Linke: Sozialprotest mit Lorenz Gösta Beutin am Brolingplatz

Lübeck - St. Lorenz Nord: Jeden Tag arbeiten und trotzdem wird das Geld knapp? Miete, Strom und Einkauf werden immer teurer? Familien müssen bei Freizeit, Klassenfahrten oder dem gemeinsamen Ausflug sparen? Unter dem Motto „Es reicht!“ lädt „Die Linke – Kreisverband Lübeck“ einer Mitteilung zufolge am Montag, 28. September 2026, um 18 Uhr zum Sozialprotest auf den Brolingplatz in St. Lorenz Nord ein. Mit dabei ist der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Lorenz Gösta Beutin (Die Linke).

Wir veröffentlichen die Mitteilung der Linken im Wortlaut:

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Im Mittelpunkt stehen die sozialen Sorgen und Erfahrungen der Menschen vor Ort. Hohe Wohnkosten, steigende Preise und die Frage, wie viel am Ende des Monats überhaupt noch übrig bleibt, belasten längst nicht nur Menschen ohne Arbeit. Auch Beschäftigte, Familien und Rentnerinnen erleben, dass finanzielle Sicherheit immer schwieriger wird.

Mit den Sozialprotesten will Die Linke Lübeck diese Erfahrungen in die Öffentlichkeit tragen und Menschen aus den Stadtteilen selbst zu Wort kommen lassen.

„Es reicht! Sozialabbau ist keine abstrakte Reform, sondern bedeutet für Menschen ganz konkret weniger Geld für die Miete, weniger Unterstützung für Kinder, längere Wartezeiten auf medizinische Hilfe und mehr Angst vor dem sozialen Abstieg. Wir gehen deshalb auf die Straße – für einen Sozialstaat, der Menschen nicht gegeneinander ausspielt, sondern ihnen ein Leben in Würde ermöglicht.“, erklärt Bianca Szygula Vorsitzende des Kreisverbandes Die Linke Lübeck

Mit Lorenz Gösta Beutin wird auch die bundespolitische Perspektive Teil der Veranstaltung sein. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll darüber gesprochen werden, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Menschen auswirken und welche Veränderungen aus ihrer Sicht notwendig sind.

Nicolas Stotz aus dem Kreisvorstand der Linken in Lübeck kritisiert insbesondere, dass verschiedene gesellschaftliche Gruppen in der sozialpolitischen Debatte gegeneinander ausgespielt würden:

„Der Arbeiter ist nicht der Gegner des Arbeitslosen. Die Rentnerin ist nicht schuld daran, dass eine junge Familie ihre Miete kaum noch bezahlen kann. Und die Bürgergeldempfängerin ist nicht dafür verantwortlich, dass bei anderen am Ende des Monats nichts mehr übrig ist. Statt immer wieder nach unten zu treten, müssen wir darüber sprechen, warum trotz Arbeit, jahrzehntelanger Lebensleistung oder sozialer Unterstützung für viele Menschen das Geld nicht reicht.“

Der Protest auf dem Brolingplatz soll dabei bewusst keine reine Redeveranstaltung werden. Anwohnerinnen und Anwohner, Familien, Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner sowie Erwerbslose sind eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen und Forderungen einzubringen. Auch soziale Initiativen sollen zu Wort kommen.

„Wir wollen nicht für zwei Stunden auf einem Platz stehen, ein paar Reden halten und danach wieder verschwinden“, so Stoltz. „Wir wollen Menschen miteinander ins Gespräch bringen und ihnen Raum geben, selbst zu sagen, wo der Schuh drückt. Sozialpolitik darf nicht nur über die Köpfe der Betroffenen hinweg diskutiert werden.“

Der Sozialprotest am Brolingplatz ist Teil der Lübecker Kampagne „Es reicht!“, mit der Die Linke Lübeck soziale Themen verstärkt in die Stadtteile tragen will.

Die Veranstaltung beginnt am Montag, 28. September, um 18 Uhr auf dem Brolingplatz in Lübeck-St. Lorenz Nord.
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„Die Linke – Kreisverband Lübeck“ lädt am Montag, 28. September 2026, um 18:00 Uhr zum Sozialprotest auf den Brolingplatz. Foto: Archiv
„Die Linke – Kreisverband Lübeck“ lädt am Montag, 28. September 2026, um 18:00 Uhr zum Sozialprotest auf den Brolingplatz. Foto: Archiv

Text-Nummer: 182151    Autor: Linke/red.    vom 26.9.2026 9.55 Uhr