BUND macht Leistungen von Stadtbäumen sichtbar
Lübeck: Zum internationalen Treetag-Day am 18. September 2026 stattet der BUND Lübeck acht ausgewählte Stadtbäume mit sogenannten „Treetags“ aus. Die Informationsschilder veranschaulichen die enormen täglichen Klimaleistungen der Bäume und sind an einen Aufruf zum Schutz gefährdeter Baumbestände sowie des Lübecker Stadtwaldes gekoppelt.
Wie viel Sauerstoff produziert ein Baum, wie viel Regenwasser hält er zurück und wie viel CO2 speichert er im Laufe seines Lebens? Antworten auf diese Fragen liefert der BUND am 18. September 2026 anlässlich des internationalen Treetag-Days. Europaweit beteiligen sich 13 Länder an der Aktion, während in Deutschland an über 30 Standorten Bäume mit Baumpässen ausgestattet werden. In Lübeck hat der BUND acht Bäume im Stadtgebiet detailliert vermessen und die Ergebnisse auf Treetags festgehalten, die direkt am jeweiligen Stamm angebracht werden.
Die errechneten Werte basieren auf dem Stammdurchmesser, der Baumhöhe und der Blattoberfläche. Ein anschauliches Beispiel liefert ein bedrohter Silberahorn am Mühlentorkreisel, der laut BUND-Informationen möglicherweise für den Umbau zu einer Kreuzung gefällt werden soll. Der 29 Meter hohe Baum weist einen Stammdurchmesser von 121 Zentimetern auf und produziert Sauerstoff für 174 Tage (für eine Person pro Jahr). Er hält jährlich 34.170 Liter Regenwasser gegen Hochwasser zurück und hat bisher 15.195 Kilogramm CO2 gespeichert – ein Wert, der eine Kompensation von 139.532 Autokilometern bedeutet.
Zu den weiteren im Rahmen der Aktion markierten Bäumen gehören unter anderem ein Urweltmammutbaum auf der Museumswiese, eine rund 200 Jahre alte Stieleiche (Naturdenkmal) an der Bahnlinie sowie Winterlinden an der Untertrave, die bereits vor zehn Jahren durch Proteste der Bevölkerung vor der Fällung bewahrt wurden.
Mit der Aktion wirbt der BUND nachdrücklich für den Schutz der städtischen Bäume und verweist in diesem Zuge auch auf die Petition der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit dem Titel „Finger weg von unseren Stadtwäldern“. Im Fokus steht hier der Lübecker Stadtwald Bartelsholz in Moorgarten. Dort sollen bis zu 10 Hektar Wald für eine südlich verlaufende Stromleitung weichen, obwohl laut BUND mit der Nordumgehung eine Alternative realisierbar wäre. Um den Erhalt des Bartelsholzes zu fordern, rufen der BUND, das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten“ und die „Bürgerinitiative Kaltenhof“ für Samstag, den 19. September 2026, um 14 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Koberg auf.
Die errechneten Werte basieren auf dem Stammdurchmesser, der Baumhöhe und der Blattoberfläche. Ein anschauliches Beispiel liefert ein bedrohter Silberahorn am Mühlentorkreisel, der laut BUND-Informationen möglicherweise für den Umbau zu einer Kreuzung gefällt werden soll. Der 29 Meter hohe Baum weist einen Stammdurchmesser von 121 Zentimetern auf und produziert Sauerstoff für 174 Tage (für eine Person pro Jahr). Er hält jährlich 34.170 Liter Regenwasser gegen Hochwasser zurück und hat bisher 15.195 Kilogramm CO2 gespeichert – ein Wert, der eine Kompensation von 139.532 Autokilometern bedeutet.
Zu den weiteren im Rahmen der Aktion markierten Bäumen gehören unter anderem ein Urweltmammutbaum auf der Museumswiese, eine rund 200 Jahre alte Stieleiche (Naturdenkmal) an der Bahnlinie sowie Winterlinden an der Untertrave, die bereits vor zehn Jahren durch Proteste der Bevölkerung vor der Fällung bewahrt wurden.
Mit der Aktion wirbt der BUND nachdrücklich für den Schutz der städtischen Bäume und verweist in diesem Zuge auch auf die Petition der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit dem Titel „Finger weg von unseren Stadtwäldern“. Im Fokus steht hier der Lübecker Stadtwald Bartelsholz in Moorgarten. Dort sollen bis zu 10 Hektar Wald für eine südlich verlaufende Stromleitung weichen, obwohl laut BUND mit der Nordumgehung eine Alternative realisierbar wäre. Um den Erhalt des Bartelsholzes zu fordern, rufen der BUND, das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten“ und die „Bürgerinitiative Kaltenhof“ für Samstag, den 19. September 2026, um 14 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Koberg auf.