Umsatz und Verkaufsflächen in der Innenstadt sinken

Lübeck: Die Wirtschaftsförderung Lübeck hat den Einzelhandelsmonitor 2026 vorgelegt. Die Zahlen zum Stichtag 31. Dezember 2025 zeigen ein zwiespältiges Bild: Das Flächenangebot bleibt weitgehend stabil, der Strukturwandel der Innenstadt setzt sich fort – zugleich steigen Leerstände und die Umsätze gehen spürbar zurück.

Im gesamten Stadtgebiet standen 2025 rund 531.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche zur Verfügung, nach 534.000 Quadratmetern im Vorjahr. In der Innenstadt blieb das Angebot praktisch unverändert: 97.500 Quadratmeter nach 97.800 Quadratmetern 2024.
Deutlich negativer entwickelt sich der Leerstand. Stadtweit lagen 30.500 Quadratmeter brach – eine Quote von 5,7 Prozent. In der Innenstadt stieg der Leerstand um 2.400 Quadratmeter auf rund 20.000 Quadratmeter. Das entspricht einer Leerstandsquote von 20,5 Prozent. Als Hauptgründe nennt die Wirtschaftsförderung weiterhin große Problemimmobilien: das Karstadt-Haus A, das ehemalige Karstadt-Sporthaus sowie die frühere Esprit-/S.Oliver-Fläche.
Die Zahl der Ladengeschäfte ging leicht zurück: auf 1.181 im Stadtgebiet (minus 17) und 489 in der Innenstadt (minus 3). Damit liegen weiterhin rund 41 Prozent aller Lübecker Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt.

Umsatzrückgang trifft die City besonders

Der gesamte Einzelhandelsumsatz in Lübeck lag 2025 bei rund 1,4 Milliarden Euro – 182 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Die Innenstadt erwirtschaftete 252,9 Millionen Euro, nach 294,4 Millionen Euro 2024. Ihr Anteil am Gesamtumsatz sank auf etwa 18,5 Prozent.
Höher als in der Innenstadt lag der Umsatz im Postleitzahlengebiet 23556 (unter anderem CITTI und Rewe-Center) mit 280,6 Millionen Euro. Die höchste Flächenproduktivität erreicht Travemünde mit 4.403 Euro pro Quadratmeter; in der Innenstadt waren es 2.774 Euro pro Quadratmeter.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Einzelhandel blieb mit im Schnitt 7.870 Personen weitgehend stabil (rund minus 1 Prozent).

Keine Lübecker Sonderentwicklung

Stefan Krappa, Projektleiter Innenstadtentwicklung bei der Wirtschaftsförderung Lübeck, bewertet den Standort weiter als attraktiv und im Städtevergleich solide. Gleichzeitig betont er die negativen Trends bei Leerstand und Umsatz. Den Rückgang der Erlöse führt er nicht auf eine isolierte Lübecker Schwäche zurück, sondern auf die gesamtwirtschaftliche Lage: schwache Konsumstimmung, hohe Energiepreise und Inflation. Der Handelsverband Deutschland vergleicht die Konsumlaune aktuell mit dem Niveau des zweiten Corona-Lockdowns. Der Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln schrumpfte bundesweit um 4,8 Prozent, im Internet- und Versandhandel um 5,6 Prozent.

Strukturwandel und Aktionsplan

Der seit Jahren beobachtete Wandel der Innenstadt setzt sich fort. Ehemalige Handelsflächen werden zunehmend in Gastronomie oder Wohnen umgewandelt. Anknüpfend an das Projekt „Übergangsweise“ haben Stadt, Lübeck und Travemünde Marketing sowie die Wirtschaftsförderung den „Aktionsplan für die Lübecker Innenstadt“ auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Strukturwandel aktiv zu begleiten, statt nur zu dokumentieren.

Der vollständige Einzelhandelsmonitor steht unter www.luebeck.org/downloads zum Download bereit.
Die leer stehende Verkaufsfläche in der Innenstadt ist um über zehn Prozent innerhalb eines Jahres gestiegen. Foto: JW
Die leer stehende Verkaufsfläche in der Innenstadt ist um über zehn Prozent innerhalb eines Jahres gestiegen. Foto: JW

Text-Nummer: 181916    Autor: WiFö HL/VG    vom 14.9.2026 18.10 Uhr

Kommentare zu diesem Text (24):

Alex

schrieb am 14.9.2026 18.19 Uhr:
Es ist jetzt ja nicht überraschend, außer vielleicht für die Verwaltung.
Großbaustelle Beckergrube, kaputte Brücken, unzuverlässigen, teurer und dann noch oft überfüllter ÖPNV und eine miese, teure Parkplatzsituation locken keine Einheimischen mehr in die Stadt, wenn sie nicht sowieso dort wohnen oder Pflichttermine haben.
Aber wenn erstmal das 5€ Eintrittsticket für Externe da ist, füllt sich die City wieder mit Leben!
Ich bin einmal die Woche in der Stadt, weil ich muss, nicht weil ich möchte.
Graffiti Hooliganaufkleber, Barbershops, eine offene Drogenszene und aggressives Betteln mögen ja cosmopolitisches Großstadtfeeling vermitteln, für mich ist das aber nix.

Heiliger Bimbam

schrieb am 14.9.2026 18.21 Uhr:
In 10 Jahren ist Lübeck eine Geisterstadt (...) 🥷

M. K.

schrieb am 14.9.2026 18.36 Uhr:
Ich fahre in die Stadt, wenn ich muss, nicht weil ich spazieren gehen will. Im Sommer ist es dort viel zu heiß, weil alles zugepflastert ist. Die paar Alilbibäume helfen da nicht.

Malea

schrieb am 14.9.2026 18.51 Uhr:
Das wird auch nicht besser werden in Zukunft!

DerBorder

schrieb am 14.9.2026 20.34 Uhr:
Was will man noch in der Innenstadt?
Jetzt hat die Verwaltung es geschafft...
Autofreie Innenstadt...
Ich bin so froh, daß ich in Lübeck nicht mehr beruflich fahren muss!

Justin_Time

schrieb am 14.9.2026 20.38 Uhr:
Hatte ich und andere Kommentatoren vor Jahren schon prophezeit, dass diese Politik die Wirtschaft in der City killt.
Nur weiter so 🥴

K.Lukai

schrieb am 14.9.2026 22.05 Uhr:
Man muss ja nicht alles tot beschwören, aber die Innenstadt hat selbstgemachte Probleme.
- Momentan gibt es kein Parkhaus welches von Süden ordentlich zu erreichen wäre.
- Mit dem Fahrrad hatte ich das letztemal Probleme einen Stellplatz zu finden. Und zwar einem welchem ich vertraue, und wo noch ein Bügel zu finden ist. Mit Partyrädern ist das kein Problem, aber das EBike möchte ich nicht irgendwo im dunkeln parken.
- Der Bus.... naja, nach 18:00 sieht das eher dünn aus. Mit Glück fährt noch alle 30min ein Bus. Und zum einkaufen mit dem Bus? Hm... weiss nicht. Vor allem ist die Haltestelle am Klingenberg doch eher zwielichtig besetzt. Das macht keinen Spaß da zu warten.
- Die Einkaufsmöglichkeiten... tja. Es gibt eigentlich nichts in der Stadt, was ich nicht auch beim Citti bekomme. Ausser Handyläden, aber die vermisse ich auch nicht.

Was ich gerne hätte: Mehr normale Läden zum stöbern. Mehr Cafes in welche man draussen sitzen kann. Gerade abends wirkt die Stadt absolut tot. Überhaupt mehr zum sitzen, und ein bischen was nettes. Der Klingenberg ist nur Betonwüste, auf dem Markt fehlt ein Eyecatcher, und der Koberg ist ausser Weihnachten irgendwie sinnlos.
Es fehlt einfach Leben.

Mr. B.

schrieb am 15.9.2026 3.55 Uhr:
Also, ich verstehe das wirklich nicht. Wie und woher kann das nur kommen?

Man hat nun wirklich schon sehr! viel (vermutlich noch nicht zerstörend genug) für den (...) Fahrradfahrer getan. Fängt der das etwa nicht auf?

Das wird doch so suuuper, wenn eine Minderheit irgendwann ihren Namen auf der Straße, der Beckergrube allem voran, tanzen kann.
Woher aus der Statistik, bzw. den im Bericht! die Zahlen der geschlossenen Geschäfte kommen, erschließt sich mir nicht. Die Zahl derjenigen, die zwanglos und viel öfter bedingungslos in der Innenstadt aufgegeben haben, liegt m. E. bedeutend höher!
Das ist halt nichts für links-grün. Die ggf. dieses sogar positiv verfolgen und als Erfolge feiern. Nur ein Schelm denkt „böses“…….

Die als Mitläufer gleichfolgender Katastrophe, dass die Mehrheit nicht mehr von Süd nach Nord, von Ost nach West, respektive umgekehrt nicht mehr vorankommt, erfüllt den Rest von dem, was zuletzt in der (eigentlich) sehr, sehr schönen Hansestadt gewählt wurde.

Und um eins noch preiszugeben, gehört ggf. in meinen Augen dazu:
Es war schon vor über 35 Jahren PROBLEMLOS!!!!!!!!! möglich, mit dem Fahrrad von Groß Grönau nach Bad Schwartau zu fahren. Und auch wieder zurück.

NDK

schrieb am 15.9.2026 6.43 Uhr:
Vielleicht sollte die Stadt noch mehr Möglichkeiten zum sitzen und versammeln wegnehmen? Die Karstadt Bänke sind ja schon weg, vielleicht alle anderen Bänke auch noch weg machen. Dann kommen sicher mehr Menschen (Ironie)
Ne jetzt Mal ehrlich, Jugendliche und junge Erwachsene haben kaum einen dritten Ort in der Stadt und müssen um was zu machen Geld ausgeben. Vielleicht mehr dritte Orte schaffen und dann kommt der Rest von allein. Viele würden dann öfter in die Stadt und dadurch Geld ausgeben und nicht weil sie gezwungen sind Geld auszugeben um erst in der Stadt wo nett sitzen zu können.

Chandler Bing

schrieb am 15.9.2026 8.03 Uhr:
Es lebe Amazon & Co.

Ist egal

schrieb am 15.9.2026 8.07 Uhr:
Witzig, wie gleich die 'ich muss am Schuhregal parken können oder die Innenstadt stirbt'-Fraktion alles darauf schiebt, dass die Stadt selbst Schuld hat.

Fakten, auch wenn sie für euch Ideologen nichts wert sind:

1.) Die Innenstadt ist null autofrei. Dass während der Saison noch immer Autos durch Hüx und Fleischhauer fahren können ist lächerlich - findet aber statt
2.) Es ist alles absurd teuer geworden, wie überall. Daher geht das komplette Konsum-Klima den Bach runter. Und das trifft natürlich die Innenstadt, weil weniger Menschen sich Essengehen oder Shopping leisten können. Das hat nichts mit der Verwaltung zu tun, sondern mit der zunehmenden Spaltung zwischen arm und wohlhabend/reich.
3.) Es gab lange Wochen mit sehr heißem Wetter, was dazu geführt hat, dass Menschen nicht in die verdichtete Innenstadt gehen, um dort zu verenden. Dann konsumiert auch niemand.
4.) Wenn euer Problem ist, dass ihr nicht direkt vor Uter parken könnt, um euch den 10€-Kuchen und 8€-Kaffee reinzufahren, dann habt ihr kein Problem. Wirklich nicht.
5.) Der öffentliche Nahverkehr in Lübeck ist einfach schlecht und die Alternative Fahrrad wurde sehr lange vernachlässigt.

Aber geht doch am Wochenende in die Stadt. Im November bei Regen war die schon immer leer. Im Sommer bei gutem Wetter ist sie voll. Zu Ferienzeiten und weihnachten ist sie voll. Bei Veranstaltung wie Museumsnacht oder Theaternacht auch.

ABER: Interessiert euch halt null. Hauptsache meckern. Und früher war immer alles besser - ist auch Quatsch, hat aber euer Opa sicher schon gesagt.

M.B.

schrieb am 15.9.2026 8.18 Uhr:
Wen wundert es, Dauerbaustellen, marode Infrastruktur, überzogene Preise und ein unschönes Ambiente. Wenn dann noch die Sperrung der Mengstraße kommt wird es nicht besser werden. Und nein er ist nicht nur die Schuld des bösen Internets. Die EKZ auf der grünen Wiese brummen. Ich sehe die Zukunft der Innenstadt als Museum und nicht als Ort des Handels.

Tobias Möller

schrieb am 15.9.2026 8.53 Uhr:
Da helfen bestimmt noch weitere Verkehrsverbote, noch weniger Parkplätze und weitere Baustellen.

Die Stadt mietet dann einfach weiter leerstehende Läden zu völlig überteuerten Preisen an, dekoriert diese etwas und versucht so über den großen Leerstand hinwegzugtäuschen.

Das wird die Lösung sein.

Oder gibt es etwa andere Möglichkeiten ?

Lübecker

schrieb am 15.9.2026 9.19 Uhr:
Schaut euch am Mittwoch Morgen die Läden an wo Sammelkarten verkauft werden.👀
Gebt den Leuten, was sie wollen und dann kommen sie auch..wenn ihr aber in der Stadt nichts anbieten könnt, gibt es auch keinen Grund dahin zu kommen. Ob nun als Käufer oder Verkäufer.
(btw. sage ich schon lange, dass wir einen Müller brauchen (vllt. bei Karstadt?))

Daniel

schrieb am 15.9.2026 9.31 Uhr:
Wie andere bereits korrekt angemerkt haben, ist es im Sommer zu heiß in der Innenstadt und es gibt viel zu wenig Schatten.

Außerdem nervt der Autoverkehr. Gastronomie und Straßenlärm passt nicht gut zusammen. Es gibt tolle Restaurants an Untertrave, Beckergrube, Hüxstraße usw. aber ich mag da nicht mehr sitzen. Dreck, Lärm, teilweise alle 5 Minuten die gleichen Deppen mit knallendem Auspuff. Zugeparkte Bordsteine und dann darf man als Fußgänger als Bittsteller warten, bis sich im Straßenverkehr eine Lücke ergibt und man kurz auf der Straße gehen darf.

Der einzige Weg, die Innenstadt zu retten wäre meiner Meinung nach, weite Teile autofrei zu machen und so die Aufenthaltsqualität auf ein vernünftiges Maß zu steigern.

Nein, das heisst nicht, dass der Handwerker nicht mehr kommen darf. Und ja, dafür muss ein vernünftiges Konzept für Parkhäuser für Anwohnerfahrzeuge her.

Wagnemar Walder

schrieb am 15.9.2026 10.31 Uhr:
@Tobias: Stellen Sie sich vor, es gibt Möglichkeiten!

Auch wenn es für die "ICH! ICH! ICH! MEIN AUTO! ICH"-Fraktion schwer zu begreifen ist: Innenstädte sterben nicht nur in Lübeck und nicht daran, dass man nicht mehr mit dem Auto ins Geschäft fahren kann. Wer noch wie beim kleinen a bestellt hat, werfe den ersten Stein.

Und ganz ehrlich: Kauft doch auf der grünen Wiese ein - das böte doch endlich mal Platz, das Konzept Innenstadt neu zu denken? Warum muss eine Innenstadt partout zum Konsum genutzt werden ("war schon immer so und kenn ich nicht anders" ist kein Argument)?

Das heißt nicht, dass niemand mehr auf die Insel fahren soll. Aber dieser Durchgangsverkehr über die Insel ist einfach so sagenhaft dämlich wie unnötig.

B.E.

schrieb am 15.9.2026 10.41 Uhr:
Dass man aktuell nicht mehr in die Innenstadt kommt (Baustellenchaos über Jahre, explodierende Buspreise, Erhöhung der Parkgebühren), ist ein wichtiger Part, der andere ist, dass die Innenstadt durch den benannten "Strukturwandel" an Attraktivität für Lübecker verliert. Wenn die Stadt nicht aufpasst, verwandelt sich Lübeck in den Berliner Wedding - Dönerbunden, Barber-Shops, Handyläden....und das in Reih...so viel Döner kann man doch gar nicht essen!! ;-) - er wäre schön, wenn hier auf eine bessere Durchmischung geachtet werden würde! Warum sind Mieten in Lübeck für den Einzelhandel nicht mehr stemmbar? Was wird für Jung u. Alt überhaupt noch geboten? Schade, dass das Übergangshaus weg ist. Die Lübecker Altstadt hat eigentlich so viel hanseatisches Flair - aber es droht, verloren zu gehen....und damit auch die Umsätze der Läden...

Justin_Time

schrieb am 15.9.2026 10.42 Uhr:
Vielleicht liegt das Problem darin begründet, dass die Planer die Altstadt zu etwas machen möchten, wozu sie einfach nicht gemacht wurde.

Wie und warum und zu welchem Zweck wurde die alte Stadt Lübeck so gebaut? Ringsum Wasser. Mauern. Tore. Brücken. Handel. Hanse.
Und was wollt ihr daraus machen?
Erlebnis. Schikimiki. Torte essen, Kaffee trinken.

Na, wer merkt es als Erster?
Richtig!
Es passt nicht.
Es wird versucht, das Ergebnis sehen wir jetzt.
In den 1970ern Jahren konnte die Altstadt das noch verkraften: in die Stadt gehen, bummeln, einkaufen. Sogar mit dem Auto. In der Breiten Straße parken.
Wieviel Menschen und Autos frequentierten damals in der Altstadt
im Vergleich zu jetzt?
Na? Groschen gefallen? Ach ja, mit solch einem Begriff könnt ihr ja nichts anfangen.

Also zum mitschreiben :
Die Altstadt bietet in ihrer Funktion die Sie einmal hatte, nicht genügend Raum für eure Träumereien. Geht das endlich mal in die Birne rein?

Klauser

schrieb am 15.9.2026 11.52 Uhr:
Oh! Das wundert mich jetzt aber sehr!

Ironie aus. ; )

Die Verwaltung kann sich das ja gerne weiterhin schön reden. Die Quittung kommt - wie wir gerade sehen - dann eben weiter und härter.

Kai

schrieb am 15.9.2026 11.55 Uhr:
Wo ist das Problem? Aus den Geschäftsräumen einfach Wohnungen machen und gut ist. Keine Ahnung, warum man in Zeiten des Internet noch in der Altstadt einkaufen sollte wie 1987.

StereoXY

schrieb am 15.9.2026 12.04 Uhr:
Von welcher Hitze in Lübeck wird hier immer gesprochen? Die ein paar Tage über 30Grad ? Okay Süddeutschland hatte eine lange Hitzeperiode diesen Sommer. True. Aber hier immer gleich von schlimmster Hitze in der Innenstadt zu sprechen, ist schon etwas übertrieben. Zudem wird es sicher schwer werden , die historische Innenstadt in einen Wohlfühlwald zu verwandeln. Vielleicht sollte die Gesellschaft sich dann lieber an Spanien orientieren und die Siesta im Sommer einführen, inklusive längerer Öffnungszeiten ;-).

Eve

schrieb am 15.9.2026 13.15 Uhr:
Wird sich auch nicht ändern. Der Top Kommentar von Alex trifft es gut auf den Punkt.

Das einzige was noch in der Altstadt zusammenkommt ist das Lübecker Elend und die Verwahrlosung des Stadtbildes.

Wäre ja schön wenn die Stadt mehr lokale Geschäftsgründungen unterstützen könnte, aber bei den Mietpreisen, können nur noch internationale Großkonzerne rein. Welche auch niemanden mehr anlocken, weil man den Kram überall online bekommt. Es hat schon seinen Grund warum Fleischauer und Hüxstraße so lange attraktiv bleiben, während der Rest der Altstadt in Barbershops, Handyläden, und leeren Verkaufsflächen, vor denen sich obdachlose tummeln, unter geht. Aber hey, Eintrittspreise dafür zu verlangen von betrunkenen Obdachlosen angepöbelt zu werden, oder im besten Fall noch nachts von Teenagern ausgeraubt zu werden, ist sicherlich die beste Lösung. Oder vielleicht noch mehr Altstadt Wohnungen in Air BnBs zu verwandeln! Das muss ja helfen mit der Leere! ...

Eskimo

schrieb am 15.9.2026 14.03 Uhr:
Ist egal:
„Fakten, auch wenn sie für euch Ideologen nichts wert sind:

1.) Die Innenstadt ist null autofrei. Dass während der Saison noch immer Autos durch Hüx und Fleischhauer fahren können ist lächerlich - findet aber statt“
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Lächerlich ist nur Ihr Kommentar. Der fand aber auch statt.
Es obliegt nicht Ihres Segens ob Menschen die in den besagten Straßen leben bzw. etwas in der Stadt zu tun haben durch diese Straßen fahren oder nicht. Saison hin, Saison her.
Es gibt Anwohner, Geschäftstreibende und Menschen die Kranke, Alte, Babys, Kinder, Einkäufe etc. „transportieren“. Es kann nicht ALLES zu Fuß erledigt werden.
Weder in Hüxstraße/Fleischhauerstraße, noch in irgendeiner anderen Straße auf der ganzen Welt!
Ich weiß, (....)

stinkstiefel

schrieb am 15.9.2026 14.45 Uhr:
Lübeck ist schon lange uninteressant, nicht erst in zehn Jahren, mein Leben lang habe ich hier in Lübeck gelebt und gearbeitet, solche schlechte Stimmung habe ich in Lübeck noch nicht erlebt. Ich habe das Gefühl das die Bürgermeister die letzten dreißig Jahre geschlafen haben sonst kann das nicht angehen. Wenn ich so gearbeitet hätte wäre ich mein Leben lang vom Staat abhängig gewesen. Und mit Absicht den Autoverkehr lahm legen, die Parkplätze streichen u.s.w., so will keiner mehr nach Lübeck. Dann fährt man mal mit dem Fahrrad nach Lübeck, kassiert man gleich vom Ordnungsamt einen Strafzettel, weil ich mit dem Fahrrad in die Fußgängerzone gerollt bin, noch nicht mal durch gefahren. Also Lübeck nur noch wenn ich muss, sonst nein danke.