Radfahrer fährt Fußgängerin an

Lübeck - St. Jürgen: Bereits am 07.09.2026 (Montag) soll es nach dem aktuellen Erkenntnisstand in St. Jürgen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einer Fußgängerin gekommen sein, bei dem die Fußgängerin leichte Verletzungen erlitt. Der Fahrradfahrer setzte sich vom Unfallort ab. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen.

Gegen 12:00 Uhr sei eine 22-jährige Lübeckerin aktuellen Erkenntnissen zufolge von der Berliner Straße kommend die Kronsforder Allee entlang in Richtung des St.‑Jürgen-Rings gegangen. Dabei habe sie den linksseitigen Gehweg genutzt. Beim Überqueren der Einmündung zur Plönniesstraße sei ihr ein Fahrradfahrer auf dem Gehweg entgegengekommen und habe sie angefahren. Der mutmaßliche Jugendliche sei danach weitergefahren. Die Lübeckerin erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen.

Bei dem Fahrradfahrer handelt es sich mutmaßlich um einen 14- bis 16-Jährigen mit kurzen Haaren. Zum Tatzeitpunkt soll er eine schwarze Jacke und einen Fahrradhelm getragen haben.

Zum Unfallzeitpunkt sollen sich mehrere Personen im unmittelbaren Umfeld befunden haben. Vor dem Hintergrund bittet die Polizei Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst Hinweise zum Sachverhalt beziehungsweise zu dem Tatverdächtigen geben können, sich telefonisch unter 0451 131 7480 oder per E-Mail unter Blankensee.Pst@polizei.landsh.de mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Die Polizeibeamten ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung der des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Foto: Symbolbild
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Foto: Symbolbild

Text-Nummer: 182104    Autor: Polizei/red.    vom 22.9.2026 13.54 Uhr

Kommentare zu diesem Text (21):

Kralle

schrieb am 22.9.2026 14.42 Uhr:
Das ist mittlerweile alltäglich, on mit Fahrrad, E-Rad oder E-Roller. Anzeigen zwecklos, da kein Kennzeichen.Nach 6 Wochen kommt das Standardschreiben, daß der "Verursacher nicht ermittelt werden konnte"

Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich von hinten plötzlich mit nicht angepasster Geschwindigkeit angekarrt worden bin- Verursacher umgeguckt und natürlich sofort verschwunden.

Schwerpunkt Ziegelstraße hinter dem Bunker, Durchfahrt Bergenstraße/zur Wisbystraße/Ausfahrt neben Autohändler/Brücke. Absolut gefährlich für Fußgänger.

Is egal

schrieb am 22.9.2026 15.43 Uhr:
Zur Info: Kennzeichenpflich löst das Problem nicht. Das ist Schwachsinn und ebenfalls nicht umsetzbar. Genauso wie eine Führerscheinfpflicht für Radfahrende.

Das Problem ist die Infrastruktur und die gesellschaftliche 'Ich, ich, ich'-Denke des patriarchalen Kapitalismus. Das Idealbild: Starker Macker, hat viel, nimmt keine Rücksicht.

Wenn dann kein Platz ist oder eine klare Trennung der Verkehrsebenen stattfindet, provoziert das Konflikte. Da braucht man sich nicht wundern. Das ändern Schilder am Fahrrad nicht.

Kralle

schrieb am 22.9.2026 17.24 Uhr:
@ istegal
Niemand hat behauptet , ein Kennzeichen würde "Probleme lösen", aber es macht die Verfolgung der Körperverletzung sehr viel einfacher.Siehe KFZ Kennzeichen.

Das verantwortungslose, dreiste und sehr gefährliche Verhalten wird im Kopf dieser Spezie erzeugt, wo letztlich nur Strafen das Denken und Handeln (!) verändern könnte. Das wird durch Nichtkenntlichmachung und Anonymität ohne Kennzeichen des Täters der KV konterkariert.

Julia

schrieb am 22.9.2026 18.16 Uhr:
In den Rippenstraßen der Altstadt ist das alltäglich. Eine Mail an das Ordnungsamt blieb ohne Antwort und ohne Folgen.

Kerstin Werbeck

schrieb am 22.9.2026 18.56 Uhr:
Nun weiß ich endlich, warum so rücksichtslos gefahren wird.
" Es ist der patriarchale Kapitalismus."
Man lernt ja nie aus.
Das muss man erst mal schaffen, diesen Zusammenhang herzustellen.

Mündiger Bürger

schrieb am 22.9.2026 19.24 Uhr:
Nun hört mal auf zu jammern,es werden auch oft Radfahrrer angefahren von Autos u.s.w. und da nutzt das Kennzeichen nix wenn der verschwindet bevor man zur Besinnung kommt.Das wird alles noch viel schlimmer, wartet mal ab....

Lothar F.

schrieb am 22.9.2026 20.07 Uhr:
Wenn Autos ohne Kennzeichen untewegs wären, dann könnte die Polizei die Arbeit einstellen. Aber für Radfahrer gilt die totale Narrenfreiheit. Ich habe noch nie erlebt, daß sich ein Radfahrer freiwillig zu einem Unfall bekennt, ist ja viel einfacher, die obligatorische Unfallflucht anzutreten. Und hinterher laufen die Ermittlungen wie üblich ins Leere. Es gab schon Petitionen für die Einführung einer Kennzeichenpficht. Für Radfahrer werden goldene Brücken gebaut, Fahradautobahn usw. Das Ergebnis ist lächerlich.

Jan H

schrieb am 23.9.2026 2.01 Uhr:
@Kralle eins Mensch der wegläuft hat auch kein Kennzeichen jetzt hört mal auf mit euren Kennzeichen manche haben nicht mal die Möglichkeit Kennzeichen anzubauen

bei einem Fahrrad Unfall schauen die meisten eh weg und wieso ist das so vermutlich zu viel Bürokratie viel Lauferei und Papier Kramm am ende hat der zeuge nur die ganze Arbeit und hat nichts davon außer das er eine gute tat vollbracht hat

Kralle

schrieb am 23.9.2026 11.07 Uhr:
@Jan H (schrieb am 23.9.2026 2.01 Uhr:
@Kralle eins Mensch der wegläuft hat auch kein Kennzeichen jetzt hört mal auf..)

Nein, das tun wir nicht.
Hier werden Menschen (!) zum Teil schwer verletzt und man sieht es als Kavaliersdelikt an, daß die Verursacher nicht zur Verantwortung gezogen werden, nebenbei meint man, es gäbe "keine Lösung" und die Probleme , die zudem enorme Kosten , Schmerzen und Probleme verursachen, oder sogar lebenslang Behinderungen zur Folge haben, was in Deutschland für die Betroffenen bittere Armut bedeutet, sollte man einfach in die Büroablage als "ungelöst" ablegen?

So kann nur jemand schreiben und fordern, der nicht betroffen ist und nie mit gebrochenen Knochen über Monate in der Klinik lag und Verdienstausfall usw. hatte!Dies kann ganz shcnell die Existenz kosten!

Zudem wird bei der Ahndung alleine von Parkverstößen ,oder dem Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit High Tech in HL eingesetzt, was man für viel Geld anschafft!

Wieso sollte die Politik und Verantwortlichen , sowie Mitsteiter der Radfahrer , wie ADFC (z. B.) hier nicht eine Lösung für dieses immer größer werdende Problem durch erheblich mehr E-Roller, E-Räder und Fahrräder und steigende Unfallzahlen finden? Wir fiegen zum Mond und haben Fahrzeuge die autonom fahren könnnen- scheitern aber an Kennzeichenvergabe oder Registrierung?
Das kann nicht unser Anspruch sein!

Georgios Katzimazakis

schrieb am 23.9.2026 11.46 Uhr:
@Jan
Man sollte nicht nur dringend eine Kennzeichenpficht wie beim Mofa, was nur 25 km/h fahren darf einführen, sondern auch eine Pflicht zur Haftpfichtversicherung. Beim Mofa ging es doch auch von Anfang an. Und wer die Kennzeichen mit 4 Schrauben nicht "anbauen" kann, kann sich jemanden suchen oder in die nächste Fahradwerkstatt , die es vielfach gibt gehen, sollte sich m. A. n. dann aber auch nicht mehr aufs Rad in den Verkehr begeben.Man muß zur Teilnahme am aktiven Straßenverkehr auch geistig und körperlich "tauglich" dazu sein.

Verletzte Personen in einer Klinik , oder/und OPs kosten mal schnell 50.000€ oder mehr. Darüber sind sich viele Radfahrer, E-Rollerfahrer oder Akkuradfahrer nicht im Klaren . Unter unglücklichen Umständen zahlt man lebenslang. Und wer auf die "private HPF " anspricht sollte wissen, daß die Leistungen im Verkehr(!) bei der privaten HPF oft gedeckelt sind, z. T. sogar ausgeschlossen!

Freiwild

schrieb am 23.9.2026 21.22 Uhr:
@ Kralle

"Anzeigen zwecklos, da kein Kennzeichen.Nach 6 Wochen kommt das Standardschreiben, daß der "Verursacher nicht ermittelt werden konnte" "

Ähnliches gilt für Autofahrer, da Halter ≠ Fahrzeugführer.

"Schwerpunkt Ziegelstraße hinter dem Bunker, Durchfahrt Bergenstraße/zur Wisbystraße/Ausfahrt neben Autohändler/Brücke."

Ironisch, ausgerechnet zwei Strecken in dem ein gemeinsamer Fuß-/Radweg vorliegt. Meine persönliche Erfahrung: Fußgänger gehen leider nahezu immer über die ganze Breite. Klingeln zwecklos, da häufig Airbums drinne oder gerade am TikTok schauen.

Habe mir ein Gas-Signalhorn gekauft, das hilft, auch bei Autofahrern, habe ich immer am Mann.

Ansonsten halte ich ein Rechtsgehgebot für sinnvoll.

@ Lothar F.

"Es gab schon Petitionen für die Einführung einer Kennzeichenpficht."

Jaaa😂😂😂

Hier ein paar Links dazu:

1) https://www.openpetition.de/petition/online/kennzeichenpflicht-fuer-fahrradfahrende-in-deutschland

Petition gestartet: 04.08.2024
Sammlung endet: 04.08.2025
Unterschriften: 156

2) https://www.openpetition.de/petition/online/fahrrad-kennzeichen-fuer-mehr-verkehrssicherheit

Petition gestartet: 08.05.2026
Sammlung endet: 07.11.2026
Unterschriften: 31

3) https://www.change.org/p/bundestag-amtliche-kennzeichen-f%C3%BCr-fahrr%C3%A4der

Petition am 26. Juni 2020 erstellt
Aktuell 226 Unterschriften

Interesse scheint riesig zu sein. Vielleicht ist sich aber die ganz große Mehrheit im Klaren, dass dies einen enormen bürokratischen Aufwand zur Folge hätte und mehr Kosten verursachen würde als es wieder einbringt. Familien mit Kindern würden mehrfach finanziell belastet werden. Spontan eine mit den Kids Fahrradtour? Erstmal Fahrrad anmelden. Auto springt nicht an? Erstmal Fahrrad anmelden.

Ich bin für ein Feuerzeugschein. Und ein Pyrotechnikschein. Hierdurch sterben jährlich mehr Menschen als durch Radfahrer.

@ Georgios Katzimazakis

"Man muß zur Teilnahme am aktiven Straßenverkehr auch geistig und körperlich "tauglich" dazu sein."

Ich persönlich bin ja für eine verpflichtende MPU vor dem Führerschein. Leider gibt es zahlreiche Männer, welche emotional nicht dafür reif genug sind Fahrzeuge jeglicher Art zu führen.

Katzimazakis

schrieb am 24.9.2026 12.34 Uhr:
@Freiwild
Nicht nur das Ihr Kommenatr voller unwahrer Behauptungen ist, z. B. das "Familien die Kosten tragen müßten" die bei nötigen Maßnahmen anfallen würden, was mehr als absurd ist , sondern man bemerkt eigentlich in der Argumentation die zum großen Teil das Thema verfehlt und die Probleme nicht lösen "will" , daß Viele wohl zu denen gehören, die "auf den Akkurad oder E-Roller" stehen/sitzen " und nicht wie in vielen Fällen im " Extremfall "darunter liegen!"

Nur mal zur gemeinsamen Nutzung von Fuß/Radwegen Wisbystrasse/ Bergenstrasse, oder Ziegelstarsse / hinter dem Bunker die Auszüge der STVO(Zitat*) :

*Auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen (§ 240 StVO) müssen Radfahrer besondere Rücksicht auf Fußgänger nehmen und ihre Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen.

1.Rücksichtnahme: *Fußgänger haben auf gemeinsamen Wegen Vorrang bzw. den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer. Sie dürfen weder gefährdet noch behindert werden*

2. Aufmerksam machen: *Durch rechtzeitiges Klingeln (Glockenzeichen) muss auf sich aufmerksam gemacht werden, wenn Fußgänger überholt werden oder den Weg kreuzen*

3. Rechts fahren: *Radfahrer müssen möglichst weit rechts fahren und auf den Platzbedarf der Fußgänger achten, die den Weg in voller Breite nutzen dürfen* (Zitat Ende)*

Ihre Behauptungen sind daher NICHT im Geringsten von der gültigen STVO gedeckt. Lediglich Ihre eigene subjektive Meinung. Ich habe nichts anderes erwartet zur "Problemlösung!"

Barny

schrieb am 24.9.2026 13.31 Uhr:
@ Katzimazakis

Freiwild und einige andere kennen nur ein Recht, nämlich ihr eigenes!

Die Stvo ist für die meißten Radfahrer nur ein Hinderniss, Rücksicht wird von allen anderen gefordert und nicht selbst gelebt!

Dazu werden dann hämische Kommentare verfasst.
Nur wenn es sie selbst betrifft fängt das jammern an, dabei sind unsere Egoisten doch selbst schuld an der Verrohung in unserem Stadtbild.

Natürlich bringen Kennzeichen an Fahrrädern Sicherheit, sonst können wir sie bei den Autos doch auch einfach demontieren!

Aber diese Menschen wollen natürlich nicht überwacht werden, nur darum geht es!

Freiwild

schrieb am 24.9.2026 15.35 Uhr:
@ Katzimazakis

"Auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen (§ 240 StVO) müssen Radfahrer besondere Rücksicht auf Fußgänger nehmen und ihre Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen."

Soweit alles richtig, nur haben sie §1 Abs. 2 vergessen:

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Das beduetet, dass wenn ich klingel, die Fußgänger auch Platz machen müssen, sofern die Breite des Weges es hergibt.

Hier noch ein paar Präventionstipps:

https://duisburg.polizei.nrw/artikel/praeventionstipps-fuer-fussgaenger-und-fahrradfahrer

"Ihre Behauptungen sind daher NICHT im Geringsten von der gültigen STVO gedeckt. Lediglich Ihre eigene subjektive Meinung. Ich habe nichts anderes erwartet zur "Problemlösung!" "

Tja, ein Rechtsgehgebot (übrigens mache ich das als Fußgänger automatisch!) wäre sinnvoll meiner Meinung nach aus oben genannten Gründen.

Halten sie es denn für sinnvoll, wenn Fahrradfahrer die Straße nutzen müssen, dass sie möglichst rechts fahren oder sollten diese auch durchgehend nebeneinander oder links/mittig fahren dürfen?

Und wenn nein, warum nicht? Darauf werde ich keine nachvollziehbare Antwort bekommen, vermute ich mal.

@ Barny

"Die Stvo ist für die meißten Radfahrer nur ein Hinderniss, ...!"

Rechtschreibung auch!

"Nur wenn es sie selbst betrifft fängt das jammern an, dabei sind unsere Egoisten doch selbst schuld an der Verrohung in unserem Stadtbild."

Na ja, Lösungen gibt es:

Innerorts 30km/h Höchstgeschwindigkeit, Fahrradfahrer über 18 Jahre müssen die Straße nutzen, alle unter 18 Jahre den vorhandenen Radweg nutzen, falls vorhanden.

Jetzt kommt gleich das Gemaule der Autofahrer, welche unter anderem mitverantwortlich für Platz 3 der häufigsten unnatürlichen Todesursachen sind (hinter Stürze und Suizid).

"Natürlich bringen Kennzeichen an Fahrrädern Sicherheit, sonst können wir sie bei den Autos doch auch einfach demontieren!"

Natürlich haben die Autofahrer vorher auch die Kennzeichen demontiert bevor sie in Menschenmengen gefahren sind.

Eijeijei..

Möchten Sie vielleicht auch noch, dass wir Nummern auf dem Rücken tragen, falls einer mal auf die Idee kommt im Supermarkt zu klauen oder aus welchen Gründen auch immer andere Menschen zu beleidigen? Diese müssten selbstverständlich auch von Autofahrern getragen werden, sobald sie ihr mobilisiertes Klimagerät verlassen. Oder wollen sie das nicht Nr. 5?

(...)

Powow

schrieb am 24.9.2026 15.51 Uhr:
@kralle: Google bitte einfach warum die Schweizer das Kennzeichen für Fahrräder so schnell wieder abgeschafft haben. Deine Hoffnung ist einfach realitätsfern.

Freiwild

schrieb am 24.9.2026 15.55 Uhr:
@ Katzimazakis

"Nicht nur das Ihr Kommenatr voller unwahrer Behauptungen ist, z. B. das "Familien die Kosten tragen müßten" die bei nötigen Maßnahmen anfallen würden"

Na ja, jedes Kind müsste dann auch ein Kennzeichen am Fahrrad haben oder eben aufs Fahrrad verzichten. Bekommen die das Kennzeichen umsonst? Bekommen Autofahrer Kfz-Kennzeichen umsonst? Also, wer trägt die Kosten?

Ihr Kommentar ist nicht zu Ende gedacht oder absichtlich falsch interpretiert.

Powow

schrieb am 24.9.2026 16.08 Uhr:
@all: Kennzeichenpflicht für Fahrräder fördern ist dumm und zeigt nur, dass ihr nicht googeln könnt.

Ihr denkt euch die wildesten Argumente aus, anstatt einfach mal die Erfahrungsberichte dazu zu lesen. Ich glaube das nennt man dann Ideologie. Aber klar, Ideologie haben immer nur die anderen (in dem Fall also die Fahrräder).. merkt ihr das wirklich nicht selber? alle sind genervt von ramboradlern.. Radfahrer sogar noch mehr als ihr. Aber eure Lösung ist einfach keine.

Freiwild

schrieb am 24.9.2026 16.45 Uhr:
@ Powow

"Ihr denkt euch die wildesten Argumente aus, anstatt einfach mal die Erfahrungsberichte dazu zu lesen."

Derzeit irgendwo in Lübeck:
Nr. 5: "Nein! Die Erfahrungsberichte sind manipuliert und wurden vom ADFC in Auftrag gegeben! Da ist so, weil es so ist!"

Frau von Nr. 5: "Schatz, ärgern dich wieder diese (...) deren Leichen Wege pflastern?"

Nr. 5: "Ja 🙇🏻, '*Das hat alles System und wird von denjenigen, die kein Kraftfahrzeug führen können, aus Neid und Häme begrüßt!' " -

*Zitat: https://www.hl-live.de/text.php?id=175440

Katzimazakis

schrieb am 24.9.2026 18.16 Uhr:
@Freiwild & powow

Ihre (!) Lösungen sind ebenso keine, das wäre nämlich das billige seit Jahren gebetsmühlenartig zu allen Themen wiederholte und unausweichliche "Weiter so!"....

Für Lösungen ist übrigens der Bürger gar nicht zuständig. Für das Steuern zahlen ist er es aber leider. Und der Bürger muß sich darauf verlassen, daß "Lösungen gefunden werden". Das ist Aufgabe der Politik und dafür zahlen auch (!) Ältere, Rollstuhlfahrer, Behinderte Rollatornutzer , u. A. Steuern und das nicht wenig! Beim Mofa 25 mit Höchtgeschwindigkeit 25km/h und E-Fahrrädern ,die über 40 km/h schnell sind, gibt es doch auch Kennzeichenpflicht? "Geht das denn auch nicht?"

Was ich Ihnen aber bestätigen kann, ist eine tiefgehende Emphatielosigkeit, die man nur von der einen Gruppe erwarten kann udn erlebt: *Von denen die nicht betroffen sind und nicht auf dem Boden mit gebrochenen Gliedmassen liegen*

Übrigens führen Sie wenn es Probleme beim Durchsetzen von Lösungen und Gesetzen gibt, immer "andere Länder" an- wenn es um z. B. Gesetze geht, die in anderen Ländern funktionieren und durchgesetzt werden , wird kein Wort darüber verloren. Wie z. B in Italien, oder Ungarn.

(Denken Sie bitte daran: Auch SIE werden älter und nutzen eines Tages diese Wege , vielleicht mit Rollator oder Gehstock - ich gehe jede Wette ein, dann (!) argumentieren Sie völlig anders)!
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@Freiwild, Zitat: "......nur haben sie §1 Abs. 2 vergessen(Zitat)*:

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.)(Zitat Ende)*

Das stimmt, das tut der *GEHWEGNUTZER als FUSSGÄNGER * nur nicht - er "nutzt nur gesetzeskonform den GEHWEG" - belästigen, behindern und vielfach wahrscheinlich sogar verletzen, tut der *RADLER* oder *E-ROLLERFAHRER* den FUSSGÄNGER! Nicht umgekehrt!
Es ist mir noch kein Fall bekannt geworden, daß ein 80 jähriger ROLLATORNUTZER eine gesunden RADFAHRER auf einem geteilten RAd/Fußweg verletzt hat!

Hier nochmal Für Sie:
(Quelle: Statistisches Bundesamt )Zitat:
*Die Zahl der Unfälle und Todesfälle "im Zusammenhang mit E-Scootern" befindet sich in Deutschland auf einem historischen Rekordhoch. Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im Land rückläufig ist, verzeichnet das Statistische Bundesamt (Destatis) speziell bei den Elektro-Treffrollern eine drastische Trendwende nach oben*

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_N049_462.html

Freiwild

schrieb am 24.9.2026 20.18 Uhr:
@ Katzimazakis

"Ihre (!) Lösungen sind ebenso keine,"

Na ja, ein Rechtsgehgebot ist auf jedenfall ein Ansatz, welcher gut umsetzbar ist, bringt auch was, wenn der Radfahrende keine Klingel montiert hat. Aber mehr als von ihnen als "das ist keine Lösung/bringt nicht bla bla" hört man eh nicht.

"Für Lösungen ist übrigens der Bürger gar nicht zuständig."

Gut, dann brauchen sie hier auch nicht diskutieren und selbst denken.

"Was ich Ihnen aber bestätigen kann, ist eine tiefgehende Emphatielosigkeit, die man nur von der einen Gruppe erwarten kann udn erlebt: *Von denen die nicht betroffen sind und nicht auf dem Boden mit gebrochenen Gliedmassen liegen*"

Ist halt Bauchi Bauchi, nachweislich sind Männer insgesamt gewaltbereiter - unabhängig vom benutzten Gefährt oder ohne - erwähnte ich indirekt bereits.

"Übrigens führen Sie wenn es Probleme beim Durchsetzen von Lösungen und Gesetzen gibt, immer "andere Länder" an- wenn es um z. B. Gesetze geht, die in anderen Ländern funktionieren und durchgesetzt werden , wird kein Wort darüber verloren. Wie z. B in Italien, oder Ungarn."

Es ging um die (mal wieder) geforderte Kennzeichenpflicht für Fahrräder allgemein. Powow hat es am Beispiel der Schweiz aufgezeigt warum das zu nichts führt.

Was herrschen denn für Gesetze in Italien und Ungarn?
Da bin ich mal gespannt (auf ihr Schweigen).

"Das stimmt, das tut der *GEHWEGNUTZER als FUSSGÄNGER * nur nicht - er "nutzt nur gesetzeskonform den GEHWEG" - belästigen, behindern und vielfach wahrscheinlich sogar verletzen, tut der *RADLER* oder *E-ROLLERFAHRER* den FUSSGÄNGER! Nicht umgekehrt!"

Es ging um den "Gemeinsamer Geh- und Radweg - Verkehrszeichen 240" und schon wieder verdrehen sie Aussagen von mir. Blöd nur, dass dies für jeden hier nachzulesen ist.

Auch Fußgänger müssen Platz machen, nachdem ein Passieren durch klingeln angekündigt wurde. Steht sogar in meinem Link von der Duisburger Polizei.

"Es ist mir noch kein Fall bekannt geworden, daß ein 80 jähriger ROLLATORNUTZER eine gesunden RADFAHRER auf einem geteilten RAd/Fußweg verletzt hat!"

Mir ist noch kein Fall bekannt indem ein Fahrradfahrer mit einem Holzbein, einem Skorpiontattoo und nur drei Fingern an der linken Hand lachend in eine Kindergartengruppe gefahren ist. So what? 🤷🏻‍♂️

Ernsthaft?

https://www.reddit.com/r/RentnerfahreninDinge/ comments/1u6543f/rentner_70_f%C3%A4hrt_in_radprofis/

https://www.tag24.de/sport/radsport/voll-rein-ins-feld-elektromobil-oma-loest-massensturz-bei-radrennen-aus-3508285

https://www.hl-live.de/text.php?id=166271

"Hier nochmal Für Sie:"

Was soll ich mit nem Link über E-Scooter. Wir sprechen hier die ganze Zeit über Radfahrende.

Hier hast ne Statistik:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/hauptverursacher-fahrzeugart.html

Hauptverursacher
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PKW: 177.004
Fahrrad ohne Hilfsmotor: 37.926
E-Scooter: 10.860
Fußgänger: 7.785

Katzimazakis

schrieb am 25.9.2026 11.47 Uhr:
@Freiwild Bitte sagen Sie niemandem, daß Sie (...) und im "Strassenverkehr" agieren. "Wirr ist das Volk!"