Stadtradeln: Lübeck kommt bundesweit auf Platz 122
Lübeck: Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des dreiwöchigen Fahrradwettbewerbs Stadtradeln 2026 wurden die erfolgreichsten Teilnehmenden in der Aula der Volkshochschule Lübeck ausgezeichnet. Der Aktionszeitraum erstreckte sich vom 30. Mai bis 19. Juni 2026.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung überreichte Ute Obel, Leiterin des Bereichs Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck, die Auszeichnungen an die kilometerstärksten Teams und Einzelradler. „Ich freue mich sehr, die Kampagne in meinem ersten Jahr als Bereichsleitung vom Auftakt bis zur Abschlussveranstaltung begleitet zu haben und als Teamkapitänin des städtischen Teams ‚Hansestadt LüBike‘ aktiv dabei gewesen zu sein. Die Begeisterung fürs Radfahren war allen Preisträgern deutlich anzusehen. Gemeinsam haben wir in Schleswig-Holstein wieder eine tolle Platzierung erreicht“, so Ute Obel.
Erstmals wurde in Lübeck eine eigene Wertung für Einzelradlerinnen eingeführt. Ziel dabei ist es, die Leistungen der teilnehmenden Frauen stärker sichtbar zu machen. Den 1. Platz belegte Saskia Brüning (Team „ADFC Lübeck – Die Zukunft fährt Rad!“) mit 1.201 Kilometern, gefolgt von Kirsten W. aus demselben Team mit 1.174 Kilometern. Den 3. Platz erreichte Esther-Louise B. (Team „OzD“) mit 1.032 Kilometern.
In der Gesamtwertung der Einzelradler setzte sich Morten von Holdt (Offenes Team – Lübeck) mit 1.673 Kilometern an die Spitze. Platz 2 belegte Martin Brüning (Team „ADFC Lübeck – Die Zukunft fährt Rad!“) mit 1.477 Kilometern. Auf Platz 3 folgte Benjamin Rabe (Team „Feuerwehr und Rettungsdienst Lübeck“) mit 1.375 Kilometern.
Ein besonderer Dank der Organisatoren gilt dem diesjährigen Stadtradeln-Star Reiner Schröder, der während des gesamten Kampagnenzeitraums auf Autofahrten verzichtete und insgesamt 746 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegte. Mit 3.141 Kilometern erzielte Thomas Kriesen erneut die höchste Einzelleistung. Als mehrfacher Gewinner fährt er außer Konkurrenz und wurde mit einer „Hall of Fame“-Urkunde ausgezeichnet.
In der Teamwertung erreichte das Team „Uni Lübeck“ mit 263 Teilnehmern und insgesamt 42.833 Kilometern den 1. Platz. Den 2. Platz belegte das Team „Hansestadt LüBike“ der Stadtverwaltung mit 180 Radelnden und 34.095 Kilometern. Auf Platz 3 folgte das Team „TH Lübeck“ mit 92 Mitgliedern und 16.713 Kilometern.
Die teilnehmenden Schulen wurden in einer eigenen Kategorie gewürdigt. Außer Konkurrenz führten erneut die bereits mehrfach ausgezeichneten „Hall of Fame“-Teams das Feld an: die Thomas-Mann-Schule (63.633 Kilometer), das Katharineum zu Lübeck (43.211 Kilometer) sowie das Johanneum zu Lübeck (28.724 Kilometer). Diese drei Teams radeln als „Hall of Fame“-Teams zurzeit außer Konkurrenz. Mit ihrer Teamleistung konnten sich alle drei bereits mehrere Jahre hintereinander an die Spitze des Feldes setzen und erhalten eine Ehrung als erfolgreiche „Hall of Fame“-Teams.
Künftig gilt: Teams und Einzelradler, die dreimal in Folge den ersten Platz belegt haben und in die „Hall of Fame“ aufgenommen wurden, pausieren für fünf Jahre und können anschließend wieder regulär am Wettbewerb teilnehmen. Dadurch nehmen Thomas Kriesen, die Thomas-Mann-Schule und ONE Dräger ab dem nächsten Jahr wieder regulär am Wettbewerb teil.
In der regulären Schulwertung erreichte die „Geschwister-Prenski-Schule“ mit 120 Teilnehmern und 22.516 Kilometern den 1. Platz. Platz 2 belegte die „Freie Waldorfschule Lübeck“ (118 Teilnehmer, 22.434 Kilometer). Den 3. Platz sicherte sich die „GGS St. Jürgen“ mit 85 Teammitgliedern und 11.105 Kilometern.
Die Hansestadt Lübeck bedankt sich bei den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern aus der lokalen Wirtschaft, deren Sach- und Geldspenden die Durchführung der Preisverleihung ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gilt dem ADFC Kreisverband Lübeck e.V., Bike und Tour GbR, Cycle Roasters GmbH, Drägerwerk AG und Co. KGaA, Kanu-Center Krebs KG, MTB-Market GmbH und Co. KG, J. G. Niederegger GmbH und Co. KG, Obst-Werkerei, Rad.SH sowie der Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH. Darüber hinaus stellte der Lübecker Stadtwald Gutscheine für den Weihnachtsbaumkauf zur Verfügung.
Die vom Klima-Bündnis e. V. initiierte Kampagne verzeichnete 2026 erneut eine Rekordbeteiligung: Erstmals nahmen 3.119 Kommunen mit über einer Million Radelnden in Deutschland teil. Auch international wächst die Kampagne weiter und wurde unter anderem in Dänemark und Frankreich durchgeführt. Die Hansestadt Lübeck erreichte im bundesweiten Vergleich den 122. Platz. Innerhalb Schleswig-Holsteins belegt Lübeck den 3. Platz hinter dem Kreis Pinneberg und dem Kreis Stormarn. Weitere Informationen zum Stadtradeln in Lübeck sind unter www.stadtradeln.de/luebeck abrufbar.
Erstmals wurde in Lübeck eine eigene Wertung für Einzelradlerinnen eingeführt. Ziel dabei ist es, die Leistungen der teilnehmenden Frauen stärker sichtbar zu machen. Den 1. Platz belegte Saskia Brüning (Team „ADFC Lübeck – Die Zukunft fährt Rad!“) mit 1.201 Kilometern, gefolgt von Kirsten W. aus demselben Team mit 1.174 Kilometern. Den 3. Platz erreichte Esther-Louise B. (Team „OzD“) mit 1.032 Kilometern.
In der Gesamtwertung der Einzelradler setzte sich Morten von Holdt (Offenes Team – Lübeck) mit 1.673 Kilometern an die Spitze. Platz 2 belegte Martin Brüning (Team „ADFC Lübeck – Die Zukunft fährt Rad!“) mit 1.477 Kilometern. Auf Platz 3 folgte Benjamin Rabe (Team „Feuerwehr und Rettungsdienst Lübeck“) mit 1.375 Kilometern.
Ein besonderer Dank der Organisatoren gilt dem diesjährigen Stadtradeln-Star Reiner Schröder, der während des gesamten Kampagnenzeitraums auf Autofahrten verzichtete und insgesamt 746 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegte. Mit 3.141 Kilometern erzielte Thomas Kriesen erneut die höchste Einzelleistung. Als mehrfacher Gewinner fährt er außer Konkurrenz und wurde mit einer „Hall of Fame“-Urkunde ausgezeichnet.
In der Teamwertung erreichte das Team „Uni Lübeck“ mit 263 Teilnehmern und insgesamt 42.833 Kilometern den 1. Platz. Den 2. Platz belegte das Team „Hansestadt LüBike“ der Stadtverwaltung mit 180 Radelnden und 34.095 Kilometern. Auf Platz 3 folgte das Team „TH Lübeck“ mit 92 Mitgliedern und 16.713 Kilometern.
Die teilnehmenden Schulen wurden in einer eigenen Kategorie gewürdigt. Außer Konkurrenz führten erneut die bereits mehrfach ausgezeichneten „Hall of Fame“-Teams das Feld an: die Thomas-Mann-Schule (63.633 Kilometer), das Katharineum zu Lübeck (43.211 Kilometer) sowie das Johanneum zu Lübeck (28.724 Kilometer). Diese drei Teams radeln als „Hall of Fame“-Teams zurzeit außer Konkurrenz. Mit ihrer Teamleistung konnten sich alle drei bereits mehrere Jahre hintereinander an die Spitze des Feldes setzen und erhalten eine Ehrung als erfolgreiche „Hall of Fame“-Teams.
Künftig gilt: Teams und Einzelradler, die dreimal in Folge den ersten Platz belegt haben und in die „Hall of Fame“ aufgenommen wurden, pausieren für fünf Jahre und können anschließend wieder regulär am Wettbewerb teilnehmen. Dadurch nehmen Thomas Kriesen, die Thomas-Mann-Schule und ONE Dräger ab dem nächsten Jahr wieder regulär am Wettbewerb teil.
In der regulären Schulwertung erreichte die „Geschwister-Prenski-Schule“ mit 120 Teilnehmern und 22.516 Kilometern den 1. Platz. Platz 2 belegte die „Freie Waldorfschule Lübeck“ (118 Teilnehmer, 22.434 Kilometer). Den 3. Platz sicherte sich die „GGS St. Jürgen“ mit 85 Teammitgliedern und 11.105 Kilometern.
Die Hansestadt Lübeck bedankt sich bei den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern aus der lokalen Wirtschaft, deren Sach- und Geldspenden die Durchführung der Preisverleihung ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gilt dem ADFC Kreisverband Lübeck e.V., Bike und Tour GbR, Cycle Roasters GmbH, Drägerwerk AG und Co. KGaA, Kanu-Center Krebs KG, MTB-Market GmbH und Co. KG, J. G. Niederegger GmbH und Co. KG, Obst-Werkerei, Rad.SH sowie der Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH. Darüber hinaus stellte der Lübecker Stadtwald Gutscheine für den Weihnachtsbaumkauf zur Verfügung.
Die vom Klima-Bündnis e. V. initiierte Kampagne verzeichnete 2026 erneut eine Rekordbeteiligung: Erstmals nahmen 3.119 Kommunen mit über einer Million Radelnden in Deutschland teil. Auch international wächst die Kampagne weiter und wurde unter anderem in Dänemark und Frankreich durchgeführt. Die Hansestadt Lübeck erreichte im bundesweiten Vergleich den 122. Platz. Innerhalb Schleswig-Holsteins belegt Lübeck den 3. Platz hinter dem Kreis Pinneberg und dem Kreis Stormarn. Weitere Informationen zum Stadtradeln in Lübeck sind unter www.stadtradeln.de/luebeck abrufbar.
Kommentare zu diesem Text (6):
Klaus H. Süberkrüp
schrieb am 28.9.2026 19.33 Uhr:
Noch was:
Ich finde es sehr gut, dass Ihr den Kommentarzugang geändert habt!
Das erschwert es offenbar einigen Dauerpöblern hier zu landen.
Stattradeln
schrieb am 28.9.2026 20.19 Uhr:
Was mich an der Kampagne stört ist die völlig überhöhte angegebene vermeintliche CO² Vermeidung. Der hier angegebene Wert von 107 tonnen CO² für Lübeck ist im wahrsten Sinne des Wortes völlig aus der Luft gegriffen, denn ein Radsportler spart in seiner langen Trainingseinheit auf dem Rad genausowenig CO² ein, wie jemand, der in seiner Freizeit lange Radtouren mit dem E-Bike macht oder ein U-18 Schüler, der mit dem Rad zur Schule fährt. Etwas mehr Realismus , wo die vielen km herkommen, wäre angebracht, statt jedes Jahr irgendwelche Luftschlösser-Rekorde aufstellen zu wollen.
R. Stilzchen
schrieb am 28.9.2026 22.31 Uhr:
Wird auch trotz „ bike hipe“ endlich mal berichtet , wie sehr die diversen -angeblich so umweltschützenden - Radfahrer etc. Fußgänger behindern und gefährden?
Normal
schrieb am 29.9.2026 8.27 Uhr:
@Stattradeln
- Der U18 Schüler spart CO2 ein weil er nicht von seinen Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren wird.
- Der Radsportler spart CO2 im Vergleich zu denen die mit dem Auto zum Fitnessstudio fahren und dort aufs Rad zu steigen.
- Wer in der Freizeit Radtouren macht spart CO2 im Vergleich zu denen die in der Freizeit mit dem Auto zum Eisessen oder sonstwohin fahren.
Ihrer bestechenden Logik nach müsste man dann auch alle aus der CO2 Bilanz vom Stadtradeln streichen die auch außerhalb des 3 Wochen Zeitraumes Fahrrad fahren.
Der CO2 Einsparwert stellt hier nur eine Vergleichsgröße dar, die Aussagt wieviel CO2 mit einem durchschnittlichen Auto auf der Strecke gefahren wurde. Wenn jemand radelt statt E-Auto zu fahren würde das ja auch die Statistik verfälschen.
Die Größenordnung soll uns vor allem bewusst machen wie leicht sich CO2 einsparen ließe wenn man umsteigt.
Apropos sparen, bei den aktuellen Diesel und Benzinpreisen sollte man sich eh wenn man nicht allzuweit von der Arbeit entfernt wohnt überlegen nicht doch Rad zu fahren.
@R. Stilzchen. Wie schön das sie hier wieder Gruppen gegeneinander aufhetzten wollen, mich wundert, dass es nicht Autofahrende gegen Radfahrende sind. Natürlich wäre es für mich jetzt sehr einfach zu sagen, was ist mit den ganzen Fußgängen die auf dem gemischten Rad und Fußweg kreuz und quer anstatt nur rechts gehen, oder mit denen die ohne zu gucken den Radweg queren, aber das wär doch wirklich zu billig. Am Ende gilt im Straßenverkehr doch für uns alle bisschen Rücksichtnahme, bisschen Aufmerksam gucken, lieber mal Bremsen als auf seinem Recht bestehen und darauf hinarbeiten, dass die Infrastruktur in Lübeck und Umgebung endlich für Radfahrende und zu Fußgänger*innen ausgebaut wird. Bei den Gehwegen gern endlich auch so, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen diese vernünftig nutzen können.
Herr Meier
schrieb am 29.9.2026 8.41 Uhr:
Dass Lübeck - immerhin auf Platz 37 der größten Städte in Deutschland - beim Stadtradeln nur auf Platz 122 kommt zeigt mal wieder den Stellenwert, den nichtmotorisierte Verkehrsmittel hier genießen.
Pedi
schrieb am 29.9.2026 9.02 Uhr:
@Herr Meier
War klar das wieder einer das Haar in der Suppe suchen muss.
3.124 teilnehmende Orte bundesweit, davon sind wir auf Platz 122 gelandet. Da gibt es rein gar nichts daran zu nörgeln.