Müssen Touristen bald Eintritt für Lübecks Innenstadt zahlen?

Lübeck - Innenstadt: Die Bürgerschaft beschließt in zwei Wochen den städtischen Haushalt für das Jahr 2027. Jetzt sammeln die Politiker Ideen für Kürzungen und neue Einnahmen. Die Bürger für Lübeck haben dabei die Tagestouristen im Blick. Sie sollen – nach dem Vorbild von Venedig – in Zukunft fünf Euro Eintritt bezahlen.

"Lübeck gehört zu den bedeutendsten touristischen Zielen Norddeutschlands", begründet Lothar Möller, Vorsitzender der Bürger für Lübeck und Mitglied der Bürgerschaft, den Antrag. "Für das Jahr 2025 weist die amtliche Statistik 945.718 Gästeankünfte und 2.428.950 Übernachtungen aus. Hinzu kommen Millionen Tagesbesucher. Die Wirtschaftsförderung Lübeck spricht aktuell von mehr als 17 Millionen Tagesgästen jährlich. Die unterschiedlichen statistischen Abgrenzungen sind zwar nicht unmittelbar vergleichbar, verdeutlichen aber die enorme Bedeutung des Tagestourismus."

Die Verwaltung soll beauftragt werden, "rechtlich und wirtschaftlich zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Hansestadt Lübeck einen Altstadtbeitrag für auswärtige Tagesbesucher erheben kann." Als Prüfmodell sei ein Beitrag von fünf Euro je erwachsenem auswärtigem Tagesbesucher zugrunde zu legen.

Ausgenommen werden sollen Einwohner der Hansestadt Lübeck, Kinder und Jugendliche, Berufspendler, Schüler und Studenten, Personen mit beruflichem oder dienstlichem Aufenthalt oder Personen "mit einem sonstigen nachgewiesenen berechtigten Aufenthaltsgrund". Auch Übernachtungsgäste sollen den Eintritt nicht zahlen, wenn sie bereits die Bettensteuer oder Kurabgabe zahlen.

"Die historische Altstadt und das UNESCO-Welterbe ziehen eine große Zahl auswärtiger Besucher an. Gleichzeitig entstehen durch die touristische Nutzung erhebliche Kosten für Infrastruktur, Reinigung, Unterhaltung und die Bewirtschaftung des öffentlichen Raumes", sagt Lothar Möller. "Es ist deshalb sachgerecht zu prüfen, ob sich auswärtige Tagesbesucher mit einem moderaten Altstadtbeitrag von fünf Euro an den Kosten beteiligen können, die durch die intensive touristische Nutzung der historischen Altstadt entstehen."
Müssen Tagestouristen bald Eintritt für Lübecks Altstadt zahlen, um die Haushaltslöcher zu schließen? Foto: Archiv
Müssen Tagestouristen bald Eintritt für Lübecks Altstadt zahlen, um die Haushaltslöcher zu schließen? Foto: Archiv

Text-Nummer: 181837    Autor: VG    vom 10.9.2026 18.10 Uhr

Kommentare zu diesem Text (33):

Klaus HL

schrieb am 10.9.2026 18.37 Uhr:
Gute Idee, aber sicher nicht einfach umzusetzen.

Klauser

schrieb am 10.9.2026 19.24 Uhr:
Lübeck müsste dann erstmal auf das Niveau von Venedig kommen, um das Geld einstreichen zu können.
Gar kein Vergleich zur Qualität von Venedig und zu den dort zu regulierenden Massen - die ergeben sich in Lübeck alleine schon nicht, weil der Verkehr zum Erliegen gekommen ist . . .
Das wird eh nichts, da es immer Möglichkeiten gibt die Abgabe zu umgehen.
Die Gastronomen und noch übrig gebliebenen Geschäftsbetreiber werden auf die Barrikaden gehen, und das zu recht.
Kann man also abhaken.

Hein Stockel

schrieb am 10.9.2026 19.41 Uhr:
Hein Stockel fragt: Eintrittskarte für Lübeck?
Jetzt wird es richtig hanseatisch: Wer künftig die Lübecker Innenstadt betreten will, soll möglicherweise Eintritt bezahlen.
Na denn: Holstentor zu, Kasse auf!
Vielleicht übernimmt die Kontrolle gleich der Nachtwächter. Am Holstentor:
„Moin. Wo wüllt Se hen?“
„In die Innenstadt.“
„Eintritt bezahlt?“
„Nein.“
„Dann können Se sich dat angucken – aber von draußen.“
Und wer kontrolliert die Kontrolleure? Wer bezahlt sie? Und was kostet eigentlich die Verwaltung der Eintrittsgebühr?
Am Ende gibt Lübeck drei Millionen für die Kontrolle aus, nimmt zwei Millionen ein und gründet dafür noch eine neue Stabsstelle.
Gebührenerhebungskompetenzmanagement – kurz GEKOM.
Lübeck ist schließlich nicht Venedig.
Dort kämpft man gegen das Wasser.
Lübeck kämpft gegen die Schulden – und offenbar gegen die Besucher.
Vielleicht sollte man deshalb einmal eine Nacht darüber schlafen, bevor aus der Königin der Hanse endgültig die Königin der Gebühren wird.
Denn eines ist sicher:
Wer Eintritt verlangt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann keiner mehr reinkommt.
Hein Stockel meint:
Kiek mol an – Lübeck kann offenbar alles.
Nur billig wird’s nich.

REALIST

schrieb am 10.9.2026 19.52 Uhr:
gute Idee für eine Stadt, die intakt und atraktiv ist...
aber nicht dafür, um marode Brücken und Häuser zu sehen, um die völlig verdreckte Innenstadt zu erkunden, um sich Leerstände anzuschauen, um von (...) sich über den Haufen fahren zu lassen usw. so langsam kann man sich nur schämen, wenn man durch Lübeck geht, was ist nur aus der einst schönen, sauberen und kultivierten Stadt geworden, ein (...)

falscher Hase

schrieb am 10.9.2026 19.54 Uhr:
kompletter Irrsinn. Die aufgeblähte und ineffektive Lübecker Verwaltung wird daraus einen Rohrkrepierer erster Güte machen.
Wenn es wie in Venedig umgesetzt wird, muss sich jeder, der sich in der Altstadt aufhält, bei Aufforderung durch zusätzliches Personal kontrollieren lassen, zudem müssen die ganzen Leute, die den Eintritt nicht bezahlen sollen müssen, ja auch irgendwie registrieren, oder wie soll festgestellt werden, wer jetzt wirklich ein Anliegen hat. Wie weisen Leute aus Stodo oder Bad Schwartau bei einem Arztbesuch in der Altstadt nach, das sie ein berechtigtes Anliegen haben ?
Klar muss in HL gespart werden, und zwar eindeutig am Personal. Man kann nicht wirtschaftlich mit einem Personal arbeiten, das im Schnitt 7 Wochen pro Jahr krank gemeldet ist, wie in HL.

D.P.

schrieb am 10.9.2026 20.46 Uhr:
Leider gibt die Redaktion die Kommentare nicht 1zu1 wieder, sondern filtert sie,also ist es hier leider sinnlos, seine Meinung zu äußern, so sieht dann freie Meinungsfreiheit aus, fühlt sich jemand auf den Schlips getreten, nehmen wir es einfach raus, weiter so......

Gero Markus, Lübeck

schrieb am 10.9.2026 20.47 Uhr:
@ Klauser:
"Gar kein Vergleich zur Qualität von Venedig und zu den dort zu regulierenden Massen - die ergeben sich in Lübeck alleine schon nicht, weil der Verkehr zum Erliegen gekommen ist . . . "
Das ist es - endlich haben Sie mir das Rätsel gelöst! Es ist der Verkehr, der Venedig so anziehend macht für Touristen! Überall kommt der Tourist problemlos mit dem eigenen Auto hin, was ihm in Lübeck hartnäckig versagt wird.
(Wenn Sie weiter vergleichen wollen: die Gondola ist wie ein Taxi und das Vaporetto ein Wasserbus.)
geromarkus@hotmail.com

Manfred Henke

schrieb am 10.9.2026 20.56 Uhr:
Haben die Bürger für Lübeck ihren Aprilscherz versehentlich schon jetzt veröffentlicht?
Eintritt lässt sich übrigens leichter erheben, wenn es wie in Venedig nur an einer Brücke oder gleich mit dem Schiff in die Stadt geht.

Keine Touristen

schrieb am 10.9.2026 21.13 Uhr:
Herr Möller, man muss nicht jede Idee die einem irgendwann in wirren Träumen in den Kopf schießt gleich in die Bürgerschaft bringen. Die praktische Umsetzbarkeit ist das eine. Der wirtschaftliche Nutzen das andere. Und da frage ich mich nach der Sinnhaftigkeit. Die bloße Anwesenheit von Touristen kostet die Stadt kein Geld. Vereinfacht gesagt: der Tourist der nur zum gucken kommt, der nicht parkt, keine Stadtführung macht, nicht ins Museum oder auf den Kirchturm geht, der nichts isst und trinkt, kein Marzipan oder andere Souveniers kauft, kostet die Stadt kein Geld. Alle anderen sind gut für die Wirtschaft. Das heißt im Klartext: die die sowieso kein Geld ausgeben, werden es auch mit Abgabe nicht. Und die, die Geld in der Stadt lassen, könnte man vergraulen. Gute Idee.

Gabi

schrieb am 10.9.2026 22.06 Uhr:
Welches amtliche Dokument benötigt dann mein -in Hamberge lebender - Sohn, um mich in der Lübecker Innenstadt besuchen zu dürfen? Und welche Gebühr wird für dieses erhoben?
Und wie wird es für Freunde von "Außerhalb"?
(z.B. 4 Personen, 3Tage, keine Hotelbuchung)
Haben die einen triftigen Grund und können sechs Monate im Voraus einen Passierschein für die Zone beantragen?
Verrückt!

Fiete Senfgeber

schrieb am 10.9.2026 23.29 Uhr:
Fünf Euro zur Abschreckung. Verstehe. Die Holstenstraße brauche ich ohnehin nicht. Danke, dann fahre ich gleich nach Hamburg oder Schwerin, da ist schöner und mehr. Ich zahle dann nicht im Museum nochmals. Doppelte Abzocke? Wer soll das denn mitmachen? Lübeck mit Venedig zu vergleichen ist wohl leicht verpeilt. Bringen Sie die Ganztagsbetreuung auf Landesniveau!

Kralle B

schrieb am 10.9.2026 23.29 Uhr:
*Müssen Touristen bald Eintritt für Lübecks Innenstadt zahlen?*

Gute Idee. Für die maroden Strassen, gesperrte Brücken, Plastikbänke,Betonkübel , mit Grafitti beschmierte Wände, Leerstände und Barbiere, Wettbüros , Handyläden und Dönerläden noch Geld zu verlangen.
Da wird die Innenstadt sicherlich zu neuem Leben erwachen und überlaufen vor Besuchern! I;O)))

Alex

schrieb am 10.9.2026 23.31 Uhr:
April April!!
War jetzt aber irgendwie nicht lustig, nachher nimmt das noch jemand für bare Münze!
Natürlich möchte niemand zwischen Leerstand, Barber Shops, Ein-Euro-Läden, Grafitti "Kunst" und Hooligan-Aufklebern flanieren.
Bevor solche Scherze auf den Tisch kommen, könnte man sich vielleicht mal vordergründig um Probleme kümmern.
Als Lübecker findet man "auf der Grünen Wiese" alles, was man braucht.
Kostenlose Parkplätze, ein funktionierender ÖPNV, attraktive Einkaufsmöglichkeiten, ein sauberes Umfeld und sogar das ein- oder andere gemütliche Café.

Wer nicht gerade "in der Stadt" wohnt, dort mit Fahrrad oder zu Fuß mobil ist, vermeidet das Brückenchaos wohl eher.

D.P.

schrieb am 11.9.2026 4.35 Uhr:
Eintritt nehmen für den Besuch der Altstadt? Die Inkompetenz der Bürgerschaft und Verwaltung ist nur noch peinlich und lächerlich, wofür soll jemand bezahlen? (...)

Möwenfiete

schrieb am 11.9.2026 5.40 Uhr:
Gelten dann Einwohner aus Groß Grönau, Ratzeburg, Bad Schwartau etc. auch als auswärtig? Wer entscheidet soetwas? So ein Dummfug.

Eve

schrieb am 11.9.2026 8.45 Uhr:
Für was!?!?

Für leerstehende Gebäude in deren Eingängen sich die Obdachlosen tummeln?
Um sich dieselben Großkonzern Geschäfte anzuschauen die man in jeder anderen Stadt dieser Welt sieht, da diese die einzigen sind die sich die Mieten leisten können, während lokale Geschäfte kaum noch eine Chance haben?
Wohl kaum für die 1-2 Straßen die noch historischen Wert besitzen?

Und sicherlich nicht für unsere tollen "historischen" (i.e baufälligen) Brücken an die wir uns aus unerfindlichen Gründen klammern wie Parasiten an einen Träger. Die einzige Brücke die wirklich einen relevanten historischen Wert hatte, haben wir sowieso schon demontiert...

Für Lübeck Eintritt zu verlangen ist das damlichste was ich seit langem gehört habe. Die Innenstadt befindet sich im freien Fall...

Finn Schneider

schrieb am 11.9.2026 9.38 Uhr:
Jetzt soll der Steuerzahler dafür zahlen, öffentliche Infrastruktur zu nutzen, die er bereits gezahlt hat.....

Kannst du dir nicht ausdenken......

Aber egal. Dafür gibt's ne Quittung!!!!
finnschneider9@web.de

Bürgerin Hl

schrieb am 11.9.2026 9.59 Uhr:
Warum denn nicht.
Lübeck ist eine schöne historische Stadt.

Maria

schrieb am 11.9.2026 10.15 Uhr:
Als Tourist würde ich gar nicht mehr hier her kommen . Geld sammeln als Eintritt wofür , der Zustand von Lübeck wird von Tag zu Tag immer peinlicher . Vielleicht brauchen sie das Geld um noch mehr zu verschenken in (...). Und hier kriegen sie absolut nichts mehr auf die Reihe .

Lübecky

schrieb am 11.9.2026 10.18 Uhr:
das erinnert an die Schnapsidee, die gesamte Innenstadt zu überdachen.
Wer erinnert sich?
Wot hebt wi lacht.
Was mache Leute ohne nachzudenken an völlig unrealistischem Unsinn raushauen, erstaunt mich immer wieder.

Tja-Nu

schrieb am 11.9.2026 10.48 Uhr:
Sollen den Touristen auch die Brücken selber mitbringen, um in die Altstadt zu kommen? 🤣

Strandfan

schrieb am 11.9.2026 11.00 Uhr:
Ich wohne in der Nähe von Lübeck. Mit Freundinnen treffe ich mich gerne in Lübecker Cafés oder Restaurants. Müsste ich eine Reservierungsbestätigung vorzeigen um kostenfrei in die Lübecker Altstadt zu kommen?
Welchen Nachweis bräuchte ich um ein berechtigtes Interesse vorzuweisen?
Ein Bummel durch die Hüxstraße ist dann nur noch mit Eintritt möglich? Die Parkgebühr ist schon so extrem, dagegen sind die Eintrittsgelder für Venedig günstig.
Das ganze Vorhaben erinnert mich an den kleinen Grenzverkehr.

Lukas

schrieb am 11.9.2026 11.18 Uhr:
Zum Thema Parkgebühren in der Innenstadt hab ich da 2 Fragen.
1. Wo würden Sie, die Sagen wir brauchen da günstige Parkflächen, denn in der Innenstadt Parkplätze in der benötigten Menge für Tagesgäste bauen (ohne, dass man den Menschen die auf der Altstadtinsel wohnen noch Parkraum wegnimmt)? Die Insellage erscheint mir persönlich da eine geographische Einschränkung dieser Möglichkeit zu sein.
2. Sind denn nur die beiden Parkhäuser die im Auftrag der KWL (Haerder Center und Falkenstraße) betrieben werden zu teuer oder auch die privat betriebenen an und um die Altstadtinsel (Parkhaus St Marien, Parkhaus Mitte, Parkhaus Zentrum, Parkhaus Klingenberg). Weil evtl liegen die hohen Kosten in Parkhäusern dann doch an den Investitionskosten bei Bau und Unterhalt eines solchen. Und auch hier meine Anschlussfrage wo in der Innenstadt wollen Sie denn ein neues Parkhaus.

Und daraus ergibt sich für mich eine abschließende Frage.
Wo wollen Sie wenn Lübeck wirklich mehr Touristen haben wird und wir es schaffen dass die Innenstadt wieder lebendiger und mit mehr kleinen Läden ist und dann auch alle Lübecker da wieder hinwollen die tausenden Autos parken. Es ist und bleibt eine Insel mit begrenztem Platz.

(...)

P. Olsson

schrieb am 11.9.2026 12.12 Uhr:
Könnte es sein (...)

Benno

schrieb am 11.9.2026 12.33 Uhr:
Alles (...). Was gibt es bloß für (...).

K.Lukai

schrieb am 11.9.2026 12.39 Uhr:
Das. Ist. Der. Größte. Blödsinn. .... der als Idee JEMALS in Lübeck auf den Tisch kommt.
Wie wollen sie das machen? Zahlen nur Hotelgäste? Oder auch meine Eltern? Was ich mit Freunden aus Ratzeburg? Oder mit der Freundin die aus Schwerin kommt? Was, wenn man im Camper übernachtet und die Altstadt besucht? Schüler die nach der Schule nochmal essen gehen? Was ist mit Auswärtigen, die zum Sportverein gehen, oder in der Schmiedestrasse schwimmen gehen?

Lübeck ist nicht Venedig. Lübeck hat nur eine teilweise ziemlich abgerockte Altstadt ohne Einkaufserlebnis, mit ein paar alten Backsteingebäuden, und einmal im Jahr mit relativ langweiligem und überteuertem Weihnachtsmarkt.

Sorry, aber sonst gibts hier nichts zu sehen.

K.Lukai

schrieb am 11.9.2026 12.44 Uhr:
Wobei..... dann zahlen aber auch alle Travemünder... ich zahl ja auch für den Strand! *eg*

Hans

schrieb am 11.9.2026 13.38 Uhr:
Super Idee - gut, dass wegen der kaputten Brücken die Anzahl der Übergänge auf die Altstadtinsel relativ überschaubar ist. Erinnert mich an "Begrüssungsgeld" nach dem Mauerfall, nur diesmal andersrum: Wer aus Meck-Pomm kommt, muss Kohle mitbringen - "Fachkräfte" haben natürlich freien Eintritt zum Besuch der Barber-Shops.
Also: Lübsche Zöllner in historischen Uniformen und mit Hellebarden am Holsten- und Burgtor, Schlagbäume an Possehl- Dreh- und Hüxterdamm-Brücke, dort Grenzschützer in NVA-Uniform postieren wie einst in Schlutup (bei Polizeigewerkschafts-Personalrat nachfragen !) - das bringt authentisches Lübeck-Feeling von "anno dunnemals", da muss sich Venedig warm anziehen ! Altstadtbewohner werden verpflichtet, tagsüber in historischen Kostümen rumzulaufen - ganz grosses Kino ! Zusatzvorschlag: Torsperre wieder einführen (ab 19:00 Uhr, danach ist sowieso tote Hose). Kurzum: Vorwärts immer, rückwärts nimmer !

Sandro

schrieb am 11.9.2026 13.40 Uhr:
(...) was für einen (...) Vorschlag. Für eine (...) Stadt Eintritt verlangen, Wahnsinn.

Michel Michelsen

schrieb am 11.9.2026 15.20 Uhr:
Mensch..habe ich lange geschlafen! Wir haben schon 1.April??
mick.yes@web.de

Fahrradfahrer

schrieb am 11.9.2026 15.50 Uhr:
Hmm, also nach all dem Kommentaren hier, ist die Lübecker Altstadt extrem unbeliebt und grottenhässlich. Schlimmer als Ludwigshafen.
Sie besteht nur aus Dönerbuden und Barbershops und Leerstand mit Obdachlosen. Und ist vollständig Autofrei.

Wieso hier überhaupt noch Touristen kommen ist ein Rätsel und warum wir bei fast allen Tourguides in den Top Ten der Schönsten Städte Deutschland sind, oft auf Platz 1, ist auch nicht zu erklären.

Hans

schrieb am 11.9.2026 19.59 Uhr:
Das kann ich auch als davon nicht betroffener Lübecker Bürger nicht ernst nehmen. Gibt es solch ein „Bezahlmodell“ schon in einer anderen deutschen Stadt? Der Vergleich mit Venedig ist jedenfalls völlig unpassend und vermessen. Und mit soetwas soll sich wirklich die Verwaltung befassen?

Die schnelle Gerdi

schrieb am 11.9.2026 20.21 Uhr:
Dann mal viel Spaß beim Bau der Grenze rund um Lübeck, wo kann ich mich dann für das Kassenhäuschen als Kassiererin bewerben.....