Vortrag über Brandts Weg zum Sozialdemokraten

Lübeck - Innenstadt: Am Montag, 28. September 2026, um 19 Uhr spricht der Historiker Bernd Rother im Willy-Brandt-Haus darüber, wie Willy Brandt zum Sozialdemokraten wurde. Im Gespräch mit Reiner Tosstorff blickt er auf die prägenden Jahre des späteren Bundeskanzlers.

Der Historiker Bernd Rother geht in seinem Vortrag „Berlin 1936 / Barcelona 1937 – Wie Willy Brandt zum Sozialdemokraten wurde“ der Frage nach, wieso sich der junge Willy Brandt wieder der Sozialdemokratie zuwandte. Im anschließenden Gespräch mit dem Historiker Reiner Tosstorff blickt er auf die Jahre und Ereignisse, die den späteren Bundeskanzler in besonderem Maße prägten.

Offen bleibt, seit wann Willy Brandt Sozialdemokrat war: seit der Zeit in der Arbeiterjugend, seit dem Beitritt zu den Lübecker Sozialdemokraten 1930 oder doch erst seit 1944, als er sich in Stockholm wieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands anschloss. Neben den skandinavischen Erfahrungen waren die Aufenthalte in Berlin 1936 und in Barcelona 1937 wohl entscheidend. In Berlin lernte Brandt, wie wenig Politik für viele Menschen bedeutete. In Barcelona erlebte er, wie skrupellos die Stalinisten die Freiheit der Andersdenkenden unterdrückten.

Vortrag und Gespräch finden am Montag, 28. September 2026, um 19 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Königstraße 21, 23552 Lübeck, statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0451/1224250, veranstaltungen-luebeck@willy-brandt.de oder auf www.willy-brandt.de.
Willy Brandt, 1937. Foto: fredstein.com
Willy Brandt, 1937. Foto: fredstein.com

Text-Nummer: 182028    Autor: Veranstalter/red.    vom 24.9.2026 12.02 Uhr