Forum für Migranten engagiert sich für Erinnerungskultur und Zusammenhalt
Lübeck: Das Forum für Migranten in der Hansestadt Lübeck setzt sein Engagement für Demokratie, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt konsequent fort. Gleich zwei Veranstaltungen standen in dieser Woche im Zeichen des Austauschs über Vergangenheit, Gegenwart und gemeinsames gesellschaftliches Handeln.
Wir veröffentlichen die Mitteilung des Forums im Wortlaut:
(")Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft beteiligte sich das Forum am World-Café zur Eröffnung des Pop-Up Zeit.LABs in der Königstraße. Im Mittelpunkt standen die künftige Erinnerungskultur in Lübeck sowie die Entwicklung eines zentralen Lern- und Erinnerungsortes.
„Erinnerungskultur muss die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln und zugleich die gemeinsamen Werte unserer Demokratie stärken“, erklärt Aydin Candan, Vorsitzender des Forums für Migranten. „Erinnern bedeutet nicht nur, zurückzublicken, sondern Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.“
Auch Spyridon Aslanidis, Beauftragter für die Bekämpfung von Antisemitismus sowie für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben, bewertet den Beteiligungsprozess positiv: „Es ist großartig, gemeinsam mit engagierten Menschen aus der Stadtgesellschaft darüber nachzudenken, wie Erinnerung in Lübeck künftig gestaltet werden kann. Wir brauchen einen Ort, der verbindet, sichtbar macht und Menschen zur Mitwirkung einlädt, sowohl physisch als auch digital.“
Meltem Gürsoy vom Forumsvorstand brachte dabei persönliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit ein. „Es gibt eine große Vielfalt von Erinnerungen und Lebensgeschichten. Diese dürfen nicht verloren gehen. Sie können dazu beitragen, dass junge Menschen die Welt von heute besser verstehen.“
Darüber hinaus nahm Aslanidis für das Forum an der interaktiven Führung durch die Wanderausstellung „Anne Frank und ihre Geschichte“ des Anne Frank Zentrums Berlin in St. Jakobi teil. Die Ausstellung verbindet die Lebensgeschichte Anne Franks mit den Themen Nationalsozialismus, Holocaust, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Besonders die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Diskriminierung und demokratischem Engagement besitzt für das Forum hohe Bedeutung.
„In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Polarisierung sind Orte des Lernens, Erinnerns und des Dialogs wichtiger denn je“, betont Candan. „Demokratie lebt von Respekt, Engagement und der Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen.“
Beeindruckt zeigt sich das Forum auch von den Guides der Ernestinenschule, welche die Inhalte in dialogorientierten Workshops vermittelten. Großer Dank gilt auch der Michael-Haukohl-Stiftung, welche diese Ausstellung ermöglichte.(")
(")Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft beteiligte sich das Forum am World-Café zur Eröffnung des Pop-Up Zeit.LABs in der Königstraße. Im Mittelpunkt standen die künftige Erinnerungskultur in Lübeck sowie die Entwicklung eines zentralen Lern- und Erinnerungsortes.
„Erinnerungskultur muss die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln und zugleich die gemeinsamen Werte unserer Demokratie stärken“, erklärt Aydin Candan, Vorsitzender des Forums für Migranten. „Erinnern bedeutet nicht nur, zurückzublicken, sondern Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.“
Auch Spyridon Aslanidis, Beauftragter für die Bekämpfung von Antisemitismus sowie für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben, bewertet den Beteiligungsprozess positiv: „Es ist großartig, gemeinsam mit engagierten Menschen aus der Stadtgesellschaft darüber nachzudenken, wie Erinnerung in Lübeck künftig gestaltet werden kann. Wir brauchen einen Ort, der verbindet, sichtbar macht und Menschen zur Mitwirkung einlädt, sowohl physisch als auch digital.“
Meltem Gürsoy vom Forumsvorstand brachte dabei persönliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit ein. „Es gibt eine große Vielfalt von Erinnerungen und Lebensgeschichten. Diese dürfen nicht verloren gehen. Sie können dazu beitragen, dass junge Menschen die Welt von heute besser verstehen.“
Darüber hinaus nahm Aslanidis für das Forum an der interaktiven Führung durch die Wanderausstellung „Anne Frank und ihre Geschichte“ des Anne Frank Zentrums Berlin in St. Jakobi teil. Die Ausstellung verbindet die Lebensgeschichte Anne Franks mit den Themen Nationalsozialismus, Holocaust, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Besonders die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Diskriminierung und demokratischem Engagement besitzt für das Forum hohe Bedeutung.
„In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Polarisierung sind Orte des Lernens, Erinnerns und des Dialogs wichtiger denn je“, betont Candan. „Demokratie lebt von Respekt, Engagement und der Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen.“
Beeindruckt zeigt sich das Forum auch von den Guides der Ernestinenschule, welche die Inhalte in dialogorientierten Workshops vermittelten. Großer Dank gilt auch der Michael-Haukohl-Stiftung, welche diese Ausstellung ermöglichte.(")