an der Anschlussstelle Kücknitz in Richtung Lübeck ab dem 9. September auf nur eine Spur verengt. Bei Tempo 50 drohen auf der zentralen Pendlerachse vor allem im Berufsverkehr Rückstaus bis zum 25. September – zusätzliche Zeit sollte eingeplant werden.
Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) erneuert kurzfristig in Lübeck auf der Bundesstraße 75 im Bereich der Anschlussstelle Kücknitz die Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Lübeck vom 9. bis 25. September 2026.
Die 2020 eingebaute Fahrbahndecke weist starke Schäden auf. Dadurch ist die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität wird der Verkehr einstreifig mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern an den Arbeiten vorbeigeführt. Die Bauarbeiten sind witterungsabhängig; terminliche Verschiebungen sind daher möglich.
Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, dem Kreis, dem Amt, den Gemeinden und dem Buslinienbetreiber abgestimmt. Der LBV.SH bittet, sich auf die weiteren Arbeiten einzustellen, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen sowie um rücksichtvolles Verhalten zum Schutze der Menschen auf der Baustelle.
Die 2020 eingebaute Fahrbahndecke weist starke Schäden auf. Dadurch ist die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität wird der Verkehr einstreifig mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern an den Arbeiten vorbeigeführt. Die Bauarbeiten sind witterungsabhängig; terminliche Verschiebungen sind daher möglich.
Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, dem Kreis, dem Amt, den Gemeinden und dem Buslinienbetreiber abgestimmt. Der LBV.SH bittet, sich auf die weiteren Arbeiten einzustellen, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen sowie um rücksichtvolles Verhalten zum Schutze der Menschen auf der Baustelle.
Kommentare zu diesem Text (10):
Markus
schrieb am 9.9.2026 15.02 Uhr:
Hört endlich auf, Autos auf Straßen zu benutzen. Nehmt Waldwege.
Michael
schrieb am 9.9.2026 15.07 Uhr:
Es wird immer bekloppter!
Will man Lübeck sozial und wirtschaftlich komplett tot machen?
Sperrungen hier, Sperrungen da.
In Lübeck läuft schon gar nichts mehr, jetzt auch noch die Achsen um und insbesondere von und nach Lübeck.
Gestern erst die Meldung zur A1, heute zur B75.
Leute, das Ganze führt ins Chaos und ist eine Vollkatastrophe!
Und (...) mit Kommentaren, dass mit dem Fahrrad alles so gut erreichbar wäre.
Diese Kommentare kommen üblicherweise von denen, die im nächsten Moment über die schlechten Radwege heulen.
Ich fahre viel Rad und vergleichsweise wenig Auto.
Ich muss aber deutlich sagen, dass bei weitem nicht alles mit dem Fahrrad zu bewältigen ist.
(...)
Michael
schrieb am 9.9.2026 15.14 Uhr:
Es wird immer (...)
Will man Lübeck sozial und wirtschaftlich komplett tot machen?
Sperrungen hier, Sperrungen da.
In Lübeck läuft schon gar nichts mehr, jetzt auch noch die Achsen um und insbesondere von und nach Lübeck.
Gestern erst die Meldung zur A1, heute zur B75.
Leute, das Ganze führt ins Chaos und ist eine (...)
Und (...) mit Kommentaren, dass mit dem Fahrrad alles so gut erreichbar wäre.
Diese Kommentare kommen üblicherweise von denen, die im nächsten Moment über die schlechten Radwege heulen.
Ich fahre viel Rad und vergleichsweise wenig Auto.
Ich muss aber deutlich sagen, dass bei weitem nicht alles mit dem Fahrrad zu bewältigen ist.
Und bitte nicht mit den unsicheren Lastenrad-(...) kommen, die wackelnderweise und komplett unsicher (und somit andere gefährdend) die voll Breite von den Radwegen einnehmen. Das sind (...), die irgendwann mit ihren Einkäufen oder dem schutzlos ausgelieferten Nachwuchs einschlagen werden.
Pascal 36
schrieb am 9.9.2026 16.20 Uhr:
Schildbürger! Und währenddessen lacht sich China vermutlich kaputt. Ich glaube, wir brauchen inzwischen Entwicklungshilfe aus China und vielleicht sogar aus den sogenannten Drittweltländern. Deutschland ist wirtschaftlich und politisch wirklich am Boden.
Und Leute, denkt daran: Die Radarfallen werden bestimmt auch noch auf 50 km/h heruntergesetzt. Lübeck braucht schließlich Geld und muss irgendwo kräftig abkassieren.
Gero Markus, Lübeck
schrieb am 9.9.2026 17.03 Uhr:
@ Michael:
Anscheinend muss so einiges gesperrt weden - damit man es reparieren kann. Man kann natürlich Ihrem Vorschlag folgen und nichts sperren und nichts reparieren. Das hätte zur Konsequenz, dass Lübeck jetzt "erreichbar" wäre - was es immer noch ist -, in wenigen Jahren aber diese kaputten Straßen so kaputt wären, dass man sie gar nicht mehr benutzen könnte. Die Sperrungen wären weitaus umfassender und die Reparaturen kostenintensiver.
Diese Fahrbahndecke ist vor 6 Jahren gebaut worden und schon kaputt. Viele Radwege sind wesentlich älter und niemals repariert worden. Entsprechend kaputt sind sie. Auf meiner Rückkehr nach 700km Fahrradfahren durch SH, Niedersachsen und NRW stellte ich ab der Stadtgrenze Lübeck fest, dass es nicht nur unkonfortabel und zu eng, sondern mitunter lebensgefährlich ist, die Radwege in Lübeck zu benutzen. Dennoch kann ich fast alles in Lübeck mit dem Fahrrad erledigen. Sie scheinen Glück zu haben mit der Fahrradstrecke, die Sie benutzen. Bis auf wenige Punkte ist die Fahrradinfrastruktur in Lübeck so schlecht und gefährlich wie in kaum einer anderen deutschen Stadt.
geromarkus@hotmail.com
Birgit
schrieb am 9.9.2026 17.38 Uhr:
Die Arbeiten pro Baustelle müssen mit mehr Menschen durchgeführt werden. Erst wenn eine Baustelle fertig ist, mit der nächsten beginnen. Zwischenzeitlich Überstunden frei für die Arbeiter
K.Lukai
schrieb am 9.9.2026 18.17 Uhr:
Einwandfrei. Wann wurde der Belag dort neu gemacht? Normalerweise sollte die oberste Schicht bei OPA doch so ca. 10 Jahre halten? So alt ist es aber noch nicht. Das ist grade mal 6 Jahre her....
Unglaublich
schrieb am 9.9.2026 20.40 Uhr:
Das kommt davon, wenn die Fahrbahn nicht wie empfohlen einmal pro Jahr mit einem Spezialfahrzeug gereinigt wird. Auf der A1 wurde es einmal durchgeführt.
So setzen sich die Poren zu.
Barny
schrieb am 10.9.2026 11.45 Uhr:
Na ja,
vor 6 Jahren das billigste vom Billigen eingebaut.
Kurzsichtig, wie heutzutage eben geplant wird, wird wohl noch mal der günstigste Anbieter angeheuert, Qualitätskontrolle findet sowieso nicht statt, dafür haben die Angestellten der Verwaltung scheinbar keine Ausbildung!
Es ist halt so, wenn man innerhalb Lübecks arbeitet und lebt, sind die Interessen anders aufgestellt als bei denjenigen, die auf KFZ angewiesen sind!
Hans Hansen
schrieb am 10.9.2026 12.12 Uhr:
Die Leute müssen endlich verstehen, was Neoliberalismus für eine Ideologie ist.
Öffentliche Investitionen sind Investitionen in gesellschaftliches Kapital. Infrastruktur, Immobilien, Flächen und Parks, Ver- und Entsorgungsbetriebe, Bildungsbetrieb. Das alles ist Kapital eines Staates.
Der Staat investiert darin, damit er durch die Nutzung dessen Wirtschaftsoutput generieren und Steuern abschöpfen kann.
Dazu ist es auch vollkommen normal Schulden aufzunehmen. So lange die Schulden sinnvoll investiert werden. Bspw. in Infrastruktur. Aber nicht in sinnlose Prestigeprojekte.