Diakonie Nord Nord Ost verabschiedet Geschäftsführer
Lübeck: Vom Zivildienstleistenden bis zum Geschäftsführer – seit 1988 war Fred Mente der Diakonie Nord Nord Ost in verschiedenen Funktionen verbunden. Am Montag, 28. September 2026, wurde der 65-Jährige jetzt in St. Petri zu Lübeck feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 160 Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik, Verbänden und Unternehmen kamen hierfür in der Kirche zusammen.

Stehender Applaus der Gäste bei der feierlichen Verabschiedung von Fred Mente, langjährigem Geschäftsführer der Diakonie Nord Nord Ost, in St. Petri.
Schon früh sei dem studierten Pädagogen und gebürtigen Lübecker Fred Mente eine Leitungsfunktion bei den damaligen Vorwerker Heimen angeboten worden, daran erinnerte Hans-Joachim Redder in seiner Ansprache. „Auf die Wohngruppenleitung in Lübeck folgten ab 1993 die Geschäftsführung der Güstrower Werkstätten sowie die Geschäftsführung des damaligen Diakoniewerks Grevesmühlen-Gadebusch“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Diakonie Nord Nord Ost. „2009 ging es dann zurück in die Hansestadt, als Vorstand der Vorwerker Diakonie.“
Der spätere Markenwechsel des Unternehmens zur Diakonie Nord Nord Ost, zahlreiche große Bauprojekte und Entwicklungsprozesse seien unter Fred Mentes Leitung realisiert worden. „Zum Beispiel die Pflegezentren im Travetal und in Travemünde sowie jetzt in Geesthacht, die neue Fachklinik für Junges Leben in Lübeck oder die Digitalisierung – Fred Mente hat die Organisation in die Zukunft geführt und zukunftsfähig gemacht.“
Bürgermeister Jan Lindenau erinnerte sich in seinem Grußwort an Verhandlungen und Gespräche: „Sie haben immer zuerst darüber gesprochen, für wen Ihr aktuelles Projekt oder Ihr aktuelles Engagement wichtig ist – Sie hatten immer die Menschen im Blick. Im Namen der Hansestadt Lübeck bedanke ich mich dafür, was Sie für diese Stadt und ihre Gesellschaft umgesetzt und beigetragen haben.“
Fred Mente selbst bedankte sich sichtlich gerührt für die Wertschätzung aller Anwesenden. „Eine ganz wichtige Erfahrung in den 38 Jahren war für mich, dass alle Entwicklungen im Unternehmen immer nur möglich waren, weil die richtigen Menschen zur richtigen Zeit an den richtigen Orten zusammentrafen. So konnten wir Dinge gemeinsam angehen. Es war immer eine Gemeinschaftsleistung.“ In den Ruhestand gehe er jetzt mit einem sicheren Gefühl: „Es ist gut zu wissen, dass wir mit der jetzigen Größe und Konzernstruktur eine stabile, tragfähige Situation für die Diakonie Nord Nord Ost erreicht haben. Und es gibt eine wirklich gute Nachfolgeregelung in der Geschäftsführung, was mich sehr beruhigt.“