BfL: Freiheit verbindet – 36 Jahre deutsche Einheit
Lübeck: Der 3. Oktober erinnert an einen der bedeutendsten Wendepunkte der deutschen Geschichte. Für die Bürger für Lübeck (BfL) ist die deutsche Einheit vor allem auch eine Geschichte von Mut, Freiheit und dem Zusammenhalt der Menschen in Ost und West.
Wir veröffentlichen die Mitteilung der BfL im Wortlaut:
(")„Der Fall der Mauer und die Grenzöffnung am 9. November 1989 ebneten den Weg zur Wiedervereinigung. Der 3. Oktober hat deshalb eine besondere Bedeutung – für ganz Deutschland und auch für unsere Stadt Lübeck“, erklärt Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.
Lübeck war die einzige bundesdeutsche Großstadt, die unmittelbar an der Grenze zur DDR lag. Die Menschen in unserer Stadt erlebten die Grenzöffnung hautnah. Was zuvor jahrzehntelang unvorstellbar schien, wurde plötzlich Realität: Menschen konnten die Grenze passieren, Familien und Freunde sich wiedersehen und Deutsche aus Ost und West einander begegnen.
Vor 37 Jahren errangen die Bürgerinnen und Bürger in der DDR ihre Freiheit. Mit Mut, Beharrlichkeit und friedlichem Protest brachten sie die Berliner Mauer zu Fall und überwanden damit die deutsche Teilung nach mehr als vier Jahrzehnten. Die friedliche Revolution war ein Glücksfall der Geschichte und der entscheidende Auftakt für die deutsche Einheit knapp ein Jahr später.
„Die Wiedervereinigung war nicht allein das Ergebnis politischer Entscheidungen. Sie war vor allem das Ergebnis des Mutes der Menschen in der DDR und der Bereitschaft der Menschen in Ost und West, aufeinander zuzugehen und gemeinsam einen neuen Weg zu gehen“, so Möller.
Die deutsche Einheit ist deshalb auch eine Geschichte des Zusammenwachsens. Unterschiedliche Lebenswege, Erfahrungen und Sichtweisen gehören zu unserer gemeinsamen Geschichte. Sie sollten uns nicht dauerhaft trennen, sondern Anlass sein, einander besser zu verstehen.
„37 Jahre nach der Grenzöffnung sollten wir uns daran erinnern, was möglich wird, wenn Menschen für ihre Freiheit eintreten und Mauern überwunden werden. Die deutsche Einheit ist eine gemeinsame Leistung von Ost und West. Sie gehört uns allen“, betont Möller.
Gerade Lübeck steht dabei beispielhaft für die besondere Verbindung zwischen Ost und West. Die Stadt war jahrzehntelang Grenzstadt und wurde 1989 innerhalb weniger Tage zu einem Ort der Begegnung. Aus der Grenze wurde eine Verbindung. Die BfL erinnert zugleich an die Freiheitsbewegungen in Mittel- und Osteuropa, die seit 1989 wesentlich zum Ende der Teilung Europas und zum Zusammenwachsen des Kontinents beigetragen haben. „Freiheit und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeiten. Der 3. Oktober sollte deshalb nicht nur ein Tag des Rückblicks sein. Er sollte uns daran erinnern, dass wir unsere gemeinsame Zukunft nur miteinander gestalten können – Ost und West, Nord und Süd. Was uns verbindet, ist stärker als das, was uns trennt“, erklärt Möller.(")
(")„Der Fall der Mauer und die Grenzöffnung am 9. November 1989 ebneten den Weg zur Wiedervereinigung. Der 3. Oktober hat deshalb eine besondere Bedeutung – für ganz Deutschland und auch für unsere Stadt Lübeck“, erklärt Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.
Lübeck war die einzige bundesdeutsche Großstadt, die unmittelbar an der Grenze zur DDR lag. Die Menschen in unserer Stadt erlebten die Grenzöffnung hautnah. Was zuvor jahrzehntelang unvorstellbar schien, wurde plötzlich Realität: Menschen konnten die Grenze passieren, Familien und Freunde sich wiedersehen und Deutsche aus Ost und West einander begegnen.
Vor 37 Jahren errangen die Bürgerinnen und Bürger in der DDR ihre Freiheit. Mit Mut, Beharrlichkeit und friedlichem Protest brachten sie die Berliner Mauer zu Fall und überwanden damit die deutsche Teilung nach mehr als vier Jahrzehnten. Die friedliche Revolution war ein Glücksfall der Geschichte und der entscheidende Auftakt für die deutsche Einheit knapp ein Jahr später.
„Die Wiedervereinigung war nicht allein das Ergebnis politischer Entscheidungen. Sie war vor allem das Ergebnis des Mutes der Menschen in der DDR und der Bereitschaft der Menschen in Ost und West, aufeinander zuzugehen und gemeinsam einen neuen Weg zu gehen“, so Möller.
Die deutsche Einheit ist deshalb auch eine Geschichte des Zusammenwachsens. Unterschiedliche Lebenswege, Erfahrungen und Sichtweisen gehören zu unserer gemeinsamen Geschichte. Sie sollten uns nicht dauerhaft trennen, sondern Anlass sein, einander besser zu verstehen.
„37 Jahre nach der Grenzöffnung sollten wir uns daran erinnern, was möglich wird, wenn Menschen für ihre Freiheit eintreten und Mauern überwunden werden. Die deutsche Einheit ist eine gemeinsame Leistung von Ost und West. Sie gehört uns allen“, betont Möller.
Gerade Lübeck steht dabei beispielhaft für die besondere Verbindung zwischen Ost und West. Die Stadt war jahrzehntelang Grenzstadt und wurde 1989 innerhalb weniger Tage zu einem Ort der Begegnung. Aus der Grenze wurde eine Verbindung. Die BfL erinnert zugleich an die Freiheitsbewegungen in Mittel- und Osteuropa, die seit 1989 wesentlich zum Ende der Teilung Europas und zum Zusammenwachsen des Kontinents beigetragen haben. „Freiheit und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeiten. Der 3. Oktober sollte deshalb nicht nur ein Tag des Rückblicks sein. Er sollte uns daran erinnern, dass wir unsere gemeinsame Zukunft nur miteinander gestalten können – Ost und West, Nord und Süd. Was uns verbindet, ist stärker als das, was uns trennt“, erklärt Möller.(")