Ministerinnen besuchen Paul-Klee-Schule zu Inklusion
Lübeck: Sozialministerin Aminata Touré und Bildungsministerin Dorit Stenke haben gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Annette Röttger die Paul-Klee-Schule in Lübeck besucht. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Umsetzung von Inklusion im Schulalltag und zu notwendigen Rahmenbedingungen.
Die Paul-Klee-Schule zeigt nach Angaben der Beteiligten, dass gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung möglich ist. Kinder erhalten dort Unterstützung entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse. Ministerinnen, Lehrkräfte und Eltern tauschten sich über funktionierende Ansätze, bestehende Herausforderungen und erforderliche Voraussetzungen aus. Die Initiative Inklusion begrüßt diesen direkten Austausch ausdrücklich. „Wir haben eine Schule erlebt, an der Inklusion funktioniert. Besonders wertvoll war der offene Austausch zwischen Eltern, Lehrkräften und Politik. Jetzt kommt es darauf an, aus diesen Erfahrungen zu lernen und gute Lösungen auch an anderen Schulen möglich zu machen“, sagt Mascha Benecke-Benbouabdellah, Co-Sprecherin der Initiative Inklusion.
Inklusive Bildung
Die Initiative Inklusion betonte die Notwendigkeit verlässlicher sonderpädagogischer Unterstützung, multiprofessioneller Teams und barrierefreier Ausstattung. Eltern müssten eine Regelschule tatsächlich frei wählen können. Auch die sonderpädagogische Versorgung in Lübeck bleibe ein Thema.
Ganztagsbetreuung
Die Initiative kritisierte mögliche Einsparungen der Hansestadt Lübeck bei der Ganztagsbetreuung. Verlässliche Betreuung sei eine Voraussetzung für die Teilhabe von Kindern mit Behinderung und für die Erwerbstätigkeit von Eltern.
Kinder- und Jugendhilfe
Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Kinder- und Jugendhilfe verwies die Initiative auf Erfahrungen in Lübeck seit 2024. Sie forderte klare Zuständigkeiten, dauerhafte Finanzierung und individuelle Hilfen statt Standardlösungen aus Kostengründen.
„Eine Kita ersetzt keine notwendige sozialpädagogische Familienhilfe. Und ein Poolmodell ersetzt nicht automatisch die Unterstützung, die ein einzelnes Kind braucht. Entscheidend ist der individuelle Bedarf – nicht die Frage, welche Lösung am billigsten ist“, sagt Mandy Schellbach, Co-Sprecherin der Initiative Inklusion.
Die Initiative Inklusion erwartet vom Land deshalb klare politische Verantwortung – bei der Weiterentwicklung inklusiver Schulen ebenso wie bei der Reform der Kinder- und Jugendhilfe.
„Wenn Schleswig-Holstein die inklusive Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich unterstützt, muss das Land dafür eintreten, dass aus der Übergangs- und Experimentierphase eine verlässliche, dauerhaft finanzierte und bundesweit einheitliche Lösung entsteht. Es darf am Ende nicht nur um eine Verschiebung von Zuständigkeiten und Kosten auf die Kommunen gehen. Deshalb ist es gut zu hören, dass Aminata Touré sich auch im Bundesrat für eine inklusive Lösung einsetzen will“, fasst Benecke-Benbouabdellah zusammen.
Inklusive Bildung
Die Initiative Inklusion betonte die Notwendigkeit verlässlicher sonderpädagogischer Unterstützung, multiprofessioneller Teams und barrierefreier Ausstattung. Eltern müssten eine Regelschule tatsächlich frei wählen können. Auch die sonderpädagogische Versorgung in Lübeck bleibe ein Thema.
Ganztagsbetreuung
Die Initiative kritisierte mögliche Einsparungen der Hansestadt Lübeck bei der Ganztagsbetreuung. Verlässliche Betreuung sei eine Voraussetzung für die Teilhabe von Kindern mit Behinderung und für die Erwerbstätigkeit von Eltern.
Kinder- und Jugendhilfe
Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Kinder- und Jugendhilfe verwies die Initiative auf Erfahrungen in Lübeck seit 2024. Sie forderte klare Zuständigkeiten, dauerhafte Finanzierung und individuelle Hilfen statt Standardlösungen aus Kostengründen.
„Eine Kita ersetzt keine notwendige sozialpädagogische Familienhilfe. Und ein Poolmodell ersetzt nicht automatisch die Unterstützung, die ein einzelnes Kind braucht. Entscheidend ist der individuelle Bedarf – nicht die Frage, welche Lösung am billigsten ist“, sagt Mandy Schellbach, Co-Sprecherin der Initiative Inklusion.
Die Initiative Inklusion erwartet vom Land deshalb klare politische Verantwortung – bei der Weiterentwicklung inklusiver Schulen ebenso wie bei der Reform der Kinder- und Jugendhilfe.
„Wenn Schleswig-Holstein die inklusive Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich unterstützt, muss das Land dafür eintreten, dass aus der Übergangs- und Experimentierphase eine verlässliche, dauerhaft finanzierte und bundesweit einheitliche Lösung entsteht. Es darf am Ende nicht nur um eine Verschiebung von Zuständigkeiten und Kosten auf die Kommunen gehen. Deshalb ist es gut zu hören, dass Aminata Touré sich auch im Bundesrat für eine inklusive Lösung einsetzen will“, fasst Benecke-Benbouabdellah zusammen.