Pavillon am Mühlentorteller wird abgerissen

Lübeck - St. Jürgen: Um Platz für die umfassende Sanierung der Mühlentorbrücke und die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunkts zu schaffen, wird der Pavillon am Mühlentorteller zurückgebaut. Die notwendigen Arbeiten für den Abbruch erfolgen im Zeitraum vom 5. bis 16. Oktober 2026.



Für das im Jahre 1955 abgerissene Fachwerkgebäude, das als Straßenbahnhaltestelle und öffentliche Toilette diente, ist der heutige Pavillon als Nachfolgebau errichtet worden. Im aktuellen Pavillon sind zwei kleine leer stehende Gewerbeeinheiten mit ehemaliger öffentlicher Toilette im hinteren Teil untergebracht. In der linken Gewerbeeinheit waren von 1955 bis 2005 ein Papier- und Schreibwarenhandel, von 2006 bis 2024 dann ein Kunst- und Antikhandel ansässig. In der rechten Gewerbeeinheit folgten auf einen von 1955 bis 1980 ansässigen Obst- und Gemüsehandel verschiedenste Gewerbe, wie ein Blumenhandel, ein Kunsthandel oder ein Reisebüro. Zuletzt war dort die Außenstelle eines Immobiliendienstleisters untergebracht.

Für die jetzige Instandsetzung und Erweiterung der Mühlentorbrücke und die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Mühlentorteller muss der Pavillon zurückgebaut werden.
Der Pavillon am Mühlentorplatz wird in der kommenden Woche abgerissen. Fotos: STE
Der Pavillon am Mühlentorplatz wird in der kommenden Woche abgerissen. Fotos: STE

Text-Nummer: 182320    Autor: Presseamt    vom 1.10.2026 11.41 Uhr

Kommentare zu diesem Text (7):

Tinkiwinki

schrieb am 1.10.2026 12.14 Uhr:
Wieso den Pavellion abreißen und zusätzliche Kosten verursachen? Die solln die Brücke sanieren und zwar hurtig damit in Lübeck überhaupt was voran geht! Und dann diese elendige Burgtor-Hubbrücke.Ist doch Verkehrscaos in der Marzipanstadt!

Harry

schrieb am 1.10.2026 14.06 Uhr:
Gehört das Gebäude + Fläche eigentlich der Stadt, oder werden jetzt wegen der Unfähigkeit der Lübecker Politik beim Thema Brücken tatsächlich Menschen enteignet?

Gerd

schrieb am 1.10.2026 16.12 Uhr:
können die nicht die behelfsbrücke auf der anderen seite bauen?

Daniel Kerlin

schrieb am 1.10.2026 17.09 Uhr:
@Harry, ja die Stadt ist Eigentümer des Gebäudes.

Hans Dampf

schrieb am 1.10.2026 17.40 Uhr:
@Harry Gebäude und Fläche gehören der Stadt. Ruhig Blut.

FalscheEntscheidung

schrieb am 2.10.2026 9.31 Uhr:
Schade drum, die Busfahrer sprangen früher immer kurz aus dem Bus um sich dort etwas zu kaufen. Ich finde hingegen es sollten viel mehr solcher kleinen Versorgungsmöglichkeiten überall aufgebaut werden. Auch nett da es ja keine Trinkwasserbrunnen gibt wenn man sich "überall" dann schnell eine Kleinigkeit holen kann als Radfahrer Fussgänger etc. Und sogar auch tatsächlich notwendig oder "lebensrettend" mitunter. Auch eine super Idee für Leute die sich gerne damit selbständig machen würden wollen. Kiosk und Co muss unbedingt erweitert werden, d. h. in jeder 3. Strasse einen zumindest! Wie war das noch schön mal schnell ein Eis rauszuholen-an Tankstellen ja mittlerweile unbezahlbar also keine Alternative so eine Tankstelle.

Georg Sewe

schrieb am 2.10.2026 10.05 Uhr:
Soviel zum Thema "Bürgernähe und Bürgerbeteidigung" bei der FDP.

Und dann sollte Herr Kerlin sich an die "Liberalen Grundsätze" (Der Liberalismus befürwortet eine Gesellschaft, die auf der Freiheit des Einzelnen) erinnern, bevor er andere angreift, die sich jedenfalls für die Bürger unserer Stadt einsetzen.
Das würde der gesamten Lübecker FDP auch mal gut tun.
War Grundlage letztlich für meinen Austritt nach Jahrzehnten in der FDP!
Politik gegen den Bürger, sei es die Forderung nach schließung der Stadtteilbüros (Frau Dr. Blunk), sowie die Befürwortung der Herrentunnel Maut aus falsch verstandenem Marktlieberalismus, (Wirtschaftsminister SH Dr. Bernd Buchholz). Leider wurde der amtierende Wirtschaftsminister nach anfänglichen Elan (20 Jahre Maut sind genug,
Aussage gleich nach Amtsantritt), sofort von seinem neuen Amtssystem zurück gepfiffen!