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Sonntag,
der 31. Juli 2016






+++ HL-live.de - Archiv +++

17.01.2016 17.14


Wetteraussichten: Noch eine kalte Woche

Ruhig bleiben, so richtig dramatisch kalt wird es bei uns nicht werden, verspricht Harald Denckmann in seiner Prognose für die kommende Woche. Wir liegen weiterhin an dieser spannenden Grenze zwischen kontinentalen Hochdruckgebieten und durchziehenden Tiefdruckgebieten, die uns im Tagesverlauf Werte um den Gefrierpunkt herum bescheren wird.

Nachts wird es dabei durchaus auch einmal ein wenig kälter, so dass wir in den Morgenstunden mit überfrorenen Fahrzeugen und auch weiterhin mit glatten Fahrbahnen rechnen müssen. Trotzdem sieht es so aus, dass der Lübecker Straßendienst weiterhin Glück hat. Aus heutiger Sicht wird es nicht viel zu räumen geben, und am kommenden Sonntag rücken wieder mildere Luftmassen an. Die Tagestemperaturen der anstehenden Woche werden sich daher weiterhin um den Nullpunkt herum mit leichter Tendenz zu den Minuswerten bewegen. Bis zum kommenden Samstag sollte eine Tagestemperatur von etwa - 2° C der ungefähre Richtwert sein. Ab kommenden Sonntag können wir uns dann wahrscheinlich wieder auf leichte Plus Grade einstellen.

Da wir besonders in der zweiten Wochenhälfte leicht unter Hochdruckeinfluss geraten, ist es durchaus möglich, dass sich die Sonne im Tagesverlauf auch blicken lässt und etwa um die Mittagszeit ein wenig angenehme Wärme abstrahlt. Viel bringt das natürlich nicht, denn am 20. Januar wird die Sonne gerade einmal eine Mittagshöhe von 16 Grad über dem Horizont erreichen. Immerhin haben wir an dem Tag auch schon wieder eine Tageslänge von über acht Stunden zu verzeichnen. Es geht also spürbar aufwärts.

Wegen des vorwiegenden Hochdruckeinflusses am Boden wird es bis zum kommenden Samstag auch erfreulich wenig Niederschläge geben. Am Montag und Dienstag besteht eine kaum wahrnehmbare Tendenz zu geringen Niederschlägen - wahrscheinlicher aber ist, dass es im Tagesverlauf allenfalls einmal etwas dunkler bedeckt sein wird. Dann, Mitte der Woche, dürfte es aufklaren und wir könnten bis zum Freitag herrliches Spaziergehwetter haben, niederschlagsfrei natürlich.

Erst am Samstag, mit Heranrücken der wärmeren Luftmassen kommen auch wieder Niederschläge ins Programm. Im Vorfeld der dann heranrückenden Warmfront sind Schneefälle mit begleitender extremer Glätte möglich. Es könnte sogar wieder mit Schneefällen beginnen und in gefährlichen Eisregen übergehen. Wer Samstag unbedingt in Schleswig-Holstein fahren muss, sollte daher Zeit einplanen und Warnhinweise unbedingt beachten.

Winde unter Hochdruckeinfluss sind immer eher schwach ausgeprägt. Die Windstärken der kommenden Woche sollten sich daher etwa im Bereich zwischen 2 Bft und 4 Bft bewegen, völlig undramatisch also.

Dann wollen wir doch noch einmal einen kreativen Blick bis zum Ende des Monats riskieren. Ich versuche ja auch immer, mal den einen oder anderen Trend aufzuzeigen. Leider kann ich das nicht so gut, wie ein prominenter Vertreter eines Trendforschungsinstitutes, den ich neulich auf dem Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer bewundern durfte. Die Zukunft ist wichtig, weil wir den Rest unseres Lebens darin verbringen werden, lernte ich da so unter dem Strich. Wer sich auf die Zukunft nicht einstellt, wird zu den Verlierern gehören war auch so eine Weisheit, die ich bis heute tief in meinem Herzen bewege. Wir erhielten dann eine Vision, wie wir als lebende Tamagotchis von unseren Smartphones Verhaltensaufforderungen bekommen, die wir ausführen müssen, weil uns sonst die Krankenkassen die Beiträge erhöhen. Danach hatte ich große Lust, meine App-Maschine an die Wand zu pfeffern, besann mich aber eines Besseren und beschloss, erst einmal zu essen.

Da gab es etwas wahrhaft Kreatives, ich nenne es einmal 'Spiegelei 4.0'. Durch einen raffinierten Bratvorgang mit wenden, kühlen und wiedererwärmen war es gelungen, jeglichen Geschmack aus dem Ei herauszubekommen und es quasi unzerstörbar zu machen. Eins hab ich gegessen, das zweite hab ich eingesteckt und benutze es jetzt abwechselnd als Frisbee Scheibe, Fensterleder oder Flummi-Ball. Ein schönes Beispiel dafür, wie wir die Zukunft anpacken müssen und letztlich auch meistern können.

Den wahren Kreativitätspreis erhielt für mich an diesem Abend allerdings das Team der Lübecker Musik- und Kongresshalle. Unter schwierigsten Umständen einen solchen Empfang optisch und organisatorisch so hinzubekommen, dass alle äußerst zufrieden waren, verdient Anerkennung und Respekt.

Über all diese Trendgeschichten habe ich fast meinen Blick bis zum Ende des Monats vergessen. Die letzte Januarwoche wird wieder etwas wärmer werden, dann müssen wir aber erst einmal abwarten, wie die Druckverhältnisse rund um den Murmeltiertag aussehen, um weiteres verkünden zu können.

Ich entschuldige mich dafür, dass diese Prognose recht konkret ist, die Temperaturen sollen ja meiner Meinung nach wieder leicht ansteigen. Das unterscheidet mich vom Trendforschungsinstitut. Die würden verkünden, der Winter wird außergewöhnlich. Wir dürften dann raten ob außergewöhnlich warm oder außergewöhnlich kalt - vielleicht auch außergewöhnlich normal. Für diesen Zukunftsansatz, mit großer Bugwelle verkündet, gibt es dann auch ein recht ordentliches Honorar. Meine Prognose dagegen ist längst vergessen, wenn sie eingetreten ist. Die Welt ist eben einfach nicht gerecht.

Autor: Harald Denckmann

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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