BfL: Ost und West zusammenbringen

Lübeck: "36 Jahre nach der Deutschen Einheit dürfen Ost und West nicht nur politisch zusammengehören – sie müssen auch im Alltag stärker zusammenfinden", fordert Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Bürgerschaft. Die Bürger für Lübeck (BfL) werben deshalb für mehr Klassenfahrten, Schülerbegegnungen und Städtepartnerschaften zwischen Ost und West.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Lothar Möller im Wortlaut:

(")Gerade Lübeck und Wismar zeigen, wie viel uns verbindet: die Ostsee, die Hanse, die gemeinsame Geschichte, die Backsteingotik, Kultur, Musik und viele gemeinsame Traditionen. Die seit 1987 bestehende Städtepartnerschaft zwischen beiden Hansestädten sollte deshalb wieder stärker mit Leben gefüllt werden.

„Unsere jungen Menschen kennen London oder Paris, aber viele haben Wismar oder andere ostdeutsche Städte noch nie besucht. Dabei liegt das Gemeinsame zwischen Ost und West oft viel näher, als wir denken“, erklärt Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.

Die BfL appellieren an Schulen, Kommunen und Landespolitik, bestehende Partnerschaften stärker für Jugendbegegnungen zu nutzen und neue Verbindungen zwischen ost- und westdeutschen Städten aufzubauen.

Deutsche Einheit darf nicht nur Geschichte im Schulbuch sein. Sie muss durch Begegnung gelebt werden. Wer die Gemeinsamkeiten selbst erlebt, entwickelt Verständnis füreinander und stärkt den Zusammenhalt unseres Landes.(")
Die BfL setzen sich für mehr Begegnungen zwischen Ost und West ein. Symbolbild: JW
Die BfL setzen sich für mehr Begegnungen zwischen Ost und West ein. Symbolbild: JW

Text-Nummer: 182369    Autor: BfL/red.    vom 4.10.2026 9.55 Uhr