Forum für Migranten: Erinnerung, Begegnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt
Lübeck: Das Forum für Migranten in der Hansestadt Lübeck nutzte den Tag der Deutschen Einheit, um Besuche im Grenzmuseum in Schlutup sowie bei mehreren muslimischen Gemeinden im Rahmen des Tages der offenen Moschee miteinander zu verbinden. "Der 3. Oktober stand in Lübeck im Zeichen von Erinnerung, Begegnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt", so das Forum.
Wir veröffentlichen die weitere Mitteilung des Forums im Wortlaut:
(")Im Mittelpunkt standen die Erinnerung an die deutsche Teilung, die Bedeutung von Freiheit und Demokratie sowie der interreligiöse und interkulturelle Dialog.
Zum Auftakt besuchten Vertreter des Forums das Grenzmuseum in Schlutup. Dort informierten sie sich über die Geschichte der deutschen Teilung und die besonderen Erfahrungen der Menschen in der ehemaligen Grenzregion. Auch Bürgermeister Jan Lindenau besuchte das Grenzmuseum und setzte damit ein Zeichen für die Bedeutung der Erinnerungskultur. Der gemeinsame Blick auf die Geschichte machte deutlich, welchen Wert Freiheit, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt für das heutige Deutschland haben.
Im Anschluss besuchten Mitglieder des Forums verschiedene muslimische Gemeinden in Lübeck. Dazu gehörten die Fatih-Moschee, die Diyanet-Moschee in der Fleischhauerstraße sowie Bait-Ul-Afiyat der Ahmadiyya Muslim Jamaat Lübeck. Der seit 1997 am 3. Oktober stattfindende Tag der offenen Moschee bietet Menschen unabhängig von ihrer Religion und Herkunft die Möglichkeit, muslimische Gemeinden kennenzulernen, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Einblicke in das Gemeindeleben zu erhalten.
Auch Bürgermeister Jan Lindenau war zu Gast in der Diyanet-Moschee in der Fleischhauerstraße. Dort fand ein reger und persönlicher Austausch mit dem Vorstand und den Gemeindemitgliedern statt. Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung vieler Frauen und Jugendlicher. Die Gemeinde begrüßte ausdrücklich den Besuch des Bürgermeisters. Der persönliche Austausch wurde als Zeichen der Wertschätzung und des gegenseitigen Interesses an der Arbeit und dem gesellschaftlichen Engagement der Moscheegemeinde wahrgenommen. Bei türkischen Köstlichkeiten wurde das Gespräch in offener Atmosphäre fortgesetzt und traditionell mit einem türkischen Mokka abgeschlossen.
„Dass der Tag der offenen Moschee bewusst am Tag der Deutschen Einheit stattfindet, macht deutlich: Muslime sind ein selbstverständlicher und fester Teil unserer Gesellschaft. Vielfalt und Zusammenhalt gehören in Deutschland untrennbar zusammen“, erklärt Aydin Candan, Vorsitzender des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck.
Meltem Gürsoy, Mitglied des Forumsvorstandes, betont: „Dialog entsteht dort, wo Menschen miteinander sprechen und voneinander lernen. Der Tag der offenen Moschee schafft Räume für Begegnungen und fördert gegenseitiges Verständnis.“
Auch die Begegnung mit der Ahmadiyya Muslim Jamaat Lübeck und der Besuch bei Bait-Ul-Afiyat unterstrichen die Vielfalt der muslimischen Gemeinden in der Hansestadt. Der direkte Austausch ermöglicht es, Gemeinsamkeiten zu entdecken, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gegenseitigen Respekt zu fördern.
Spyridon Aslanidis, Beauftragter für die Bekämpfung von Antisemitismus sowie für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben, besuchte darüber hinaus Veranstaltungen im Bereich Katharinenstraße und Kaninchenborn. „Offene Türen und persönliche Gespräche helfen dabei, Vorurteile abzubauen und Vertrauen zu stärken. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Beitrag für ein friedliches und respektvolles Miteinander in unserer Stadt“, so Aslanidis.
Das Forum für Migranten in der Hansestadt Lübeck setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, interkulturellen und interreligiösen Dialog, gegenseitigen Respekt und den Zusammenhalt in der Lübecker Stadtgesellschaft ein. Der 3. Oktober hat in diesem Jahr auf besondere Weise gezeigt, wie Erinnerung, Freiheit, Vielfalt und Zusammengehörigkeit miteinander verbunden sind. Der Besuch historischer Erinnerungsorte und die persönlichen Begegnungen in den muslimischen Gemeinden machten deutlich: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen aufeinander zugehen, miteinander sprechen und einander kennenlernen.(")
(")Im Mittelpunkt standen die Erinnerung an die deutsche Teilung, die Bedeutung von Freiheit und Demokratie sowie der interreligiöse und interkulturelle Dialog.
Zum Auftakt besuchten Vertreter des Forums das Grenzmuseum in Schlutup. Dort informierten sie sich über die Geschichte der deutschen Teilung und die besonderen Erfahrungen der Menschen in der ehemaligen Grenzregion. Auch Bürgermeister Jan Lindenau besuchte das Grenzmuseum und setzte damit ein Zeichen für die Bedeutung der Erinnerungskultur. Der gemeinsame Blick auf die Geschichte machte deutlich, welchen Wert Freiheit, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt für das heutige Deutschland haben.
Im Anschluss besuchten Mitglieder des Forums verschiedene muslimische Gemeinden in Lübeck. Dazu gehörten die Fatih-Moschee, die Diyanet-Moschee in der Fleischhauerstraße sowie Bait-Ul-Afiyat der Ahmadiyya Muslim Jamaat Lübeck. Der seit 1997 am 3. Oktober stattfindende Tag der offenen Moschee bietet Menschen unabhängig von ihrer Religion und Herkunft die Möglichkeit, muslimische Gemeinden kennenzulernen, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Einblicke in das Gemeindeleben zu erhalten.
Auch Bürgermeister Jan Lindenau war zu Gast in der Diyanet-Moschee in der Fleischhauerstraße. Dort fand ein reger und persönlicher Austausch mit dem Vorstand und den Gemeindemitgliedern statt. Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung vieler Frauen und Jugendlicher. Die Gemeinde begrüßte ausdrücklich den Besuch des Bürgermeisters. Der persönliche Austausch wurde als Zeichen der Wertschätzung und des gegenseitigen Interesses an der Arbeit und dem gesellschaftlichen Engagement der Moscheegemeinde wahrgenommen. Bei türkischen Köstlichkeiten wurde das Gespräch in offener Atmosphäre fortgesetzt und traditionell mit einem türkischen Mokka abgeschlossen.
„Dass der Tag der offenen Moschee bewusst am Tag der Deutschen Einheit stattfindet, macht deutlich: Muslime sind ein selbstverständlicher und fester Teil unserer Gesellschaft. Vielfalt und Zusammenhalt gehören in Deutschland untrennbar zusammen“, erklärt Aydin Candan, Vorsitzender des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck.
Meltem Gürsoy, Mitglied des Forumsvorstandes, betont: „Dialog entsteht dort, wo Menschen miteinander sprechen und voneinander lernen. Der Tag der offenen Moschee schafft Räume für Begegnungen und fördert gegenseitiges Verständnis.“
Auch die Begegnung mit der Ahmadiyya Muslim Jamaat Lübeck und der Besuch bei Bait-Ul-Afiyat unterstrichen die Vielfalt der muslimischen Gemeinden in der Hansestadt. Der direkte Austausch ermöglicht es, Gemeinsamkeiten zu entdecken, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gegenseitigen Respekt zu fördern.
Spyridon Aslanidis, Beauftragter für die Bekämpfung von Antisemitismus sowie für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben, besuchte darüber hinaus Veranstaltungen im Bereich Katharinenstraße und Kaninchenborn. „Offene Türen und persönliche Gespräche helfen dabei, Vorurteile abzubauen und Vertrauen zu stärken. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Beitrag für ein friedliches und respektvolles Miteinander in unserer Stadt“, so Aslanidis.
Das Forum für Migranten in der Hansestadt Lübeck setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, interkulturellen und interreligiösen Dialog, gegenseitigen Respekt und den Zusammenhalt in der Lübecker Stadtgesellschaft ein. Der 3. Oktober hat in diesem Jahr auf besondere Weise gezeigt, wie Erinnerung, Freiheit, Vielfalt und Zusammengehörigkeit miteinander verbunden sind. Der Besuch historischer Erinnerungsorte und die persönlichen Begegnungen in den muslimischen Gemeinden machten deutlich: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen aufeinander zugehen, miteinander sprechen und einander kennenlernen.(")