Warnstreik: Busse der Stadtwerke Lübeck Mobil betroffen
Lübeck: Erinnerung: Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, den 21. September 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen (wir berichteten). Davon betroffen ist auch die Stadtwerke Lübeck Mobil. Auswirkungen auf den Bus- und Fährverkehr Von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis voraussichtlich zum Betriebsende bleiben alle Busse der Stadtwerke Lübeck Mobil im Depot.
Auch der On-Demand-Service „lümo“ steht während des Warnstreiks nicht zur Verfügung.
Nicht betroffen und planmäßig unterwegs sind die folgenden Linien der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG):
• 30, 31, 33, 34, 35, 38, 40 und 50
Auch der Fährbetrieb (Autos, Lkws etc.) einschließlich der Norderfähre wird bestreikt. Für Fußgänger und Radfahrer besteht jedoch stündlich zur vollen Stunde eine Überfahrtmöglichkeit mit der Hauptfähre zum Priwall und zurück.
Die Versorgung im Notfall bleibt ebenfalls gewährleistet: Im Einsatz befindliche Fahrzeuge sowie Rettungsdienste wie Krankenwagen und Feuerwehr können den Priwall weiterhin erreichen.
Die Service-Center in Travemünde sowie am ZOB Lübeck bleiben während des Warnstreiks geschlossen.
"Wir bedauern die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten und bitten alle Fahrgäste um Verständnis", so Tim Krawczyk, Sprecher der Stadtwerke Lübeck.
Nicht betroffen und planmäßig unterwegs sind die folgenden Linien der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG):
• 30, 31, 33, 34, 35, 38, 40 und 50
Auch der Fährbetrieb (Autos, Lkws etc.) einschließlich der Norderfähre wird bestreikt. Für Fußgänger und Radfahrer besteht jedoch stündlich zur vollen Stunde eine Überfahrtmöglichkeit mit der Hauptfähre zum Priwall und zurück.
Die Versorgung im Notfall bleibt ebenfalls gewährleistet: Im Einsatz befindliche Fahrzeuge sowie Rettungsdienste wie Krankenwagen und Feuerwehr können den Priwall weiterhin erreichen.
Die Service-Center in Travemünde sowie am ZOB Lübeck bleiben während des Warnstreiks geschlossen.
"Wir bedauern die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten und bitten alle Fahrgäste um Verständnis", so Tim Krawczyk, Sprecher der Stadtwerke Lübeck.
Kommentare zu diesem Text (15):
Peter K.
schrieb am 21.9.2026 7.00 Uhr:
Die egoistischen Krawallmacher von Verdi feiern wieder ihr Hochamt .
Alle anderen Gewerkschaften schließen auch Tarifverträge ab, meistens geräuschlos.
Lothar F.
schrieb am 21.9.2026 8.19 Uhr:
Ich fahre fast nur noch mit der Bahn ab HL-St.Jürgen. Fahrzeit bis zum Hbf 6 Minuten. Ich bin es leid, auf den Bus umzusteigen. Kommt er oder nicht? Allen Anschein nach geht es Verdi nicht um Verhandlungen. Das Hauptmotiv ist Streik. Und dann wollen die einen rechtswidrigen Bounus für die Mitglieder. Ich wechsel zu Puccini!
Lukas
schrieb am 21.9.2026 8.30 Uhr:
Ich wünsche den Streikenden einen guten Streiktag und viel Erfolg in der nächsten Verhandlungsrunde.
Lukas
schrieb am 21.9.2026 9.34 Uhr:
@Peter K. Die meisten anderen Branchen haben eben nicht den Impact in die Bevölkerung und daher auch nicht die Berichterstattung. Daher fällt es meist außerhalb der betroffenen Kreise nicht auf wenn ein Unternehmen oder eine Branche bestreikt wird.
@Lothar F. Der Bonus ist nicht rechtswidrig, Tarifverträge können Sonderurlaub, Sonderzahlungen für Mitglieder vorsehen. Die Leistungen kann der AG natürlich dennoch freiwillig allen Angestellten zugute kommen lassen.
Lothar F.
schrieb am 21.9.2026 10.45 Uhr:
@ Lukas
Fakt ist, daß den Gewerkschaften die Mitglieder scharenweise davonlaufen. Und wo gibt es den erwähnten Tarifvertrag? Ich kenne keinen. Aber ansonsten empfehle ich, entsprechende Gerichtsurteile nachzulesen. Was da veranstaltet wird, ist defacto Erpressung auf dem Rücken der Kunden. Na denn, weiter auf der Suche nach dem Strohhalm.
Albert
schrieb am 21.9.2026 12.04 Uhr:
@Lukas
"Bonus ist nicht rechtswidrig, Tarifverträge können Sonderurlaub, Sonderzahlungen für Mitglieder vorsehen. Die Leistungen kann der AG natürlich dennoch freiwillig allen Angestellten zugute kommen lassen."
Jou, und im öffentlichen Dienst wird ständig mit Boni, Sonderzahlungen, Subventionengeschiebe und sonstigen Leistungen um sich geworfen als gäbe es Gelder ohne Ende. Dabei soll gespart werden bei den horrenden Schuldenbergen, allein in Lübeck, was diese Zahlungen zusätzlich verursachen. Hinterher werden einem jedesmal die Millionen € im Minus vorgehalten.
Ich werde es nie verstehen, dass hier ständig für Verständnis geworben wird, obwohl ich das Nachsehen habe, weil erhöhte Preise im ÖPNV zu erwarten sind. Leider ist es gesetzlich legal.
Kranke Politik.
Lübecker
schrieb am 21.9.2026 12.14 Uhr:
Ich hoffe die Arbeitgeber bleiben standhaft und lassen sich nicht weiter erpressen, in der Hoffnung die Gewerkschaft kommt zur Besinnung und kehrt an den Verhandlungstisch zurück. Ich finde die Vorschläge der Arbeitgeber sind der jetzigen Allgemeinsituation angemessen, zumindest eine Basis auf der man verhandeln kann.
Attila
schrieb am 21.9.2026 12.49 Uhr:
Allen, die über Streiks oder das Himmelreich des öffentlichen Dienstes schimpfen, sei gesagt:
Bewerbt Euch für den öffentlichen Dienst und auch Ihr werdet leben wie im Schlaraffenland!
Oder aber bleibt weg und seid weiterhin ärgerlich ob der Ausübung des verfassungsgemäßen Rechts des Streiks oder neidisch ob der Vorteile des öffentlichen Dienstes!
Wilfried Link
schrieb am 21.9.2026 12.50 Uhr:
Die Kolleginnen und Kollegen im Nahverkehr haben die Arbeit niedergelegt. Und das völlig zu Recht! Während die Preise für Miete, Energie und Lebensmittel weiter steigen, stagnieren die Reallöhne. Ohne konsequenten gewerkschaftlichen Kampf frisst die Inflation die Lebensgrundlage aller Arbeiter und Angestellten auf.
Ein starker ÖPNV braucht gute Arbeitsbedingungen!
Wir alle wollen einen verlässlichen und bezahlbaren Nahverkehr in Lübeck. Doch das geht nur mit Beschäftigten, die fair bezahlt werden und unter Bedingungen arbeiten, die nicht krank machen. Der Kampf der Busfahrerinnen und Busfahrer ist deshalb kein egoistischer Streik – er ist ein Kampf für die Zukunft der öffentlichen Daseinsvorsorge und für uns alle!
Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Lübeck erklärt den Streikenden ihre volle Solidarität. Wer die Mobilitätswende will, muss bei den Löhnen anfangen!
Albert
schrieb am 21.9.2026 13.26 Uhr:
@Attila
Von allen Seiten wird gefordert, dass gespart werden soll. Berechtigte Kritik werden mit Phrasen abgewürgt.
Von allen Bürgern wird verlangt, solche Einschnitte klaglos hinzunehmen aber auf der anderen Seite flexibel zu bleiben.
Ich sehe es viel differenzierter:
"menschlich tragbar" und "gesetzlich legal" sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Attila
schrieb am 21.9.2026 15.01 Uhr:
Lieber Albert,
auch wenn Sie von sich glauben, es so wahnsinnig differenziert zu sehen; das ist nicht der Fall.
Gesetze regeln das Zusammenleben der Gesellschaft. Jeder hat sich an Gesetze zu halten und jeder kann sich darauf verlassen. Damit ist der Gesellschaft gedient und daher sind die Folgen daraus menschlich tragbar.
Dass ggf Ihre eigene Moral das anders sieht, ist Ihre subjektive Einschätzung, die Ihnen natürlich zusteht, aber nicht zwingend unheimlich differenziert ist.
Mein Beitrag war zugegebenermaßen polemisch und daher vereinfacht!
Lothar F.
schrieb am 21.9.2026 15.53 Uhr:
@Wilfried Link
Ach du lieber Gott, jetzt kommt die Politik ins Spiel! DKP (gibt es die noch?) Oder gleich AFD, Leute Leute. Dazu fällt mir nur ein: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozial Produkt.
Peter K.
schrieb am 21.9.2026 18.09 Uhr:
@lukas in anderen Branchen wird der AG bestreikt, hier werden die Kunden bestraft. Es grenzt an Betrug wenn man eine Leistung bezahlt und nicht bekommt (Monatskarte).
Günni
schrieb am 21.9.2026 18.58 Uhr:
Moin Moin,
hatten wir in diesem Jahr nicht im Februar schon
einen bundesweiten Streik im ÖPNV .
Jetzt schon wieder, muß das sein?
Albert
schrieb am 21.9.2026 19.15 Uhr:
@Attila
Sie haben sicher einen Hang zu Gruselromanen. Unheimlich und wahnsinnig sind IHRE Intensivwörter bzw. Interpretationen.
Bleiben Sie besser in der Realität.
So schlimm sind die Befindlichkeiten im öffentlichen Dienst ja nun nicht und wer es nicht aushält ... kann doch gehen.