Geldautomat gesprengt
Lübeck - St. Gertrud: Unbekannte Täter haben am Freitag, 11. September 2026, in den frühen Morgenstunden gegen 2.48 Uhr einen Geldautomaten in Lübeck-St. Gertrud gesprengt. Der Geldautomat befindet sich im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums in der Wesloer Landstraße 50.

Zersplittertes Glas und Trümmerteile verteilten sich bis weit in die angrenzende Mall und die Gastronomieflächen.
Nach ersten Erkenntnissen waren zwei männliche Personen an der Tat beteiligt. Sie flüchteten anschließend mit einem vermutlich dunklen Audi vom Tatort in Richtung Lüdersdorf in Mecklenburg-Vorpommern.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Ergreifung der Tatverdächtigen.

Derzeit läuft am Tatort ein größerer Polizeieinsatz zur Spurensicherung, bei dem auch der Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein im Einsatz ist.
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat die Ermittlungen übernommen. Die Ermittler befinden sich vor Ort, die Spurensicherung dauert derzeit noch an.
Das Landeskriminalamt bittet Zeuginnen und Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Wesloer Landstraße gemacht haben oder Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160-42121 oder bei jeder örtlichen Polizeidienststelle zu melden.
Kommentare zu diesem Text (14):
Chris
schrieb am 11.9.2026 9.43 Uhr:
Dabei währe es so einfach, Markierungsfarbe mit in die Automaten, die das Geld bei einem gewaltsamen Öffnen einfärbt. In vielen Ländern schon umgesetzt. Aber solange die Versicherungen bezahlen wird da wohl nichts passieren.
Lolbert
schrieb am 11.9.2026 10.03 Uhr:
Ja, Ja.
Bargeld lacht.
Lübecker
schrieb am 11.9.2026 10.46 Uhr:
Willkommen in Deutschland...das Land der Selbstbedienung!
Tja-Nu
schrieb am 11.9.2026 10.47 Uhr:
Das wird sich nicht ändern, solange Bargeld in dieser Form erhältlich ist. Was soll das? Man kann sich Bargeld an der Kasse auszahlen lassen.
Christa
schrieb am 11.9.2026 12.20 Uhr:
@Chris
"Es wäre so einfach" ist immer sehr einfach gesagt, wenn man keine Ahnung hat und hinterher weiß, was vorher keiner wusste. Für solche Farbpatronen muss der Automat technisch umgerüstet werden. Es gibt in Deutschland 49.000 Geldautomaten (in der EU rund 300.000). Jetzt können Sie mit Ihrer Weisheit ja mal bestimmen, wie lange es braucht, um alle Automaten so auszurüsten.
Jan H
schrieb am 11.9.2026 13.01 Uhr:
Einfach das Bargeld abschaffen Problem
Lg Jan H
Jan H
schrieb am 11.9.2026 13.04 Uhr:
Irgendwie kommt mir das bekannt vor in Moisling waren auch durch solche
Sprengung die Automaten gesprengt wurden und ungefähr um die selbe Zeit
Lg Jan H
Matze
schrieb am 11.9.2026 13.04 Uhr:
„Das Land der Selbstbedienung“, „Bargeld an der Kasse auszahlen lassen“ -die Kommentare bei egal was für einem Ereignis werden immer absurder. Was bringt eigentlich so viele Menschen dazu, derartigen Unsinn zu jeder Nachricht zu posten?
Im übrigen gab es an dem Geldautomaten den Hinweis auf Verwendung von Schutzfarbe bei gewaltsamer Öffnung -die Freude an einer eventuellen Beute wird also deutlich gemindert sein. Aber dies zu berücksichtigen hieße ja, keine haltlosen Schuldzuweisungen mit der Schrotflinte mehr ins Web blasen zu können.
Steffen Peters
schrieb am 11.9.2026 14.11 Uhr:
Total skurril die Kommentare hier...
Solange es Menschen mit kriminellem Potential gibt, werden diese Wege finde, an das Geld anderer zu kommen.
Mir ist es dabei ehrlich gesagt lieber, wenn sinnlose Gewalt gegen Automaten verübt wird, bevor Menschen bedroht, verletzt oder gar getötet werden.
Schöner wäre es zwar ohne das Alles - das hab' ich aber schon als frommen Wunsch abgeschrieben.
- wenn das Bargeld an Kassen ausgezahlt wird, müssen die Täter entweder an die größeren Tresore oder den Weg über die unschuldigen Kassierer:innen gehen.
- wenn es gar kein Bargeld gibt, werden Täter den Umweg über Wertsachen gehen;
letztendlich geht es den Tätern ja nur um eine Verlagerung von Eigentum.
is nich wahr
schrieb am 11.9.2026 15.29 Uhr:
@Matze Und WAS IST DEIN PROBLEM? Was gibt es da zu meckern? (...).
Mich
schrieb am 11.9.2026 17.11 Uhr:
@Matze, den Hinweis musste man vielleicht in mehreren Sprachen erfassen. Lediglich auf Deutsch zu schreiben bringt wenig Sinn.
Andi
schrieb am 11.9.2026 17.33 Uhr:
@ is nich wahr/ Christa
solche Kommentare sind das Problem
Audiopilz
schrieb am 11.9.2026 20.55 Uhr:
Welches Problem wollt ihr denn hier lösen?
Das der Bank?
Oder das der Versicherung?
Oder wollt ihr was von der Beute abhaben?
Ich weiß es nicht.
Pomm
schrieb am 11.9.2026 23.34 Uhr:
@Matze:"Was bringt eigentlich so viele Menschen dazu, derartigen Unsinn zu jeder Nachricht zu posten?" - Weil sie (...) sind.