Neues Hafthaus in der JVA Lübeck
Lübeck - St. Gertrud: In der Justizvollzugsanstalt Lübeck ist am Montag, (21. September 2026), das neugebaute Hafthaus B feierlich eröffnet worden. Das neue Hafthaus verfügt über 86 Einzelhafträume, drei Beobachtungshafträume und zwei besonders gesicherte Hafträume. Anfang 2026 wurden durch den Umbau der Jugendarrestanstalt in Moltsfelde bereits 35 neue Haftplätze in Schleswig-Holstein geschaffen.
Das neue Hafthaus in Lübeck weist einige Besonderheiten auf. In ihm sollen insbesondere lebensältere Gefangene sowie Inhaftierte, die sich als mitarbeits- und therapiebereit erwiesen haben, untergebracht werden. Die 86 Hafträume sind auf drei Ebenen verteilt und bilden je eine Vollzugsabteilung. Jede Vollzugsabteilung ist in zwei Bereiche unterteilt.
Auf jeder Vollzugsabteilung sind die erforderlichen Büro-, Freizeit-, Gruppen- und Nebenräume vorhanden. Im Erdgeschoss wurden 21 seniorengerechte Hafträume geschaffen, von denen drei Hafträume barrierearm sind. Dort sollen ältere und körperlich eingeschränkte Gefangene untergebracht werden. In den beiden Stockwerken darüber sollen die Gefangenen untergebracht werden, die sich als mitarbeits- und therapiebereit erwiesen haben.
Mit dem Neubau sind darüber hinaus zeitgemäße und funktionale Arbeitsbedingungen für die dort eingesetzten Bediensteten entstanden. Justizministerin Kerstin von der Decken ging in ihrer Rede unter anderem auf die Besonderheiten des neuen Hafthauses vor dem Hintergrund steigender Zahlen älterer Gefangener ein: „Der demografische Wandel betrifft den Justizvollzug genauso wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche. Die Zahl älterer und gesundheitlich eingeschränkter Inhaftierter nimmt stetig zu. Hierauf müssen wir reagieren und eine Unterbringung sicherstellen, die den Bedarfen älterer Menschen gerecht wird. Der Neubau wird es zukünftig leichter machen, Aspekte wie die Sicherheit, Betreuung und Resozialisierung älterer Gefangener in den Fokus zu rücken. Der Neubau steht beispielhaft für einen Strafvollzug, der Sicherheit und Fürsorge miteinander verbindet.“
Auf jeder Vollzugsabteilung sind die erforderlichen Büro-, Freizeit-, Gruppen- und Nebenräume vorhanden. Im Erdgeschoss wurden 21 seniorengerechte Hafträume geschaffen, von denen drei Hafträume barrierearm sind. Dort sollen ältere und körperlich eingeschränkte Gefangene untergebracht werden. In den beiden Stockwerken darüber sollen die Gefangenen untergebracht werden, die sich als mitarbeits- und therapiebereit erwiesen haben.
Mit dem Neubau sind darüber hinaus zeitgemäße und funktionale Arbeitsbedingungen für die dort eingesetzten Bediensteten entstanden. Justizministerin Kerstin von der Decken ging in ihrer Rede unter anderem auf die Besonderheiten des neuen Hafthauses vor dem Hintergrund steigender Zahlen älterer Gefangener ein: „Der demografische Wandel betrifft den Justizvollzug genauso wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche. Die Zahl älterer und gesundheitlich eingeschränkter Inhaftierter nimmt stetig zu. Hierauf müssen wir reagieren und eine Unterbringung sicherstellen, die den Bedarfen älterer Menschen gerecht wird. Der Neubau wird es zukünftig leichter machen, Aspekte wie die Sicherheit, Betreuung und Resozialisierung älterer Gefangener in den Fokus zu rücken. Der Neubau steht beispielhaft für einen Strafvollzug, der Sicherheit und Fürsorge miteinander verbindet.“
Kommentare zu diesem Text (6):
Birgit
schrieb am 21.9.2026 21.16 Uhr:
Wenn wir keine akute Wohnungsnot hätten, würde ich mich nur wundern 🤔
Aber für über 30 Millionen diese Einrichtung... OHNE WORTE.
(...)
Ist das alles noch normal? Die freien Plätze werden bestimmt bald belegt sein 😅🤣😂
Bürger
schrieb am 22.9.2026 6.31 Uhr:
@Birigt
Was wäre deine Alternative und was hat die Wohnungsnot mit der Kriminalität zu tun :/?
Jürgen
schrieb am 22.9.2026 7.05 Uhr:
Für Menschen die Straftaten verübt haben wird alles so angenehm wie es gemacht. Und unser Schulen verrotten, dort wo unser Zukunft für das Leben lernen sollen
Attila
schrieb am 22.9.2026 9.29 Uhr:
Den Kritikern würde es gut zu Gesichte stehen, sich zu vergegenwärtigen, dass es sich bei den Gefangenen auch um Menschen handelt.
Unter dem Gesichtspunkt der Resozialisation macht es bestimmt keinen Strafgefangenen besser, wenn er irgendwie eingekerkert verwahrt wird. Wenn die Gesellschaft möchte, dass sich diese Menschen bessern, dann sollte ein menschenwürdiger Umgang selbstverständlich sein.
Sunshine
schrieb am 22.9.2026 12.00 Uhr:
Für Frauen, die Gewalt erlebt haben, gibt es KEINE Frauenhäuser. Für Menschen, die Straftaten begehen, gibt es Luxusunterkünfte.
Was für eine verkehrte und verrückte Welt.
Man glaubt es nicht
Birgit
schrieb am 22.9.2026 16.08 Uhr:
@@@Bürger
Dass dafür über 30 Millionen € ausgegeben werden.
Wo ist die Abschreckung gegen Kriminalität?
Dafür hätte man lieber ein Frauenhaus bauen sollen